05.04.2016

Erschöpfungsdepression Burnout – diese Symptome sind typisch

Bestimmte Berufsgruppen und Studiengänge sind stärker für Burnout gefährdet als andere.

Foto: ©iStock/grinvalds

Bestimmte Berufsgruppen und Studiengänge sind stärker für Burnout gefährdet als andere.

Burnout wird zu Unrecht als Modekrankheit bezeichnet und bedeutet weit mehr als nur Erschöpfung. Es gibt bestimmte Anzeichen, die ziemlich eindeutig für das Burnout-Syndrom sind.

 

Nur wer vorher richtig „gebrannt“ hat, kann später ausbrennen, sprich von Burnout betroffen sein. Es sind demnach vor allem Menschen, die sich sehr engagieren, ehrgeizig und diszipliniert sind, die ein hohes Risiko dafür haben.

Das Burnout-Syndrom steht oft am Ende einer langen Reihe von Ereignissen, die viel körperliche und psychische Energie gefordert haben. Streng genommen ist Burnout zwar keine Krankheit, wird jedoch im Zusammenhang gesehen mit einer Depression, die durch Arbeitsüberlastung ausgelöst wurde.

Auch Zynismus ist ein typisches Anzeichen für Burnout

Tatsache ist, dass fünf Mal mehr Frauen als Männer betroffen sind und die Behandlung, wenn die psychische Krise erst einmal richtig ausgebrochen ist, sehr langwierig sein kann. Deshalb ist es wichtig, die Anzeichen zu kennen und schnell zu handeln, wenn sie auftreten. Das Schwierige dabei: Viele Symptome eines Burnouts unterscheiden sich deutlich von denen einer Depression. Denn wer weiß schon, dass es sich etwa bei trockenem Humor gepaart mit Zynismus um ein sehr typisches Anzeichen für das Burnout-Syndrom handelt?

Weitere Symptome für Burnout können sein:

  • Magenschmerzen: Die empfindlichen Magennerven reagieren besonders sensibel auf psychische Überlastung.

  • Sodbrennen: In diesem Zusammenhang produziert der Magen auch mehr Säure.

  • Blähungen: Stress führt zu Verkrampfungen der Magen- und Darmmuskeln. Dadurch bilden sich mehr Gase.

  • Rückenschmerzen: Stress verhärtet die Rückenmuskeln. Ständige psychische Überforderung führt deshalb häufig zu Schmerzen im Rücken.

  • Häufige Kopfschmerzen: Die permanente psychische Belastung verändert den Tonus der Blutgefäße und Spannungskopfschmerzen werden ausgelöst.

  • Tinnitus: Das Dauergeräusch im Ohr tritt vor allem unter Stress auf und ist typisch für Burnout.

  • Nächtliches Herzklopfen: Wenn nachts das Herz zu rasen beginnt, ist häufig die psychische Überlastung schuld. Denn der Herzschlag wird auch von der Psyche beeinflusst.

  • Schlafstörungen: Viele Menschen mit Burnout können nachts kaum schlafen, weil sie ständig über ihre Ausgaben grübeln.

  • Aggressivität: Wer dauernd am Limit ist, reagiert selbst auf den kleinsten Reiz extrem aggressiv. Diese Überreaktion ist besonders typisch für Burnout.

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