05.12.2017

Ausgebrannt und erschöpft Burnout: Testen Sie hier ganz schnell, ob Sie gefährdet sind

Gerade Frauen sind gefährdet für Burnout. Das Syndrom ist alles andere als eine Lappalie, mit einer Psychotherapie aber häufig gut in den Griff zu bekommen.

Foto: iStock/gpointstudio

Gerade Frauen sind gefährdet für Burnout. Das Syndrom ist alles andere als eine Lappalie, mit einer Psychotherapie aber häufig gut in den Griff zu bekommen.

Die Anzeichen des Burnouts entwickeln sich langsam. Die meisten bemerken erst spät, dass sie betroffen sind. Diese zehn Fragen geben Aufschluss!

Burnout bedeutet keineswegs, zwischendurch mal etwas erschöpft zu sein. Die klassischen Symptome dieser psychischen Krise sind, sich auf Dauer geistig, emotional und körperlich nachhaltig eingeschränkt zu fühlen.

Zehn Fragen ermitteln Ihr persönliches Burn-out-Risiko

Doch was bedeutet das im Alltag? Beantworten Sie die folgenden Fragen mit Ja oder Nein und erfahren Sie, ob bei Ihnen eine Gefahr für Burnout besteht:

  1. Reicht Ihnen das Wochenende nicht mehr aus, um sich zu erholen?
  2. Macht Ihnen die Arbeit weniger Freude als früher?
  3. Haben Sie ständig das Gefühl, dass Ihnen alles über den Kopf wächst – beruflich und privat?
  4. Meinen Sie, keinen Rückhalt in der Familie oder im Freundeskreis zu haben?
  5. Haben Sie häufig Schlafstörungen?
  6. Fühlen Sie sich innerlich leer?
  7. Sind Sie gereizter als früher?
  8. Sind Sie meistens so erschöpft, dass Sie in der Freizeit nicht mehr aktiv sein können, sondern am liebsten nur noch auf der Couch liegen?
  9. Haben Sie die Freude am Sex verloren?
  10. Konsumieren Sie mehr Alkohol/Zigaretten als früher?

Wenn Sie mehr als drei Fragen mit Ja beantwortet haben, ist Ihr Risiko für ein Burnout zumindest erhöht. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt darüber. Er wird Sie zu einem Facharzt oder Therapeuten überweisen.

Haben Sie keine Angst vor diesem Schritt, denn das Burn-out-Syndrom lässt sich sehr gut behandeln! Bei uns erfahren Sie mehr über die Symptome, die einen Burnout verraten. Einen Burnout-Risiko-Test zum Durchklicken finden Sie hier.

Die Therapie des Burn-out-Syndroms

Eine Psychotherapie hilft dabei, die Ursachen des Burnouts zu erkennen und abzustellen. Meistens reicht dazu eine ambulante Verhaltenstherapie. Dabei erarbeitet der Patient gemeinsam mit dem Therapeuten Lösungsansätze gegen zu starke Belastung.

Neue Verhaltensweisen werden eingeübt, etwa, wie man sich Zeit für sich selbst nimmt und Verantwortung abgibt. Diese Maßnahmen zielen darauf, Überlastung abzubauen und Entspannung mehr Raum zu geben.

Frauen sind besonders gefährdet

Noch streitet die Fachwelt, ob es sich beim Burnout um eine belastungsbedingte Form der Depression handeln könnte. Experten gehen davon aus, dass in Deutschland mehr als 13 Millionen Menschen von einem Burnout-Syndrom betroffen sind – darunter vor allem Frauen. Die Doppel- und Dreifachbelastung Beruf, Hausarbeit, Kinderbetreuung, Partnerschaft und womöglich noch Pflege von Angehörigen birgt ein hohes Risiko, auszubrennen. Vor allem Frauen sollten deshalb auf Burnout-Warnsignale achten und sich rechtzeitig professionelle Hilfe holen.

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