07.01.2011

Tagestipp Erkältung & Co Schnupfen

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Wenn es in der Nase brennt und kitzelt, ist dies oft ein erstes Anzeichen für einen Schnupfen. Niesreiz und anschließendes Ausniesen von Nasensekret sind weitere typische Symptome. Bei einem Schnupfen ist die Nasenschleimhaut gereizt, entzündet und geschwollen. In den meisten Fällen ist Schnupfen harmlos und klingt nach einiger Zeit von alleine wieder ab.

Schnupfen, medizinisch als Rhinitis bezeichnet, tritt bei Infektionen und Allergien auf – am häufigsten im Rahmen einer banalen Erkältung. Begleitend sind bei Schnupfen oft die Augen gerötet und tränen, die Nase ist zugeschwollen und man kann schlecht riechen und schmecken.

Schnupfenviren werden per Tröpfcheninfektion beim Niesen oder Sprechen übertragen. Allergiker leiden vor allem zur Pollenflugzeit unter Heuschnupfen und weiteren allergischen Reaktionen.

Je nach Ursache kann sich die der Rhinitis zugrunde liegende Infektion im Hals-Nasen-Ohren-Bereich ausweiten und zum Beispiel eine Nasennebenhöhlen-Entzündung verursachen.

Hilfe bei Schnupfen

Um den Schnupfen loszuwerden, muss die zugrunde liegende Ursache behandelt werden. So heilt eine Erkältung im Allgemeinen durch Maßnahmen wie Schonen sowie schmerzlindernde und fiebersenkende Medikamente nach rund einer Woche aus und der Schnupfen verschwindet ebenfalls.

Bei bakteriellen Infekten sind gegebenenfalls Antibiotika notwendig. Bei einem allergischen Schnupfen sollten Sie das auslösende Allergen (z.B. Pollen, Tierhaare) – wenn möglich – meiden. Vorbeugend können bei allergischem Schnupfen Mittel mit dem Wirkstoff Cromoglicinsäure eingenommen werden. Darüber hinaus kommt unter Umständen eine Hyposensibilisierung in Betracht. Nasenpolypen und eine Nasenscheidewand-Verkrümmung müssen gegebenenfalls operiert werden.

Man selbst sollte bei Schnupfen dafür sorgen, ausreichend Wasser zu trinken, um den Schleim zu verflüssigen, und sich in nicht zu trockener oder rauchiger Luft aufzuhalten. Man kann sich außerdem Dampfbäder mit Kamille oder ätherischen Ölen zubereiten und diese über einen Inhalator einatmen. Dies hilft, die Nase frei zu machen. Nasentropfen und Nasensprays bewirken, dass die Nasenschleimhaut rasch abschwillt. Sie dürfen aber nicht länger als eine Woche eingenommen werden.

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