05.02.2020

Gut durch die Erkältungszeit Hausmittel gegen Schnupfen: Die 10 besten Hilfen zum Durchatmen

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Hausmittel gegen Schnupfen
Fr, 07.02.2020, 11.20 Uhr

Hausmittel gegen Schnupfen

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Die Kinder husten, Nachbarn und Kollegen schniefen – in der kalten Jahreszeit haben grippale Infekte Hochsaison. Jetzt ist es Zeit für Altbewährtes: Wir zeigen Ihnen die 10 besten Hausmittel gegen Schnupfen.

Dicker Kopf und rote Nase – hurra, es ist wieder Schnupfenzeit. Damit Sie eine zunächst harmlos erscheinende Erkältung aber nicht verschleppen, ist Schnelligkeit oberstes Gebot. Mit diesen 10 besten Hausmitteln gegen Schnupfen gehen Sie dem Übeltäter erfolgreich an den Kragen.

1. Hausmittel gegen Schnupfen: Inhalieren

Heiße Dämpfe inhalieren hilft dabei, die Nasenschleimhaut feucht zu halten und sie abzuschwellen. Außerdem löst sich fest sitzender Schleim besser, das Atmen fällt leichter. Einfach Wasser aufkochen und etwas abkühlen lassen, in eine weite Schüssel gießen, dann beispielsweise Kräuter wie Kamille und/oder Pfefferminze hineingeben. Handtuch über Kopf, Kopf über Schüssel. Bei Bedarf kurz lüften und immer gut auf den Kreislauf achten. Kamille wirkt antibakteriell und lindert Entzündungen. Auch eine Salzlösung tut gut. Bei ätherischen Ölen sollten Sie vorsichtig sein, sie können die Schleimhäute reizen, wenn sie überdosiert werden, oder auch Allergien auslösen. Aber Vorsicht: Nicht zu heiß inhalieren! Perfekt ist eine Temperatur zwischen 50 und 60 °C.

Auch gut für die Nebenhöhlen: Korianderdampf inhalieren. Dazu 2 EL Koriandersamen, Schale von 3 Zitronen und 1 Stück Ingwer (4 cm, geschält, in Scheiben geschnitten) in 2 l Wasser geben, zugedeckt 10 Minuten kochen. Dampf unter einem Handtuch 5 Minuten vorsichtig durch die Nase inhalieren. Immer morgens und abends.

2. Mehrere Kissen unter den Kopf legen

Wenn das Durchatmen schwerfällt und sich Ihr Kopf schwer wie Blei anfühlt, betten Sie sich nachts auf mehrere Kissen – so dass Ihr Kopf ca. 25 cm höher liegt. Das lindert den Druck und befreit die Atemwege. Seitenschläfer sollten nachts häufiger die Seite wechseln – so bleibt meist ein Nasenloch frei.

3. Wacholderbad nimmt den Schmerz

Bei Gliederschmerzen tut ein heißes Bad gut. Dazu 10 Tropfen ätherisches Wacholderöl in 38 Grad warmes Wasser träufeln. Aber nur 10 Minuten baden, sonst wird der Kreislauf zu stark belastet. Auch Eukalyptus tut gut und hilft, die Atemwege zu befreien.

4. Füße baden

Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung (z. B. leichtes Frösteln) wirkt ein ansteigendes Fußbad Wunder. Dazu die Füße vor dem Schlafengehen in 33 Grad warmes Wasser tauchen, Temperatur über eine Viertelstunde auf 42 Grad steigern. Danach gleich ins Bett.

5. Zum Vorbeugen: gründlich die Hände waschen

Häufiges Händewaschen ist der beste Schutz vor Infekten. Wichtig fürs richtige Händewaschen ist aber: Beide Hände bis zum Handgelenk einseifen, auch zwischen den Fingern, und anschließend mindestens 20 Sekunden unter fließendes Wasser halten.

Richtig Hände waschen

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6. Nase mit Salzlösung duschen

Verstopfte Nase? Salz hilft dabei, die Nasenschleimhaut zu befeuchten und keine Angriffsfläche für Viren und Bakterien zu bieten – und die Schleimhäute schwellen schneller wieder ab. Dazu 1 g Kochsalz in 100 ml lauwarmem Wasser (am besten vorher abgekocht und abgekühlt) auflösen. Mithilfe einer Nasendusche (erhältlich in der Apotheke) beide Nasenlöcher nacheinander mit der Lösung spülen. Am besten dreimal am Tag – auch vorbeugend.

Auch hilfreich: Meerwasser-Nasenspray. Lässt zwar nicht so schnell frei atmen, wie abschwellendes Nasenspray aus der Apotheke, dafür befeuchtet es und Sie riskieren keine Nasenspray-Sucht.

7. Zwei bis drei Liter Früchte- oder Kräutertee trinken

Bei einem Infekt braucht der Körper Ruhe – und viel Flüssigkeit. Unterstützen Sie Ihre Selbstheilungskräfte, indem Sie jeden Tag 2 bis 3 Liter Früchtetee oder Kräutertee trinken. Alkohol, Kaffee und schwarzer Tee sind tabu.

8. Brust einreiben

Es muss nicht das teure Mittel aus der Apotheke sein. Nehmen Sie eine Fettcreme wie Vaseline und mischen Sie sie mit ein paar Tropfen Öl aus Eukalyptus und Campher. Dann Brust und Rücken einreiben und warm anziehen. Die ätherischen Öle steigen in die Nase und alles wärmt von außen.

9. Luft schnuppern

Ein Trick aus der Atemtherapie: Zeigefingerkuppen rechts und links neben die Nasenflügel legen, die Muskeln dort leicht nach oben schieben. Schnuppern Sie nun ganz leicht Luft ein. Finger beim Ausatmen lösen. 3-mal wiederholen, wirkt befreiend.

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10. Hühnersuppe gegen Erkältung

Als wahres Wundermittel gilt auch selbstgemachte Hühnersuppe. Sie hilft, den Flüssigkeitshaushalt zu decken und versorgt den Körper mit Elektrolyten. Außerdem stecken in Hühnersuppe besondere Eiweiße für ein starkes Immunsystem, und Hühnerfett gilt als besonders gesund. Und: Eine heiße Suppe ist auch gleichzeitig noch wie ein kleines Inhalationsbad.

Zusatztipp: Viel Ruhe!

Und nebst all diesen Dingen gilt: Halten Sie Ruhe! Versuchen Sie, so viel wie möglich zu schlafen – auch wenn das mit verstopfter Nase nicht immer so einfach ist. Aber so kann sich der Körper immer noch am besten erholen. Wer sich nicht genügend schont, riskiert Komplikationen, etwa eine Nasennebenhöhlenentzündung.

Damit Erkältungen gar nicht erst eine Chance haben, erfahren Sie im Video, wie Sie Ihre Abwehrkräfte stärken können.

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