13.11.2017

Lästige Symptome lindern Dauer einer Erkältung: Lässt sich das Leiden abkürzen?

Wer sich genug Ruhe gönnt, kann die Dauer einer Erkältung meist reduzieren – oder sie zumindest nicht unnötig in die Länge ziehen!

Foto: iStock/vladans

Wer sich genug Ruhe gönnt, kann die Dauer einer Erkältung meist reduzieren – oder sie zumindest nicht unnötig in die Länge ziehen!

"Mit Arzt dauert die Erkältung sieben Tage, ohne eine Woche": Diesen Spruch haben Sie bestimmt schon gehört. Was ist dran und wie lässt sich die Dauer wirklich reduzieren?

Eine Erkältung ist äußerst unangenehm – und dauert im Schnitt mindestens eine Woche, eher etwas länger. Denn Fakt ist: Wir können durch eine Behandlung mit Hausmitteln oder Arzneien aus der Apotheke zwar die Symptome einer Erkältung lindern. Mit den Erregern aber – im Fall des grippalen Infekts sind das verschiedene Typen von Viren – muss der Körper allein fertig werden.

Dabei können Sie ihm jedoch helfen und somit die Dauer der Erkältung erheblich verkürzen. Denn wer sich schont und von der Arbeit zu Hause bleibt, hat das Schlimmste meist nach wenigen Krankheitstagen hinter sich: Die akute Phase mit Halsschmerzen, Schnupfen und Schlappheit hält rund drei Tage an.

Wie lange dauert eine Erkältung von den ersten Symptomen bis zu deren Abklingen?

Doch schon vorher – zwischen Ansteckung und dem vollen Ausbruch des Infekts – merken Erkältete, dass sich etwas anbahnt, fühlen sich abgeschlagen und haben zum Beispiel Kopfschmerzen, Schluckbeschwerden oder ein Kratzen im Hals. Diese Startphase der Erkältung dauert etwa einen bis zwei Tage. Die Episode nach der Infektion und vor dem Auftreten von Krankheitszeichen nennen Mediziner Inkubationszeit.

Und auch nach der akuten Phase mit den heftigsten Krankheitsanzeichen ist die Erkältung leider noch lange nicht vorbei: Bis die Symptome vollständig abgeklungen sind, vergehen weitere drei bis fünf Tage, in manchen Fällen deutlich mehr. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem etwa haben länger mit dem grippalen Infekt zu kämpfen.

Erkältung dauert im Schnitt etwa anderthalb Wochen

Auch was den Verlauf angeht, hat der Volksmund also grundsätzlich nicht ganz unrecht, wenn er behauptet: "Die Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage." Experten geben die durchschnittliche Dauer der Erkältung tatsächlich mit acht bis zehn Tagen an!

Das gilt aber nur, wenn Sie die Signale Ihres Körpers, der jetzt seine ganze Energie in die Abwehr der Erreger steckt, ernst genug nehmen und die Erkältung ordentlich auskurieren. Dazu sollten Sie sich zu Hause viel Ruhe gönnen und auf bewährte Hausmittel setzen, um Ihr Immunsystem bei der Abwehrarbeit zu unterstützen.

Studie: Zink verringert die Dauer der Erkältung

Zu den geeigneten Maßnahmen gehören viel (Tee) trinken, sich warm halten, für frische Luft sorgen – und auch Hühnersuppe löffeln kann bei Erkältung helfen! Dass Omas Tipp tatsächlich wirkt, könnte an dem Zink im Hühnchenfleisch liegen. In einer Studie kam nämlich ans Licht, dass das Spurenelement die Dauer einer Erkältung um einen vollen Tag abkürzen kann. Hier finden Sie Lebensmittel, die besonders viel Zink enthalten!

Wer die Symptome der Erkältung stattdessen mit Medikamenten wegbügelt und trotzdem zur Arbeit geht, zieht nicht nur die Erkältungsdauer in die Länge, sondern riskiert auch Folgekrankheiten. Und die können teilweise richtig gefährlich werden – zum Beispiel, wenn es sich um eine Lungenentzündung, eine chronische Bronchitis, Stirn-/Nasennebenhöhlenentzündung oder gar eine Herzmuskelentzündung handelt. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Warnsignale dafür sprechen, bei einem grippalen Infekt schleunigst zum Arzt zu gehen.

Wie Sie sich vor einer Erkältung am besten schützen? Hier haben wir noch fünf Tipps für Sie:

BdF_5 Tipps zum Schutz vor Infektionen

So schützen Sie sich vor Erkältungs- und Grippeviren.

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