Aktualisiert: 28.03.2016 - 09:00

Weniger Krebstote in 35 Jahren Krebsvorsorge mit Acetylsalicylsäure

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Foto: ©istock/nicolas_

Acetylsalicylsäure (ASS) kommt in der Prävention vieler Krebsarten eine Schlüsselfunktion zu. 75 mg pro Tag sollen bereits reichen.

Mediziner nennen das Arzneimittel Acetylsalicylsäure (ASS) auch "Chemoprophylaxe" und bezeichnen es in einem Atemzug mit viel Bewegung, gesunder Ernährung, wenig Alkohol und Nikotinverzicht als wirksame Vorbeugung gegen Krebserkrankungen generell. Eine englische Studie des University College in London kommt zu dem Ergebnis, dass eine tägliche Dosis ASS eine Schutzwirkung z. B. bei Darm-, Magen-und Hautkrebs, bösartigen Tumoren in Leber, Bauchspeicheldrüse, Blase, Nieren oder Prostata aufweisen kann. Auch das Brustkrebs-Risiko soll sich verringern.

Weniger Todesfälle durch Krebs bis 2050

Für einen maximalen Effekt sollten Menschen zwischen 50 und 65 Jahren deshalb jeden Tag 75 Milligramm einnehmen über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren. Vorausgesetzt, ihre Blutgerinnung, Verdauungs- und Stoffwechselorgane (z. B. Leber, Nieren) sind in Ordnung und sie nehmen nicht Blutverdünner wie Marcumar.

Die britischen Wissenschaftler gehen wegen ihrer Studienergebnisse sogar so weit, vorherzusagen, dass es im Jahr 2050 weniger Todesfälle durch Krebs vor Erreichen eines hohen Lebensalters geben wird als heute. Denn bei allen diesen Tumorerkrankungen sollen chronische Entzündungen im Gewebe die Entstehung eines Karzinoms fördern. Genau da greift der altbewährte Schmerzstiller Aspirin als Entzündungsblocker ein.

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