01.06.2020 - 14:07

Chakren für das Element Erde Was ist die Lebensaufgabe von Stier, Jungfrau und Steinbock?

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Die Tierkreiszeichen des Elementes Erde bleiben gern mit beiden Füßen auf dem Boden der Tatsachen, dabei würde ihnen die ein- oder ander (außer-)sinnliche Erfahrung gar nicht so schlecht tun – das jedenfalls sagen die Chakren aus.

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Die Tierkreiszeichen des Elementes Erde bleiben gern mit beiden Füßen auf dem Boden der Tatsachen, dabei würde ihnen die ein- oder ander (außer-)sinnliche Erfahrung gar nicht so schlecht tun – das jedenfalls sagen die Chakren aus.

Jedem Tierkreiszeichen ist ein Chakra zugeordnet, das viel über die Lebensthemen aussagt. Zu den Erdelementen gehören das Sakral-, Kalpa-Taru- und das Stirnchakra.

Aus astrologischer Sicht lässt sich jedem Tierkreiszeichen ein Chakra zuordnen. Daraus leiten sich Lebensthemen ab, die dem jeweiligen Tierkreiszeichen immer wieder begegnen. Die Chakren der Tierkreiszeichen des Elementes Erde sind das Sakral- (Stier), Kalpa-Taru- (Jungfrau) und das Stirnchakra (Steinbock).

Chakrenlehre und Astrologie: Die Chakren der Tierkreiszeichen des Elementes Erde

Die Chakrenlehre geht auf verschiedene Kulturkreise zurück. Das umfangreichste Wissen geht aus der indischen Chakrenlehre hervor, die älter als 3000 Jahre ist, im Westen spielt sie in der spirituellen Szene eine Rolle und ist die Basis von Energie-, Heil- und Körperarbeit.

Der Begriff Chakra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Rad, Diskus oder Kreis. Gemeint sind damit Energiezentren, die laut Chakrenlehre zwischen dem physischen Körper und dem feinstofflichen Körper, die durch Energiekanäle miteinander verbunden sind. Es gibt sieben Hauptchakren und verschiedene Nebenchakren, die bestimmte Funktionen erfüllen. Je nachdem in welchem Zustand die Chakren sind – geöffnet oder geschlossen – lässt sich eine Aussage über den Entwicklungsprozess des Menschen treffen.

Lebensaufgabe Stier: Gefühle zulassen und Sinnlichkeit leben – das Sakralchakra

Dem Tierkreiszeichen Stier ist das zweite Chakra – das Sakralchakra – zugeordnet, das sich auf Höhe der Hüftknochen befindet, etwa eine Hand breit unter dem Bauchnabel. Es ist nach vorn geöffnet und stellt die Verbindung zu unserer Lebensenergie, zu unserer ursprünglichen Lebendigkeit her.

Nach außen wirkt das Tierkreiszeichen Stier häufig so, als würde es in sich ruhen. Innerlich sieht es ganz anders in diesem durchaus temperamentvollen Zeichen aus. Die emotionalen Kräfte, die an ihm zerren, versucht der Stier mit allen Mitteln zu bändigen. Deshalb kommt das Tierkreiszeichen immer wieder in Konflikt mit seiner bewahrenden Natur. Der Stier will unter allen Umständen an dem festhalten, was er (sich mühsam erarbeitet) hat. Das Sakralchakra fordert ihn auf, loszulassen und sich dem Fluss des Lebens hinzugeben.

Die Lebensaufgabe des Stiers besteht darin, sich von Schuld und Scham frei zu machen, seine Gefühle zuzulassen und sich emotional auszudrücken. Gelingt ihm das nicht, wird es in seinen zwischenmenschlichen Beziehungen zu massiven Störungen kommen. Die Paarbeziehung ist davon besonders betroffen, denn das Sakralchakra steht auch für fließende Lebens- und Körpersäfte. Es gilt also, eine ausgewogene Form der Sexualität zu leben, um ganz bei sich selbst ankommen zu können. Sinnlichkeit ist eines der zentralen Lebensthemen der Stiergeborenen – und das gilt nicht nur in kulinarischer Hinsicht.

Lebensaufgabe Jungfrau: Vertrauen lernen und den Plan loslassen – das Kalpa-Taru-Chakra

Das Kalpa-Taru-Chakra ist den Jungfrauen zugeordnet und sitzt mittig zwischen Solarplexus und Herzchakra. Es steht für Großzügigkeit und Vertrauen.

Vor allem Letzteres ist für eine typische Jungfrau eine (Lebens-)Aufgabe, denn das Erdzeichen geht den Alltag pragmatisch und vernünftig an. Das Streben nach Perfektion lässt die Jungfrau manchmal sogar ein bisschen neurotisch werden, wenn sie sich fragt, ob sie auch wirklich alles erledigt hat. Auch kleinste Details werden minutiös geplant, alles doppelt und dreifach geprüft, denn für den Erfolg steht die verlässliche Jungfrau mit ihrem Namen. Scheitern solche Pläne, überfordert das die Jungfrau manchmal, vor allem, weil sie sich mit ihren hohen Zielen und ihrem hohen Anspruch einen Berg Arbeit aufhalst, unter dem sie sich selbst begräbt. Dann machen sich Zweifel breit und Fehler schleichen sich ein.

Das Grundprinzip des Kalpa-Taru-Chakras lautet: "Ich bin im Vertrauen und bekomme vom Leben und dem Universum, was ich brauche." Damit fordert es in erster Linie dazu auf, dass Jungfrauen lernen, sich selbst zu vertrauen, anstatt alles zu Tode zu analysieren, zu zaudern oder Umstände einfach auszusitzen. Entscheidungen auf der Basis eines gesunden Selbstvertrauens zu treffen, führt in der Folge zu mehr Eigenverantwortung für das eigene Handeln und einem Gefühl der Sicherheit.

Das Vertrauen in sich ist die Basis, um irgendwann auch Dinge ans Universum oder seine Mitmenschen abzugeben, ohne sie zu kontrollieren. Auch diese Lernaufgabe stellt das Kalpa-Taru-Chakra den Jungfrauen, denn das Leben besteht nicht nur aus Verstand und Pflichtbewusstsein. Es gilt, die Geschenke, die das Leben macht zu erkennen und anzunehmen.

Lebensaufgabe Steinbock: Die Isolation des Verstandes verlassen und sich mit dem höheren Selbst verbinden – das Stirnchakra

Das Stirnchakra, das dem Tierkreiszeichen Steinbock zugeordnet wird, sitzt in der Mitte des Kopfes, über und zwischen den Augenbrauen. Es steht für Themen Intuition, Achtsamkeit, Einsicht und Mystik und ist auch als Drittes Auge bekannt.

Für den nüchternen Steinbock, der sich in erster Linie auf sich und seine scheinbar unerschöpfliche Leistungsfähigkeit verlässt, ist es wirklich eine Aufgabe, den Weg zur Spiritualität zu finden, denn er bleibt lieber mit beiden Füßen auf dem Boden. Auf diese Weise wird jedoch auch immer das Gefühl bleiben, dass etwas fehlt und die entscheidende Lebensfrage unbeantwortet ist.

Das Stirnchakra ist der Sitz der Präsenz der reinen Seele, gleichzeitig aber auch der Sitz des höheren Geistes und des Bewusstseins. Das erklärt die enge Verbindung zum visionären und dennoch ausgesprochen realitätsbezogenen Steinbock. Durch das Stirnchakra ist das Tierkreiszeichen aufgerufen, sich mit seiner höheren Intuition zu verbinden und den mutigen Blick nach innen zu wagen. Dem geht der Steinbock in der Regel lieber aus dem Weg. Gelingt dieser Schritt jedoch, wächst er über sich hinaus und bisher unbeantwortete Fragen finden eine Antwort.

Wie wirkungsvoll und heilsam die Verbindung von Spiritualität und Verstand sein kann, erfahren Steinbock-Geborene häufig erst ab ihrer Lebensmitte. Denn erst wenn sie sich unzufrieden fragen, ob das schon alles war, öffnen sie ihren Geist dafür, dass es noch mehr geben muss. Das Stirnchakra fordert den Steinbock auf, die selbstgewählte Isolation zu verlassen und die eigene Spiritualität zu erkunden. So ist eine neue Form von Wissen und Weisheit erfahrbar.

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