18.04.2016

Wirkungsvolle Heilmittel Gesunde Haus- und Heilmittel gegen Wadenschmerzen

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Wadenschmerzen können aufgrund ganz unterschiedlicher Ursachen auftreten. Natürliche Heilmittel helfen bei der Ursachenbekämpfung und Linderung.

Die Schmerzen, die sich in den Waden zeigen können, sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ein leichtes Ziehen, ähnlich einem Muskelkater, ist ebenso möglich wie ein bohrender Schmerz oder gar länger andauernde Krämpfe, die in starkem Unwohlsein resultieren.

Meistens liegen die Ursachen dafür in den Muskeln versteckt, wobei sowohl eine Unter- als auch eine Überbelastung der Grund sein können. Durchblutungsstörungen, Entzündungen in den Venen oder Krampfadern sind ebenfalls als potentieller Auslöser nicht auszuschließen.

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Treten Wadenschmerzen häufiger auf, sollten Sie sich bei einem Mediziner immer Rat und Diagnose holen. Bis dahin versprechen natürliche Haus- und Heilmittel Linderung, die in aller Regel auch ganz ohne Nebenwirkungen auskommen. Insbesondere bei Überbelastungen, zum Beispiel durch Sport oder eine anderweitig längere Belastung der Beine, helfen natürliche Heilmittel.

Diese können die Wadenschmerzen nicht nur schon im Vorfeld unterbinden, sondern sie bei auftretenden Symptomen auch lindern. Nach dem Sport oder intensiver körperlicher Anstrengung sollten Sie Ihren Muskeln ausreichend Magnesium zuführen, um die Regeneration zu begünstigen und unangenehme Krämpfe und Zerrungen zu verhindern.

Auch isotonische Getränke, die sogar von Leistungssportlern genutzt werden, sind eine echte Hilfe. Vor dem Sport sollten Sie sich, besonders wenn Sie bereits zu Wadenschmerzen neigen, immer entsprechend dehnen und aufwärmen. So werden spontane Überbelastungen der Muskeln in den Waden verhindert.

Weitere wertvolle natürliche Heilmittel gegen Schmerzen in den Waden

Eine weitere Ursache von Wadenschmerzen könnte eine Art Übersäuerung sein, die sich unter anderem in den Waden niederschlagen kann. Durch eine bewusste Ernährung und gegebenenfalls eine komplette Ernährungsumstellung können Sie dem entgegenwirken.

Besonders frisches Gemüse und Obst, die Klassiker für eine gesunde Ernährung, helfen derartige Übersäuerungen im Haushalt des Körpers zu vermeiden. Ergänzend hierzu können Sie auch Basenpulver oder Basentabletten einsetzen, um möglichst schnell einen gesunden Säurenhaushalt herzustellen. Derartige natürliche Nahrungsergänzungsmittel sind aber immer nur eine kurzfristige Lösung und ersetzen keine gesunde und bewusstere Ernährung.

Zeigen sich die Wadenschmerzen bei Ihnen besonders häufig in spontanen Krämpfen, können Sie diese durch kurzfristige Belastung der Muskeln angehen. Indem Sie Ihr Gewicht für einige Sekunden auf das Bein mit dem Krampf verlagern, reagiert die Muskulatur, was dem Krampf der Muskeln normalerweise sofort entgegenwirkt.

Auch einige Tropfen von ätherischem Lavendelöl, gepaart mit etwas kaltgepresstem Öl, sind durchaus hilfreich. Diese Mixtur können Sie sich auf die Wade einmassieren oder sie für nasse Umschläge auf den Waden nutzen. Sogar ein warmer Tee, beispielsweise Kamille, Salbei oder Rosmarin, kann Linderung versprechen, da er für Entspannung sorgt, die sich sogar in der Wadenmuskulatur positiv bemerkbar macht.

Diese Heilmittel helfen speziell bei Venenleiden

Neben Überbelastungen und einem schlechten Säure-Basen-Verhältnis im Körper sind Venenleiden eine weitere häufige Ursache für Wadenschmerzen. Vermuten Sie hinter häufig auftretenden Schmerzen ein Venenleiden, sollte dieses in jedem Fall durch einen Mediziner behandelt werden. Ergänzend hierzu, oder noch vor dem Arzttermin, können Sie aber auch selber tätig werden.

Die Rosskastanie wird bei Erkrankungen der Venen häufig in natürlichen Heilmitteln angewandt, da sie sowohl Linderung verspricht als auch präventiv wirkt. Steinklee ist ein weiterer Geheimtipp. Das Kraut hat eine antithrombotische Wirkung, begünstigt die Durchblutung und wirkt abschwellend - all das kommt den Venen zu Gute.

Beinwell besitzt ähnliche Eigenschaften und kommt sowohl in Salben als auch in Tee zum Einsatz. Jedoch ist hier ebenfalls zu beachten, dass die wirkungsvollen Kräuter nicht für eine Langzeittherapie geeignet sind. Kühle Umschläge und klassische Wadenwickel, mitunter mit etwas Quark, eignen sich aber auch für eine längere Behandlung.

Weitere Verfahren der Naturheilkunde sowie lindernde Naturheilmittel finden Sie auf unserer Themenseite.

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