Aktualisiert: 14.03.2016 - 08:00

Neue Ultraschall-Methode Brustkrebs früher erkennen und heilen!

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Foto: ©istock/Wavebreakmedia

Je eher ein Tumor entdeckt wird, desto schonender und sicherer kann er bekämpft werden. Eine neue Methode sorgt in schwierigen Fällen für Klarheit.

Pro Jahr erkranken derzeit ca. 70 000 Frauen an Brustkrebs. 80-85 Prozent davon können geheilt werden. Dazu tragen neben verbesserten Behandlungsmethoden auch Diagnose-Techniken bei. Zahlreiche Frauen profitieren jetzt beispielsweise von einem neuen Verfahren, dem Invenia ABUS (Automated Breast Ultrasound System).

Für wen geeignet?

Bei Frauen mit sehr dichtem Brustgewebe kann die Mammografie kleine Veränderungen in der Brust schwer erkennen. Etwa 40 Prozent aller Frauen haben ein knotiges Gewebe, oft wird Brustkrebs bei ihnen nicht frühzeitig entdeckt. Ergänzend zur Mammografie kommt dann der moderne Ultraschall zum Einsatz.

Wie funktioniert es?

Beim Invenia ABUS-Screening wird die gesamte Brust vom Gerät automatisch "gescannt". Innerhalb von 15 Minuten entsteht ein dreidimensionales Bild der Gewebsschichten. Der Arzt kann sofort analysieren und einen Befund erstellen.

Wer zahlt was?

Die Kosten für den Ultraschall übernehmen Krankenkassen bei einem konkreten Verdacht auf Brustkrebs. Zu den generellen Kassenleistungen in der Früherkennung gehört neben der jährlichen Brustuntersuchung beim Frauenarzt (ab 30 Jahre) alle zwei Jahre ein Mammografie-Screening der Brust (50-69 Jahre).

Selbstuntersuchung: Das ist wichtig

Sie kennen Ihren Körper selbst am besten. Experten empfehlen dennoch, nicht einfach draufloszutasten. Sonst erfühlen Sie ständig Knoten, die vielleicht gar keine sind. Lernen Sie zuerst beim Frauenarzt oder in einem speziellen Kurs (Brustzentren bieten diese an), wie die Selbstuntersuchung der Brust genau geht. Tasten Sie dann jeden Monat nach der Periode.

Quelle: Bild der Frau 09102015

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