08.05.2016

Neue Behandlung Gesunde Bakterien bessern Migräne

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Foto: ©istock/Artem_Furman

Mehr als zehn Prozent der Bevölkerung leiden unter Migräne. Vor allem Frauen sind oft von den häufig starken Kopfschmerzen betroffen.

Migräne gibt der Medizin immer noch Rätsel auf - besonders ihre Entstehung. Jüngste Studien entlarven nun mehr und mehr den Darm als Verursacher des Volksleidens. Diese Erkenntnis kann ganz neue Wege aufzeigen dem Volksleiden wirkungsvoll entgegenzuwirken.

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Gerät die gesunde Zusammensetzung seiner Bakterien durcheinander, wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt, gleichzeitig mit Entzündungs-Boostern überschwemmt. Kleinste Gefäße entzünden sich und eine Migräne-Attacke entsteht. Eine neuartige Therapie setzt nun am Bauch an: Die tägliche Gabe von 7,5 Milliarden probiotischen Keimen aus acht verschiedenen Bakterienstämmen der gesunden Darmflora senkte bei Betroffenen die Anzahl an Migräne-Tagen um 23 Prozent. Auch bei der Migräne-Prophylaxe werden die probiotischen Keime schon erfolgreich eingesetzt.

Quelle: Bild der Frau 25022016

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