08.02.2016

Wohlbefinden Zeit für mich: 3 einfache Tipps, um in den Tag zu starten

Geben Sie ihrem Körper Zeit zum wach werden.

Foto: iStock/JackF

Geben Sie ihrem Körper Zeit zum wach werden.

Wir hetzen von Termin zu Termin, das Kind muss zum Arzt, der Einkauf muss noch gemacht werden. Gefühlt haben wir keine Zeit mehr für uns selbst. Was aber, wenn wir uns die Zeit einfach nehmen müssen?

Der Wecker klingelt. Dabei fühlen wir uns noch gar nicht ausgeschlafen. Ein paar Minuten noch. Snooze. Und noch einmal: Snooze. Ohje, jetzt ist es schon wieder so spät, da bleibt keine Zeit mehr für ein Frühstück in Ruhe. Ach hätte man sich doch das Outfit schon gestern Abend zurecht gelegt. So oder so ähnlich starten viele von uns den Tag. Sie kommen schon zu Beginn des Arbeitstages gehetzt und gestresst im Büro an, dabei geht es auch ganz anders. Wir verraten, wie es geht.

Dem Körper Zeit zum wach werden geben

Haben Sie einen Hund direkt nach dem Schlaf aufstehen und lostraben sehen? Eher nicht. Hunde dehnen sich ausgiebig. Damit signalisieren sie ihrem Körper "Zeit, wach zu werden". Wir aber hören den Wecker und stehen (im besten Fall) direkt auf. Unser Körper hat also kaum Zeit zu realisieren, dass er wach werden soll. Wie wäre es also damit am nächsten Morgen statt einem beherzten Sprung aus dem Bett sich erst einmal zu strecken? Richtig ausgiebig strecken. Im Stehen noch einmal strecken und anschließend die Arme kreisen lassen, den Kopf auf und ab bewegen und die Seiten nicht vergessen. Die Hüfte kreisen lassen, die Knie und Sprunggelenke aufwärmen und zum Schluss den Oberkörper nach vorne fallen lassen. Sie werden sehen, dass der Geist besser funktioniert, wenn der Körper aufgeweckt wurde.

Den Wecker einfach früher stellen

Warum sich den Wecker nicht einfach früher als gewohnt stellen? Nach ausschlafen mag das jetzt nicht klingen, aber definitiv nach zusätzlicher Zeit für sich selbst und nach einem gelassenen Start in den Tag. Es ist aber wichtig, nicht gleich den Rollgriff zum Handy zu machen und verpasste Anrufe, SMS und Facebook zu checken. Und auch die Snooze-Taste wird nicht gedrückt. Stattdessen gemütlich strecken und sich nach der Dusche auf das Frühstück freuen.

Platz für die Gedanken

Wie selten nehmen wir uns im Alltagstrubel Zeit für unsere Gedanken? Viel zu selten. Grund genug sich morgens im flauschig warmen Bett Zeit für die Träume, Gedankenschnipsel oder Ideen zu nehmen und sie zu Papier zu bringen. Sobald uns der Alltag einholt, verschwinden diese schönen Gedanken sonst im Nirvana. Wussten Sie übrigens, dass es bis zu 20 Minuten braucht, bis unser Gehirn wirklich wach ist? Bis dahin befinden wir uns in der Hypnopompie, einem Zwischenzustand zwischen schlafend und wach sein. Während wir in diesem Zustand zwar keine Algebra-Aufgaben lösen können, sorgt das vordere Cingulum (ein Areal hinter dem Stirnhirn) laut Schlafforschern für eine besonders starke Selbstwahrnehmung. Nutzen Sie diesen Halb-Wach-Zustand und hören in sich herein.

Wenn sich also wieder das Gefühl einschleicht "Wie gerne hätte ich mal wieder eine Minute nur für mich", denken Sie daran, dass Sie sich die Zeit nehmen können.

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