22.03.2018

Zeitumstellung 2018 Umstellung auf Sommerzeit? 25 Tricks gegen den Mini-Jetlag

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Es ist wieder Zeit für die Zeitumstellung. Zur Sommerzeit wird uns eine Stunde geklaut, doch das muss nicht weniger Energie bedeuten.

Foto: iStock/tetmc

Es ist wieder Zeit für die Zeitumstellung. Zur Sommerzeit wird uns eine Stunde geklaut, doch das muss nicht weniger Energie bedeuten.

Am 25. März wird von Winter- auf Sommerzeit umgestellt. Uns wird eine Stunde geklaut – und die meisten spüren das an weniger Energie. Wir haben was dagegen!

Ganz gleich welche Diskussionen das EU-Parlament derzeit führen mag – am Sonntag, den 25. März 2018, heißt es wieder: Zeitumstellung auf Sommerzeit! Nachts werden die Uhren von 2.00 Uhr eine Stunde vorgestellt auf 3.00 Uhr – ergo uns wird eine Stunde Schlaf geraubt. Dafür bleibt es ab Sonntag abends länger hell. Diese Umstellung kann bei einigen jedoch zu weniger Energie, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Zerstreutheit führen.

Damit Sie den Mini-Jetlag schnell überwinden, haben wir Ihnen geniale Tricks und Hausmittel für einen energiegeladenen Start in die Sommerzeit zusammengestellt.

Zeitumstellung auf Sommerzeit: Mit diesen 25 Tricks verlieren Sie keine Energie

  1. Sieben bis acht Stunden Schlaf sind nötig, um am nächsten Tag wach und frisch zu sein. Mal Schlafprobleme? Konzentrieren Sie sich beim Einschlafen auf Monotones, Beruhigendes. Ein bisschen schwieriger als Schäfchenzählen muss es schon sein, um die Gedanken voll auf den Schlaf zu richten. Zählen Sie z. B. in 3er-, 7er- oder 11er-Schritten von 1000 rückwärts. Wir verraten, welche Atemtechnik beim Einschlafen helfen kann.
  2. Aromatherapie fördert die Regeneration im Schlaf, macht am nächsten Tag fitter. 50 ml reines Jojobaöl, 3 Tropfen Kamillen-, 10 Tropfen Lindenblüten-, 5 Tropfen Neroli-Öl (Apotheke) mischen, in ein Tropffläschchen füllen. Auf ein Herrentaschentuch 10 bis 15 Tropfen träufeln. Auf die Brust legen, enges Unterhemd zum Fixieren drüber, damit schlafen gehen.
  3. Die SO-HAM-Atmung bringt Blitz-Energie. Bei jedem Einatmen tonlos "SO" sagen, beim Ausatmen "HAM". 10- bis 20-mal am Tag wiederholen.

  4. Ein morgendlicher, kalter Ganzkörperguss nach Pfarrer Kneipp steigert den Blutdruck, indem er das sympathische Nervensystem anregt. Den Duschstrahl langsam mit kreisenden Bewegungen von den Füssen nach oben und von den Handgelenken zur Schulter – immer zum Herzen hin. 2 Minuten mehrmals wiederholen.
  5. Tautreten im feuchten Gras (Kein Garten? Dann kaltes Wassertreten wie ein Storch in der Wanne), 3 bis 5 Minuten. Dicke Wollsocken anziehen, Füße im Haus wieder warm laufen.
  6. Lavendel-Inhalationen sind ein Wake-up-Call für die Seele. 5 bis 10 Tropfen Lavendelöl (Apotheke) in eine Schüssel mit heißem Wasser geben. 10 Minuten unter einem Handtuchzelt einatmen. Jeden Morgen.
  7. Zwei Fingerübungen aus der Yoga-Lehre (Mudren) regen den Stoffwechsel an und schenken Energie: 1. Beide äußeren Daumennagelkanten an die Außenseite des mittleren Ringfingergliedes, andere Finger strecken. 4 Minuten. 2. Arme auf Brusthöhe, Unterarme mit Händen so umfassen, dass die Handballen auf der Innenseite liegen. 3 bis 4 Minuten.
  8. Der Mineralstoff Magnesium (Linsen, Nüsse, Trockenfrüchte) ist ein Motor unserer körperlichen und geistigen Aktivität. Den Wachmacher Serotonin liefern kohlenhydratreiche Lebensmitteln wie Nudeln, Kartoffeln oder Reis. Körper und Kopf frisch macht die Mittelmeer-Küche. Also viel Obst, Gemüse (vor allem Knoblauch, Zwiebeln), Fisch, kaltgepresste Pflanzenöle (Oliven-, Rapsöl) essen.
  9. Rote-Bete-Salat weckt Darm und Stoffwechsel aus dem Wintersschlaf, fördert die Bildung von Mitochondrien (Zellkraftwerke). 2 Rote Bete-Knollen, 4 Möhren schälen, fein raspeln. 6 EL Pflanzenöl, 1 EL Zitronensaft, 1 TL Honig, etwas Dill, Pfeffer und Salz zugeben. 30 Minuten ziehen lassen. 1- bis 3-mal pro Woche essen.
  10. Rosmarin-Tee regt den Kreislauf an. TL Rosmarin mit 1 Tasse Wasser aufbrühen, 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen, durchseihen. Morgens und mittags jeweils 1 Tasse trinken, am besten lauwarm.
  11. Für einen anregenden Petersilien-Wein 10 Stängel Petersilie mit Blättern in 1 l süßem Weißwein (Kabinett) 5 Minuten kochen. Je 2 EL Apfelessig und Honig dazugeben, 3 Minuten mitkochen. In eine Flasche umfüllen, 3 bis 4 Tage stehen lassen. 2- bis 3-mal täglich 1 Schnapsglas vor dem Essen.
  12. 1 TL Manuka-Honig langsam auf der Zunge zergehen lassen. 1- bis 3-mal täglich. Je höher der Anteil des Zuckerabbau-Produkts Methylglyoxal (MGO) bzw. des neuseeländischen Unique Manuka Factor (UMF), desto stärker macht er mit seinen Spurenelementen munter. Ein medizinisch wirksamer Honig sollte die Klassifikation UMF 20/ MGO 400 sowie UMF 25/MGO 550 aufweisen.
  13. Eine Handvoll getrocknete Thymiannadeln in einer Flasche Weißwein fünf Tage ziehen lassen. Zwischendurch schwenken. Heilkraut herausfiltern, abends ein Likörgläschen trinken.
  14. Die Schüßler-Salze Nr. 5 Kalium phosphoricum D6, Nr. 16 Lithium chloratum D6 verliehen neue Kraft, Salz Nr. 21 Zincum Chloratum D6 sorgt für neue Balance. 3 bis 4 Wochen 2 bis 4 Tabletten des in Frage kommenden Salzes in abgekochtem Wasser auflösen, morgens trinken.

  15. Guten-Morgen-Bad: Je 1 Handvoll Zitronengras, Basilikum und Orangenschale (alles frisch) in ein Stofftaschentuch geben, ins 37,5 Grad warme Badewasser hängen, 20 Minuten darin abtauchen.
  16. Ebereschen-Tee aus den rot-orangefarbenen Vogelbeeren-Früchten liefert viel aktivitätssteigerndes Vitamin C (50 bis 120 mg pro 100 Gramm). 1 TL getrocknete Beeren (Apotheke) mit 1 Tasse kaltem Wasser ansetzen. 3 bis 5 Minuten kochen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Pro Tag 2 bis 3 Tassen trinken.
  17. Meersalz-Bäder bilden mit ihren Salzkristallen in Wasser und Luft elektrisch geladene Teilchen, die das vegetative Nervensystem mobilisieren. 700 g Meersalz in 2 l heißem Wasser auflösen, in ein 38 Grad warmes Vollbad geben. 20 Minuten darin baden. 2- bis 3-mal in der Woche.
  18. Eis-Lolly (ca. 6 Euro, Apotheke) in Auf- und Ab-Bahnen mit leichtem Druck über den Nacken führen. Aktiviert vegetative Nervengeflechte.
  19. Kräftig auf der Stelle hüpfen. Dabei betont die Arme mitnehmen. 30- bis 50-mal. Pumpt mehr Sauerstoff in den Körper, beschwingt durch vermehrte Endorphin-Ausschüttung.
  20. Nach 19 Uhr nichts mehr essen, das entlastet den Körper und baut Kraft für den nächsten Tag auf. Gut: gedünsteter, nicht zu fetter Fisch (z. B. Goldbrasse), warmer Grießbrei mit wenig Zucker und Zimt, Nudeln, Reis, Kartoffeln, warme Milch mit 1 TL Honig. Nicht gut: Steak, Schnitzel, Zucker, gekochte Eier, rohes Gemüse, frittierte, fette Speisen, Getränke mit Kohlensäure. Erfahren Sie mehr darüber, wie Schlafstörungen durch die Ernährung am Abend verursacht werden können.
  21. Ein Power-Frühstück für den ganzen Tag: 1 Packung Magerquark in einer Schüssel mit 1 TL Leinsamen, je 1 EL gehackten Walnüssen, Cranberrys, Müsli mischen. Mit Honig abschmecken.
  22. Energie tanken mit Lichtkugel-Meditation: Bequem auf den Boden legen, Beine leicht anwinkeln und nach außen kippen, Fußsohlen flach auf dem Boden. Schließen Sie die Augen und stellen sich vor, wie ein wärmendes Licht über Ihnen schwebt. Es bündelt sich zu einem dicken Lichtstrahl. Und während Sie ruhig und tief ein- und ausatmen, fließt er bei jedem Atemzug mehr und mehr in Ihren Körper. Vor allem in die Gegend um Ihren Bauchnabel. Dort entfaltet er sich zu einer Lichtkugel, von der aus das Licht wohlig in den ganzen Körper ausstrahlt.
  23. Chia-Samen machen blitzschnell wach und schenken Sofort-Energie, steigern die Produktion von Fit-Hormonen – und verhindern ein Leistungs-Tief durch Insulin-Mangel. Mindestens 1 Handvoll am Tag.
  24. Power-Napping von 10 bis 20 Minuten um die Mittagszeit füllt die körperlichen und mentalen Kraft-Tanks wieder auf.
  25. Eine tägliche Kräuteröl-Massage des Sonnengeflechts polt von Kopf bis Fuß auf To-do-Modus. Dafür in 100 ml Johanniskrautöl (Apotheke) je 1 EL im Mörser zerstampfte Wacholderbeeren, Rosmarinblätter, Ingwerwurzel und Zimtstange geben. In ein dunkles Schraubglas abfüllen, zwei Wochen stehen lassen, täglich schütteln. Abseihen. Tinktur mit den warmen Händen und leichtem Druck kreisförmig um den Bauchnabel herum 5 Minuten einmassieren.

Nicht nur bei der Zeitumstellung sind Sie anfällig? Sie verreisen oft und hadern immer mit den verschiedenen Zeitzonen? Lesen Sie auch, wie Sie den Jetlag überwinden können.

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