Aktualisiert: 26.08.2020 - 21:07

Vorsichtiger Optimismus WHO zur Corona-Pandemie: Ist ein Ende in Sicht?

Es muss noch weiter geforscht werden – doch zumindest prophezeit die WHO vorsichtig ein mögiches Ende der Coronavirus-Pandemie.

Foto: iStock.com/valentinrussanov

Es muss noch weiter geforscht werden – doch zumindest prophezeit die WHO vorsichtig ein mögiches Ende der Coronavirus-Pandemie.

Die Pandemiesituation nervt – doch wir werden wohl noch eine ganze Zeit damit leben müssen. Der Chef der WHO wagt nun dennoch eine vorsichtig-optimistische Prognose.

Die schlechte Nachricht zuerst: Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass wir noch einige Zeit mit dem neuartigen Coronavirus bzw. vor allem mit der Pandemiesituation zu kämpfen haben. Doch WHO-Chef Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus hat sich jetzt vorsichtig an eine Prognose zum Ende der Coronavirus-Pandemie gewagt. Und die klingt immerhin ein bisschen beruhigend.

Ende der Corona-Pandemie? Nicht in Sicht, aber...

Klar ist: Ein konkretes Enddatum der Pandemie kann derzeit keiner voraussagen, zu viel Ungewissheit steht im Raum. Und dennoch hat sich der WHO-Chef nun vorsichtig geäußert.

Niederschmetternd klingt erst einmal seine Prognose, dass die Pandemie wohl auch trotz möglichem Impfstoff noch einige Monate darüber hinaus anhalten wird. Das liege einfach daran, dass auch ein erfolgreich auf den Markt gebrachtes Mittel gegen das Coronavirus die Pandemie nicht schlagartig beenden könne. Er wiederholt daher seine Aussage von vor einigen Wochen: " Wir alle müssen lernen, diesen Virus zu kontrollieren und mit ihm umzugehen."

Bis wir einen wirksamen Impfstoff haben, gibt es zudem noch so einige Herausforderungen zu meistern. Und dann stellt sich die Frage: Wer bekommt den Corona-Impfstoff zuerst?

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Eindämmung bis 2022 möglich, sagt Ghebreyesus

Doch sein Vergleich mit der Spanischen Grippe macht immerhin Mut. Die Erkrankung grassierte zwischen Februar 1918 und April 1920 und forderte in dieser Zeit rund 50 Millionen Menschenleben. Doch Dr Ghebreyesus ist sich sicher, Covid-19 schneller zu besiegen – trotz der Risiken der Globalisierung und einer damit verstärkten Ausbreitungsgefahr.

Konkret hofft er, dass wir die Corona-Pandemie aufgrund moderner Technologie und internationaler Zusammenarbeit "in kürzerer Zeit als die Grippe von 1918 beenden können." Und er schließt: "Vor allem, wenn wir alle zusammenhalten – mit nationaler Einheit und globaler Solidarität."

Und Zusammenhalt und Solidarität eines jeden Einzelnen sind wichtig, vor allem angesichts der derzeit wieder höheren Coronavirus-Infektionszahlen.

Doch rufen wir uns ins Gedächtnis: Auch die schlimme Pandemie der Spanischen Grippe hatte ein Ende – und wir haben heutzutage in der Globalisierung zwar Nachteile, dank größerer wissenschaftlicher Expertise und besserer Technologie aber definitiv große Vorteile.

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