08.01.2011

Tagestipp Erkältung & Co Halsschmerzen

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Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom bei Infekten der oberen Atemwege – allen voran der Erkältung. Viren, Bakterien und andere Keime reizen und schädigen dabei die Schleimhäute im Hals. Diese entzünden sich: der Hals wird rot, schwillt an und schmerzt.

Halsschmerzen werden häufig von Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden und Heiserkeit begleitet. Bei Infekten kommt meist auch Fieber hinzu. Bei einer Angina sind die Mandeln geschwollen, gerötet oder sogar vereitert. Außerdem können die Lymphknoten am Unterkiefer und am Hals anschwellen.

Halsschmerzen sollten sich nach ein bis zwei Tagen bessern und nach etwa sieben Tagen verschwunden sein. Dauern sie länger an, sollte man sie beim Hausarzt – oder bei Kindern beim Kinderarzt – abklären lassen. Dies gilt auch, wenn die Halsschmerzen von Atemnot, starken Schluckbeschwerden oder Ähnlichem begleitet werden.

>> Hausmittel gegen Halsschmerzen: Stoppen Sie das lästige Kratzen im Hals

Was tun bei Halsschmerzen?

Die meisten Menschen nehmen zur Selbstbehandlung zunächst freiverkäufliche Lutschtabletten, Gurgellösungen oder Sprays aus der Apotheke ein. Solche Arzneien wirken meist wohltuend – verkürzen jedoch nicht die Dauer der Halsschmerzen.

Halsschmerzen lassen sich auch mit altbewährten Hausmitteln behandeln. Beispiele hierfür sind:

  • Gurgeln mit lauwarmem Salzwasser, Kamillen- oder Salbeitee
  • Halswickel
  • viel Trinken: zum Beispiel Wasser, Kräuter- oder Früchtetee und Fruchtsaftschorle – nicht jedoch Kaffee oder schwarzen Tee
  • sich warm halten und schonen

Auch homöopathische, anthroposophische und pflanzliche Medikamente können die Beschwerden lindern. Gegen Infektionen, die durch Bakterien ausgelöst werden – und als Ursache der Halsschmerzen gelten (z.B. Mandelentzündung) –, kann der Arzt Antibiotika verordnen.

Mandelentzündung – sieben starke Hausmittel!

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