18.04.2016

Krankheiten Schmerzen im Hals: Ursachen und Symptome von Halsschmerzen

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Mo, 13.08.2018, 09.43 Uhr

Hausmittel bei Halsschmerzen

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Halsschmerzen gehören zu den kleineren, häufig unbedenklichen Erkrankungen, die sich meist innerhalb weniger Tage wieder legen.

Meist treten Halsschmerzen in Verbindung mit einer kleineren Erkältung oder sogar einer handfesten Grippe auf. Wenn es im Hals auf einmal kratzt, die Stimme weg ist oder ein unangenehmer Druck in der Kehle spürbar wird, haben sich oft schon handfeste Schmerzen manifestiert. Glücklicherweise gibt es einige Hausmittel, die Linderung versprechen.

Die genauen Gründe für Halsschmerzen können vielfältig sein, oft gesellen sich auch noch ein schlappes, energieloses Gefühl oder ein aufdringlicher Husten dazu - insbesondere im Winter sind Frauen daher sehr anfällig für Schmerzen im Hals. Oft werden die Schmerzerscheinungen durch Viren ausgelöst, in seltenen Fällen auch durch Bakterien. Zudem sind Halsschmerzen das Symptom zahlreicher Erkrankungen, darunter Diphtherie oder Scharlach, aber eben auch einer herkömmlichen Erkältung.

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Die Schmerzen kommen deshalb zustande, weil die Schleimhäute durch diese Viren, Bakterien und Co. gereizt werden. Das zeigt sich beispielsweise durch Belag auf der Zunge, im hinteren Rachenraum oder vereinzelte Rötungen. Bei besonders schweren Halsschmerzen können zudem Schwellungen auftreten, die das Schlucken erschweren. Liegt bei Ihnen eine Allergie vor, ist auch diese als Ursache nicht auszuschließen. Bei leichteren Halsschmerzen müssen Sie normalerweise nicht sofort den Gang zum Arzt antreten, längere oder starke Schmerzen sollten aber durchaus durch einen Mediziner überprüft werden. Das ist wichtig, um frühzeitig eine eventuell notwendige Therapie in Form von Antibiotika zu starten.

Behandlung der Halsschmerzen durch klassische Hausmittel

In der Apotheke finden sich zahlreiche Medikamente, oft sogar auf natürlicher Basis, die Linderung versprechen und die Symptome von Halsschmerzen und damit verbundenen Erkrankungen reduzieren. Im eigenen Zuhause stehen Ihnen aber bereits viele Hilfsmittel bereit, die diese Schmerzen lindern können.

Eine Grundregel gilt es nicht zu vergessen: trinken Sie ausreichend Flüssigkeit! Die Schleimhäute werden durch Flüssigkeit feucht gehalten, was eine weitere Reizung verhindert und zugleich die Verbreitung von Viren vermindert, da sich diese an trockenen Schleimhäuten besonders gern festsetzen und vermehren. Trinken können Sie stilles Wasser, aber auch verschiedene Teesorten. Besonders Kamille, Salbei oder Thymian wirken bei Halsschmerzen Wunder. Die heiße Zitrone ist ein Klassiker, der dank dem hohen Säureanteil für eine schnellere Regeneration sorgt.

Möchten Sie sich eine eigene Tinktur gegen die Halsschmerzen mischen, empfiehlt es sich etwas Salz in lauwarmen Wasser aufzulösen. Diese Spülung sollten Sie aber nicht trinken, sondern lediglich damit gurgeln. Das lauwarme Salzwasser spült den Rachenraum aus und lindert reibende, raue Gefühle in dieser Gegend. Wärme ist allgemein ein wirksames Mittel gegen Schmerzen im Hals. Möchten Sie die Erkrankung von außen angehen, können Sie sich lauwarme Wickel um den Hals legen. Der feuchte Wickel sollte ungefähr 20 bis 30 Minuten um den Hals einwirken und währenddessen durch ein zweites, trockenes Tuch umwickelt werden. Ergänzend hierzu sollten Sie, besonders im Winter oder wenn Zugluft vorliegt, einen Schal oder zumindest ein Tuch um den Hals legen.

Rechtzeitig zum Arzt gehen

Normale Halsschmerzen sollten sich, wenn Sie einige der Hausmittel anwenden oder auf ein pflanzliches Präparat aus der Apotheke zurückgreifen, innerhalb von zwei bis drei Tagen langsam zurückbilden. Bleiben sie länger oder verschlimmern sich sogar noch, sollten Sie mit Ihren Halsschmerzen unbedingt zum Arzt gehen.

Auch die Lymphknoten, die Sie am Hals selber ertasten können, könnten unter Umständen anschwellen - in diesem Fall ist ebenfalls der Gang zum Mediziner fällig. Stellen Sie starke Verfärbungen fest oder stellt sich zusätzlich Fieber ein, können die Halsschmerzen ebenfalls das Symptom einer ernsteren Erkrankung sein. Greifen Sie auf Präparate aus der Apotheke zurück, sollten Sie das außerdem Ihrem Arzt mitteilen und eine weitere Einnahme absprechen.

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