27.04.2018

Menopause Wechseljahrs-Symtpome selber behandeln

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Wechseljahre-Symptome

Das müssen Sie beachten bei Wechseljahre Symptomen
Mi, 18.07.2018, 12.24 Uhr

Wechseljahre-Symptome

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Wechseljahre sind keine Krankheit. Deshalb sollten körperliche Veränderungen in dieser Zeit normalerweise kein Grund zur Beunruhigung sein. Doch die Beschwerden sind manchmal richtig unangenehm. Unsere Expertin Dr. Ingeborg Lackinger Karger gibt Tipps, wie Sie typische Symptome erkennen und selbst lindern können.

5. Menstruationsbeschwerden

Auch Unregelmäßigkeiten der Periodenblutungen werden durch Hormonschwankungen verursacht. Typische Beschwerden vor und während der Periode können Sie selbst erträglicher machen.

Der Experten-Rat: "Essen Sie möglichst salzarm, um Wassereinlagerungen im Gewebe vorzubeugen. Auf Rauchen und Alkohol sollten Sie weitgehend verzichten."

Bei außergewöhnlichen Blutungen, Druckbeschwerden oder Schmerzen sollten Sie einen Frauenarztbesuch nicht auf die lange Bank schieben, um Gebärmutterkrebs auszuschließen.

6. Herz-Kreislauf-System

In den Wechseljahren steigt bei Frauen das Risiko für Bluthochdruck und Gefäßkrankheiten. Auch hierfür sind Östrogene verantwortlich, die das Gewebe weich und elastisch halten und so Herz und Blutgefäße schützen. Während des Wechsels ist dieser Schutz wegen des sinkenden Östrogenspiegels nicht mehr so stark. Dennoch müssen diejenigen nicht besorgt sein, die ein gesundes Leben mit viel Bewegung und maßvoller Ernährung führen. Zur Risikogruppe gehören Raucher, Leute, die übermäßig Alkohol konsumieren und dauerhaft unter Stress stehen!

7. Risikofaktor Osteoporose

Unsere Knochen werden durch Auf- und Abbauprozesse ständig repariert. Für diese Abläufe sind Östrogene verantwortlich. Der während der Wechseljahre sinkende Östrogenspiegel kann den Knochenaufbau verlangsamen oder gar stagnieren lassen. Überwiegt der Knochenabbau, kommt es zu Osteoporose, die die Knochen brüchig macht. Die besten Vorbeugemaßnahmen sind ausreichend Bewegung und eine kalziumreiche Ernährung.

Der Experten-Rat: "Milchprodukte wie Joghurt, Buttermilch, Quark, Käse sowie Soja sollten auf Ihrem Speiseplan nicht fehlen."

>>Lesen Sie hier, wie Frauen gut durch die Wechseljahre kommen.

8. Schlafstörungen

Hitzewallungen und Schweißausbrüche können die Nachtruhe zum Albtraum machen.

Der Experten-Rat: "Um gut schlafen zu können, sollten Sie sich an den Takt halten, den Ihnen Ihr Biorhythmus vorgibt: Gehen Sie ab 20 Uhr alles langsamer an und planen Sie keine anstrengenden, aufregenden Dinge mehr. Am besten lassen Sie den Tag mit süßem Nichtstun ausklingen."

Diese einfachen Regeln sorgen für eine geruhsame Nacht:

  • breites, bequemes Bett
  • leichte Mahlzeit am frühen Abend
  • entspannendes Einschlafritual wie z.B. sanfte Gymnastik, Yoga oder warmes Fußbad, ein feuchtes Tuch, etwas kühlendes Lavendelwasser, ein Nachthemd zum Wechseln in greifbarer Nähe

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