18.09.2012

Mit Hitze gegen Myome FUS-Therapie

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Immer wieder gibt es in der Medizin neue Errungenschaften, die dafür sorgen, dass Patienten schonend behandelt und schnell wieder gesund werden können. Wir stellen Ihnen fünf von diesen neuen Methoden einmal im Detail vor.

FUS steht für fokussierten = gebündelten Ultraschall, mit dem Ärzte neuerdings Myome in der Gebärmutterwand einschmelzen. Die gutartigen Geschwülste sind oft bei Frauen der Grund für heftige Blutungen, Regelschmerzen und können zu Unfruchtbarkeit führen. Während der Behandlung ohne Narkose liegt die Patientin im Kernspin. Er macht bei jeder Ultraschallabgabe Kontrollbilder. So hat der Arzt im Blick, ob die Therapie richtig verläuft und kein gesundes Gewebe verletzt wird. Die Myome werden wiederkehrend mit Ultraschall punktuell erhitzt und Stück für Stück zerstört. Anschließend können die Frauen direkt nach Hause gehen, haben kaum Schmerzen. Weitere Vorteile gegenüber der herkömmlichen Operation: „Es kommt nicht zu Verwachsungen im Bauchraum. Und Patientinnen mit Kinderwunsch können schon nach zwei Monaten schwanger werden“, sagt Dr. Matthias Matzko vom FUS-Center für Myomtherapie am Klinikum Dachau. Einige Kassen übernehmen die Kosten, z.B. TK, AOK Bayern.

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