08.04.2016

Aus für Allergie-Beschwerden Die besten Tipps bei Hausstauballergie

Die Symptome einer Hausstauballergie lassen sich mit ein paar Methoden in den Griff bekommen.

Foto: ©iStock/GeorgeRudy

Die Symptome einer Hausstauballergie lassen sich mit ein paar Methoden in den Griff bekommen.

Wer auf Hausstaubmilben allergisch ist, hat es schwer. Denn Staub und Milben sind in Räumen fast allgegenwärtig, sogar bei penibler Hygiene. Mit welchen Tricks Sie es trotzdem schaffen können, die Belastung mit den Allergenen möglichst gering zu halten.

Die ganze Wohnung umgestalten, weil jemand auf Hausstaubmilben allergisch ist? Wenn Sie es geschickt anstellen, ist das oft gar nicht nötig. Wenige, dafür aber wirksame Maßnahmen reichen oft schon:

  • Lüften Sie regelmäßig und sorgen Sie für trockene, nicht überheizte Räume.
  • Verbannen Sie langflorige Teppiche aus Ihrer Wohnung. Glatte Böden, die mindestens zweimal pro Woche feucht gewischt werden, sind besser. Hier können sich Hausstaub und damit auch Milbenkot schlechter festsetzen.
  • Falls das nicht möglich ist: Benutzen Sie einen Staubsauger mit speziellem Feinstaubfilter.
  • Gestalten Sie Ihre Räume möglichst ohne Staubfänger wie Polstermöbel, offene Regale, Kissen, faltenreiche Vorhänge.
  • Oft lässt sich das nicht überall durchführen. Dann sind spezielle Milben-Sprays sinnvoll, mit denen Sie Möbel und Textilien behandeln können. Sie enthalten Pflanzenextrakte aus dem Öl des Niembaums. Ihr Wirkstoff Margosa-Extrakt (Mahalin) lässt die Milben absterben.
  • Kuscheltiere macht ein kurzer Besuch in der Tiefkühltruhe milbenfrei. Oder Sie kaufen waschbare Kuscheltiere.
  • Verbannen Sie Milben möglichst wirksam aus dem Bett: Spezielle Matratzenbezüge sperren Milben ein (Encasing), zusätzlich gibt es milbendichte Bettwäsche.
  • Waschen Sie Ihre Bettwäsche bei mindestens 60 Grad. Diese Temperaturen überstehen die Milben nicht.
  • Luftreiniger können die Allergene reduzieren.
  • Meiden Sie Räume, in denen geraucht wird.

Urlaub in den Bergen bedeutet Auszeit für die Hausstauballergie

Und wenn Sie mal eine Zeit absolut ohne Hausstaubmilben und Allergie verbringen möchten: Planen Sie Ihren Urlaub richtig. Die Reise ans Meer ist keine gute Wahl. In der feuchten Luft gedeihen die Milben gut. Eine Auszeit von der Hausstauballergie, auch Hausstaubmilbenallergie genannt, bietet dagegen das Hochgebirge. Über 1500 Metern Höhe gibt es praktisch keine Hausstaubmilben mehr. Für sie ist es dort zu kalt und zu trocken. Ein Urlaub in den Bergen ist deshalb bei Hausstaubmilbenallergie ideal.

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