29.09.2017

Appetitlosigkeit bis Teerstuhl Magenkrebs: Diese 7 Symptome bitte nicht übersehen!

Die Anzeichen für Magenkrebs sind nicht sehr spezifisch. Es gibt aber eine Reihe von Symptomen, die Sie mit Ihrem Arzt abklären sollten.

Foto: iStock/kupicoo

Die Anzeichen für Magenkrebs sind nicht sehr spezifisch. Es gibt aber eine Reihe von Symptomen, die Sie mit Ihrem Arzt abklären sollten.

Magenprobleme sind meist harmlos und schnell vorüber. Doch es gibt gewisse Anzeichen, dass es sich doch um Magenkrebs handeln könnte.

Meist wird Magenkrebs erst spät entdeckt, denn seine Anzeichen sind wenig eindeutig: Magenschmerzen, Völlegefühl und Druck im Oberbauch kennen schließlich fast alle Menschen.

Aufmerksam werden sollten Sie, wenn die genannten Beschwerden länger anhalten oder eines der folgenden sieben Magenkrebs-Symptome auftritt:

  1. Magenschmerzen immer nach dem Essen

  2. Schluckbeschwerden behindern das Essen (es rutscht nicht, Fremdkörpergefühl)

  3. häufiges Erbrechen

  4. anhaltender Appetitmangel

  5. unerklärlicher Gewichtsverlust (Sie nehmen ab, ohne mehr Sport zu treiben, Stress zu haben oder zu fasten)

  6. Dunkelfärbung des Stuhls (Teerstuhl, ausgelöst durch Magenblutung)

  7. plötzliche Abneigung oder Unverträglichkeit etwa gegenüber Fleisch, Kaffee, Obst oder Alkohol.

Untersuchung auf Magenkrebs: Spiegelung schafft Klarheit

Jeder einzelne dieser Punkte sollte Anlass sein, zum Arzt zu gehen. Eine Magenspiegelung kann ganz schnell Klarheit schaffen, ob es sich nur um eine Reizung oder eine bösartige Erkrankung handelt. Die Magenspiegelung wird unter leichter Schlummernarkose durchgeführt und dauert nur wenige Minuten.

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Hat sich der Verdacht auf Magenkrebs bestätigt, kommt es darauf an, wie weit der Tumor fortgeschritten ist. Nach dem Stadium richten sich die Behandlung, aber auch die Heilungs-Chancen sowie die durchschnittliche Lebenserwartung.

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Lebenserwartung bei Magenkrebs je nach Alter und Stadium

Beschränkt sich der Magenkrebs dabei nur auf die Schleimhautschichten, ist die Prognose sehr gut. Hat er sich jedoch in die Tiefe ausgebreitet und womöglich bereits die Magenwand erreicht, stehen die Aussichten nicht mehr so gut. Bei fortgeschrittenem Magenkrebs belaufen sich die Heilungs-Chancen nur noch auf 20 Prozent, warnt der Berufsverband Deutscher Internisten.

Tumoren des Magens gehören zu den selteneren Erkrankungen, sie machen in Deutschland etwa fünf Prozent aller Krebsfälle aus. Rund 15.000 Deutsche werden pro Jahr mit der Diagnose konfrontiert, darunter mehr Männer als Frauen. Das Alter, in dem Patienten im Schnitt erkranken, liegt bei 72 (Männer) beziehungsweise 75 Jahren (Frauen). Krebs ist in allen Fällen ein schwieriges Thema. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Themenseite.

Diese Krankheiten werden in Deutschland am häufigsten diagnostiziert:

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