01.09.2016

PROBLEME VOR DEN TAGEN PMS – die 20 häufigsten Symptome

Gedrückte Stimmung und Bauchschmerzen sind typische PMS-Symptome.

Foto: ©iStock/Marjan_Apostolovic

Gedrückte Stimmung und Bauchschmerzen sind typische PMS-Symptome.

Gereizt, traurig, Gewichtszunahme – zwei Wochen vor der Periode haben viele Frauen massive Probleme. Welche Anzeichen PMS auslöst und was hilft.

Aus heiterem Himmel deprimiert und bei der kleinsten Kritik schießen Tränen in die Augen? Viele Frauen kennen dieses Stimmungstief. Es setzt kurz nach der Zyklusmitte ein, etwa zehn bis 14 Tage vor Beginn der Regel.

>> Tage vor den Tagen: PMS lässt sich lindern

PMS durch sinkendes Östrogen und Serotonin

Mediziner sprechen dann vom Prämenstruellen Syndrom, also Beschwerden, die in den Tagen kurz vor der Menstruation auftreten. Ursache sind Hormonumstellungen: Nach dem Eisprung sinkt der Östrogenspiegel und steigt das Gelbkörperhormon Progesteron. Diese Schwankung beeinflusst vermutlich auch die Produktion von Botenstoffen, etwa des „Glückshormons“ Serotonin.

Doch psychische Veränderungen sind nicht die einzigen Symptome eines PMS. Frauenärzte fassen über 150 Beschwerden als PMS zusammen. Die wichtigsten weiteren Anzeichen sind:

  1. schlechte Stimmung

  2. Aggressivität

  3. Depression

  4. Körpergewicht steigt, obwohl nicht mehr als sonst gegessen wird. Ursache sind Wassereinlagerungen im Gewebe, die mit Einsetzen der Menstruation wieder verschwinden.

  5. Die Brüste schmerzen und spannen.

  6. Die Brustwarzen sind sehr berührungsempfindlich und tun schnell weh.

  7. Kopfschmerzen

  8. Migräne

  9. Rückenschmerzen

  10. unreine Hautbild

  11. Bauchschmerzen

  12. Blähungen

  13. Übelkeit

  14. Völlegefühl

  15. Heißhunger oder Appetitverlust

  16. Hitzewallungen

  17. Angstgefühle

  18. Schlafstörungen

  19. Konzentrationsstörungen

  20. Reizbarkeit

75 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter haben mit diesen Problemen zu kämpfen. Manche treffen nur ein oder zwei dieser Symptome. Bei sechs Prozent der Frauen treten jedoch mehr dieser Beschwerden auf und so massiv, dass sie oft arbeitsunfähig sind. Diese schwere Form von PMS wird als prämenstruelle Dysphorie (PMDD) bezeichnet.

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Die meisten Frauen empfinden ihre Periode als lästig. Dabei kann die Monatsblutung sehr viel über die eigene Gesundheit aussagen.

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PMS oder schwanger?

Gerade, wenn Übelkeit, Stimmungsschwankungen, Ziehen in den Brüsten und Heißhungerattacken deutlich ausgeprägt sind, stellen sich viele Frauen die Frage, ob sie nicht vielleicht doch schwanger sind und die vermeintlichen PMS-Symptome in Wirklichkeit Frühzeichen dafür sind, dass sie ein Baby erwarten.

>> Prämenstruelles Syndrom: Wenn die Tage vor den Tagen zur Qual werden

Ein Schwangerschaftstest ist so kurz nach der potenziellen Befruchtung meist nicht aussagekräftig. Der Urin-Frühtest kann etwa drei bis vier Tage vor vermutlichem Beginn der Menstruation Auskunft geben. Ganz sicher gehen Sie, wenn Sie den Termin der nächsten Regel abwarten: Falls die Blutung eintritt, handelt es sich um PMS und keine Schwangerschaft.

Das hilft gegen die belastenden PMS-Symptome

Sport und Entspannungstechniken gelten als sanfte Hilfen bei PMS. Auch Heilpflanzen und Homöopathie eignen sich zur Behandlung. Folgende homöopathische Mittel und Heilpflanzen eignen sich:

  • Frauenwurzel (Caulophyllum thalictroides)

  • Mönchspfeffer (Vitex agnus castus)

  • Alpenveilchen (Cyclamen europaeum)

  • Schwertlilie (Iris versicolor)

  • Tigerlilie (Lilium tigrinum)

Verwechslungsgefahr mit Endometriose

Der Gynäkologe sollte jedoch in jedem Fall befragt werden, um andere Ursachen für die unterschiedlichen Probleme auszuschließen. Manchmal kann nämlich auch EndometrioseUrsache der Bauchschmerzen und anderer „PMS-Symptome“ sein.

Sind die Beschwerden durch PMS sehr stark, kann der Arzt Hormonpräparate verschreiben, die den Eisprung verhindern. Damit fallen die Hormonschwankungen und auch die Probleme vor den Tagen oft weg.

>> Die sieben wichtigsten Vitamine für Frauen

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