01.04.2010

Tagestipp Autogenes Training

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Autogenes Training - Entspannung für Körper und Seele. Unser Tagestipp.

Autogenes Training ist eine Selbstentspannungsmethode und eine Art Selbsthypnose, die ideal geeignet ist, Stress abzubauen. Selbsteinfluss auf das Unterbewusstsein (Autosuggestion) und regelmäßiges Üben spielen beim autogenen Training eine wichtige Rolle.
Autogenes Training ist in verschiedenen Lebenssituationen einsetzbar und soll ein Gleichmaß zwischen Spannung und Entspannung herstellen. So können Sie gesundheitlichen Störungen vorbeugen – insbesondere solchen, die aus Stresssituationen und anhaltenden Spannungszuständen entstehen. Kurse und Seminare für autogenes Training werden von vielen gesetzlichen Krankenkassen zum Teil übernommen.

Loslassen lernen

Mithilfe des autogenen Trainings können Sie Ruhe, Entspannung und konzentrative Versenkung des eigenen Bewusstseins herbeiführen. Zu den Zielen des autogenen Trainings gehört es, die Körpermuskulatur zu entspannen, Schmerzen zu lindern oder abzustellen, Ängste zu reduzieren und über regelmäßige Erholungsphasen die allgemeine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern.
Dabei ist es nicht das Ziel, sich selbst durch autosuggestive Übungen zur Ruhe oder zu Veränderungen zu zwingen. Vielmehr soll beim autogenen Training eine loslassende Haltung eingeübt werden, die es einem ermöglicht, die spannungslösenden Effekte auf den Körper wahrzunehmen.

"Mein rechter Arm ist ganz schwer."

Autogenes Training wird allein oder in kleinen Gruppen durchgeführt – die Übungen können im Sitzen oder Liegen erfolgen. Anfangs ist es hilfreich, bei den Übungen die Augen zu schließen und so die Selbstversenkung zu fördern. Später sind die Übungen auch mit offenen Augen durchführbar.
Typisch für die einzelnen Übungen des autogenen Trainings sind formelhafte Sätze, die von den Übenden vorgesagt werden – zum Beispiel: "Mein rechter Arm ist ganz schwer." Dies kann helfen, sich Wärme und Schwere in den entsprechenden Körperregionen vorzustellen. Jeder kann diese Sätze dabei individuell abwandeln; wichtig ist, sie aber immer positiv zu formulieren. Im Ergebnis soll der Übende sich jederzeit in einen Entspannungszustand versetzen können.
Am Ende einer Übungsfolge ist es wichtig, den erzeugten Entspannungszustand wieder aufzulösen, sofern die Übungen nicht dem Einschlafen dienen. Dies wird häufig mit auffordernden Sätzen erreicht wie "Arme fest", "Tief Atmen" oder "Augen auf", die dann entsprechend von einem Räkeln und Strecken der Arme, tiefem Ein- und Ausatmen und dem Öffnen der Augen gefolgt werden.


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