18.05.2018

Der Sommer kommt Sonnenbrand vermeiden und lindern: Diese Hausmittel gibt's!

Sonnenbrand vermeiden oder ihn lindern – wenig ist im Sommer beim Sonnenbad so wichtig. Denken Sie an Ihre Haut!

Foto: iStock/SolStock

Sonnenbrand vermeiden oder ihn lindern – wenig ist im Sommer beim Sonnenbad so wichtig. Denken Sie an Ihre Haut!

Gegen Sonnenbrand hilft nicht nur die Sonnencreme. Diese Hausmittel und natürlichen Hausmittel vermeiden oder lindern Sonnenbrand.

Wenn sich nach dem kalten, dunklen Winter endlich wieder die Sonne zeigt, wollen wir jeden Strahl mitnehmen – und dabei am liebsten auch direkt knackig braun werden. Zu viel der heißen Strahlen sollten Sie sich allerdings nicht gönnen, denn die Haut bedankt sich schnell mit einem fiesen Sonnenbrand. Wir verraten Tipps, wie sich beim Sonnenbaden Sonnenbrand vermeiden oder lindern lässt, wenn es zu spät ist.

Das Problem an sonnenreichen Frühlingstagen ist, dass wir dank der kalten Winter-Monate kaum Sonne abbekommen haben und fürchterlich verblasst sind. Wenn sich dann die Sonne in ihrer vollen Pracht zeigt, so wie momentan, kann man sich schnell verbrennen. Also aufpassen – und vorsorgen.

Sonnenbrand vermeiden: So gehen Sie vor

Gerade für hellhäutige Typen gilt: Sonnencreme nicht vergessen! Auch wenn es vermeintlich "nur" 20 Grad sind, kann die Sonne der Haut schon immensen Schaden zufügen. Hierbei gilt: Je heller die Haut, desto höher sollte der UV-Schutz sein. Vor einem Sonnenstich schützen Sie sich mit einer passenden Kopfbedeckung. Weite, helle Kleidung macht die Hitze außerdem verträglicher.

Besondere Vorsicht gilt außerdem für jeden, der sich am oder im Wasser aufhält. Die Wasseroberfläche reflektiert nämlich die UV-Strahlen und wäscht außerdem den Sonnenschutz in Form von Creme nach und nach ab – auch bei vermeintlich wasserfester Creme. Zu langes Baden kann also der Haut schaden.

Sonnencreme sollte bei Erwachsenen mindestens den Lichtschutzfaktor 30 haben, Kinder und ganz helle Hauttypen sollten in jedem Fall auf Lichtschutz-Faktor 50 zurückgreifen. Hier gilt: Mehrmals großzügig auf unbedeckte Hautstellen auftragen.

Wichtig: Auch gebräunte Haut muss weiterhin eingecremt werden! Denn Bräune schützt nicht vor Verbrennungen. Stiftung Warentest hat übrigens getestet, welche Sonnencreme zuverlässig schützt und welche nicht.

Natürliche Wege für den Schutz

Wer bei Sonnencreme skeptisch ist, kann heute auf Varianten aus dem Biomarkt zurückgreifen, die auf natürlichen Zutaten basieren. Ein wenig schützend wirkt auch Kokosöl – es besitzt etwa den Lichtschutzfaktor (LSF) 4. Da das nicht viel ist, sollten Sie höchstens als dunkler Hauttyp oder bei schon gebräunter Haut darauf zurückgreifen.

Der beste Weg, Sonnenbrand zu vermeiden, ist aber: Halten Sie sich im Schatten auf. Auch hier gelangt UV-Strahlung auf Ihre Haut, allerdings nicht mit voller Breitseite. Wer lange im Schatten sitzt, wird auch braun – zwar langsam, aber weitaus schonender als in der prallen Sonne.

Sonnenbrand lindern: Wenn es doch passiert ist

Sie haben doch zu lange in der Sonne gelegen und jetzt kommt das böse Erwachen? Die Haut ist knallrot, spannt und schmerzt schon bei der kleinsten Bewegung – und fängt kurz darauf an, sich zu schälen. Spätestens jetzt sollten Sie sich nur noch im Schatten aufhalten – und die Haut fleißig eincremen.

Feuchtigkeitsspendende After-Sun-Lotions helfen auch ohne Sonnenbrand, die Haut elastisch zu halten und die Bräune zu wahren. Wenn Sie aber doch krebsrot geworden sind, gibt es einige Hausmittelchen, die den Schmerz und die Verbrennungen lindern können.

  • Ein Verband aus Zitronensaft, kaltem Tee und Essig beruhigt und lindert die Schmerzen. Auch ein Wickel mit kalter Milch kann helfen. Das Milchfett wirkt wie eine natürliche Schutzcreme. Ähnlich funktioniert auch eine dicke Quarkpackung oder ein Quarkwickel.
  • Kleine, verbrannte Partien wie Nasenrücken oder Nacken können mit kalten, feuchten Teebeuteln behandelt werden. Gurken-, Zwiebelscheiben oder auch Salatblätter kühlen und beruhigen ebenfalls verbrannte Stellen.
  • Bei großflächigen Verbrennungen bietet sich ein Bad mit kühlem Wasser, einem Liter Kefir, zwei Esslöffeln Honig oder einer Tasse Haferflocken an. Letztere reparieren durch ihre Fasern die Haut.

Sollten die Verbrennungen so schwer sein, dass sich sogar Blasen bilden, helfen auch keine Hausmittel mehr. Dann sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, denn dann ist die Haut richtig geschädigt und braucht spezielle Pflege.

So lange dürfen Sie in die Sonne

Den ganzen Tag in der prallen Sonne am Strand liegen? Machen viele. Dabei ist das Zeitfenster, in der die menschliche Haut der direkten Sonne ausgesetzt werden darf, eigentlich ziemlich klein.

Rothaarige mit sehr hellem Teint sollten sich demnach nicht länger als zehn Minuten in der Sonne aufhalten. Blonde, helle Typen maximal 20 Minuten. Menschen mit dunklen Haaren und dunklen Augen sowie entsprechend dunklem Hautton sollten sich nicht mehr als 30 Minuten Sonne gönnen. Nur der mediterrane und afrikanische Typ darf länger als 30 Minuten direkte Sonne tanken.

Regelmäßiges Eincremen und Pflegen mit passender Hautpflege tut aber immer gut. Ob Sie einfach Sonnenbrand vermeiden oder sie einfach so mit Feuchtigkeit und Pflege versorgen wollen – Ihre Haut wird es Ihnen danken. Übrigens benötigen auch Ihre Haare im Sommer besondere Pflege. Der beste Sonnenschutz für die Haare hält Ihr Kopfhaar geschmeidig und schützt es davor, spröde zu werden.

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