02.06.2017

Ärgernis unreine Haut Was hilft bei Pickeln? Die sieben besten Hausmittel

Foto: ©iStock/Ababsolutum

Sie sprießen auf der Nase, um den Mund, sogar im Intimbereich – und das nicht nur in der Pubertät. Was Sie gegen lästige Pickel tun können.

Vor allem Frauen haben oft ein Leben lang gegen sie zu kämpfen: Pickel. Die Ursache sind meist Hormone. Und deshalb bleibt die Neigung zu den kleinen Hautunreinheiten häufig bis zum Klimakterium bestehen. Pickel sind eigentlich verstopfte und entzündete Poren, oft um den Ausgang einer Talgdrüse herum. Ist die Pore geschlossen, sammeln sich darunter Talg, aber auch abgestorbene Hautzellen. Es bildet sich ein Mitesser mit hellem Kopf.

Pickel besser nicht ausdrücken

Die meisten versuchen dann, das Abheilen zu beschleunigen und drücken den Pickel aus. Bei kleinen Exemplaren ist das manchmal sinnvoll – allerdings ist das Risiko dabei groß, dass Hautbakterien in die winzige Wunde einwandern. Sie entzündet sich, es bildet sich ein noch größerer Pickel und womöglich ein Abszess.

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Problemzone Po

Das ist besonders schmerzhaft, wenn der Pickel in der Intimregion blüht – und am Po. Durch die mechanische Belastung – enge Wäsche, viel Sitzen – können hier Entzündungen besonders schnell entstehen. Besser: Reinigen Sie den Pickel mit einem speziellen Mittel zur Desinfektion von Schleimhäuten (in Apotheken erhältlich) und geben Sie über Nacht eine Heilsalbe darauf, etwa mit Hamamelis.

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Hausmittel gegen Pickel und Mitesser

Daneben gibt es auch einfache Hausmittel gegen die lästigen Pickel:

  • Bei Pickeln im Gesicht: Gesichtsdampfbad mit Kamillentee – die Wärme öffnet die Poren, die Inhaltsstoffe der Kamille wirken leicht desinfizierend und fördern das Abheilen.

  • Kamillenkonzentrat (aus der Apotheke) nach Anweisung verdünnen, auf einen Wattebausch geben und Pickel damit abtupfen.

  • Apfelessig: Den Pickel mit Apfelessig betupfen. Die Säure trocknet den Pickel aus und desinfiziert.

  • Bei Pickel im Intimbereich: Kamillenlösung als Zusatz für ein Sitzbad benutzen.

  • Heilerde: Rühren Sie aus warmem Wasser und Heilerde eine dicke Paste und streichen Sie diese auf den Pickel – oder, falls Sie fettige Haut haben, nutzen Sie Heilerde gleich als Maske für das gesamte Gesicht und Dekolleté. Lassen Sie die Maske einwirken, bis sie getrocknet ist und spülen Sie das Ganze dann gründlich ab.

  • Backpulver: Rühren Sie Backpulver mit ein paar Tropfen Wasser an und geben Sie diese Paste auf den Pickel. Ein paar Minuten einwirken lassen und dann abspülen.

  • Honig: Honig kann heilen, wie die Volksmedizin weiß. Schneiden Sie ein Wattepad etwas größer als den Pickel zu, geben Sie einen Tropfen (Bio-)Honig darauf und kleben Sie dieses Honigpflaster auf den Pickel.

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Wenn Sie stark unter Mitessern und Pickeln leiden, sollten Sie die Ursache von einem Hautarzt abklären lassen. Und nicht zuletzt: Oft beeinflussen auch Stress, zuckerreiche Ernährung und Rauchen das Hautbild negativ. Stress abbauen, Zucker reduzieren und weniger (am besten gar nicht mehr) rauchen tut der Haut sichtbar gut.

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Siehe auch: Apfelessig

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