18.04.2016

Angepasste Ernährung Wie Sie hohen Blutdruck auf natürliche Weise senken können

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In der Regel wird dauerhaft hoher Blutdruck in Form von Medikamenten behandelt. Sie können Ihren Blutdruck aber auch auf natürliche Weise senken.

Um nicht länger auf entsprechende Medikamente angewiesen zu sein, um einen hohen Blutdruck zu senken, empfiehlt sich eine bewusste Umstellung der Ernährungsgewohnheiten und die Ritualisierung eines aktiven Lebensstils. Damit die Ernährung einen positiven Einfluss auf den Blutdruck haben kann, gilt es einige grundsätzliche Tipps zu befolgen: Es ist zum Beispiel von großer Bedeutung, dass Sie Ihren Salzkonsum minimieren und stattdessen auf gesundheitsförderliche Kräuter zurückgreifen.

So bewirken verschiedene Gartenkräuter wie Basilikum und Liebstöckel nachweislich eine Senkung des Blutdrucks. Gewöhnliches Salz sorgt hingegen für erhöhte Blutdruckwerte, was die Bedeutung von Kräutern als gesunde Alternativen zum Würzen zusätzlich unterstreicht. Im Idealfall reduzieren Sie die tägliche Zufuhr von Salz auf maximal 6 Gramm, um Herzerkrankungen durch hohen Blutdruck wirksam vorbeugen zu können.

Des Weiteren gibt es einige Lebensmittel, die ebenfalls einen direkten Beitrag zur angestrebten Blutdrucksenkung leisten können: Dazu zählen in erster Linie Zwiebeln und Knoblauch. Dementsprechend bewirken die enthaltenen Enzyme eine natürliche Minderung des Blutdrucks. Die besten Ergebnisse lassen sich dabei durch die schonende Zubereitung erzielen.

Sie sollten Zwiebeln und Knoblauch deshalb nur kurz dünsten, da die wertvollen Inhaltsstoffe durch lange Kochzeiten verloren gehen. Neben dem Verzicht auf besonders salzhaltige Lebensmittel wie rote Fleischsorten oder Fertigprodukte ist auch ein minimierter Alkoholkonsum ratsam.

Eine messbare Blutdrucksenkung bringt hingegen der regelmäßige Konsum von Rote-Bete-Saft mit sich. Die Nitrate der Roten Bete entlasten das Herz und regulieren den Blutdruck auf natürliche Weise.

Weitere natürliche Maßnahmen mit blutdrucksenkender Wirkung

Sportliche Aktivität ist ebenfalls ein Teilaspekt, um hohen Blutdruck auf natürlichem Wege in den Griff zu bekommen. Regelmäßige Walking- oder Laufeinheiten haben sich dabei als besonders effektiv erwiesen.

Durch das Training werden Stresshormone abgebaut und das Kreislaufsystem optimiert sich automatisch. Intensiver Kraftsport oder ähnliche Sportarten, bei denen die körperliche Belastung ein moderates Maß übersteigt, sind hingegen kontraproduktiv. Speziell bei untrainierten Sportlern führt die Überlastung des Körpers schnell zu einem plötzlichen Blutdruckanstieg, was die Wichtigkeit eines durchdachten und sinnvoll dosierten Trainingsplans verdeutlicht.

Wenn die Blutdrucksenkung das primäre Trainingsziel darstellt, sollte die Anstrengung somit immer in einem moderaten Rahmen bleiben. Hoher Blutdruck steht häufig im direkten Zusammenhang mit einem stressigen Alltag. Deshalb können Sie durch eine verbesserte Reaktion auf Stressmomente auch zweifelsfrei eine Blutdrucksenkung erreichen.

Autogenes Training, Yoga und ähnliche Praktiken können Ihnen dabei helfen, Ihren ganz persönlichen Stresslevel dauerhaft zu reduzieren. Zudem ist es wichtig, sich in regelmäßigen Abständen kleine Auszeiten zu gönnen. Dies kann beispielsweise ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause sein, der Ihnen jeden Tag Abstand vom hektischen Arbeitsumfeld verschafft.

Abschließende Informationen und Bemerkungen zur natürlichen Blutdrucksenkung

Erhöhter Blutdruck ist eine weit verbreite Volkskrankheit und bedarf einer gezielten Behandlung. Die verschriebenen Medikamente können bei den Betroffenen aber verschiedenste Nebenwirkungen wie zum Beispiel Müdigkeit oder Hautreaktionen mit sich bringen.

Aus diesem Grund bieten Ihnen die benannten Möglichkeiten zur natürliche Blutdrucksenkung echte Mehrwerte für Ihre Lebensqualität. In diesem Zusammenhang muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass Sie vom Arzt verschriebene Blutdrucksenker keinesfalls ohne Rücksprache absetzen sollten.

Befolgen Sie alle aufgeführten Tipps und Empfehlungen, können Sie die benötigte Dosis an Medikamenten aber zweifelsfrei reduzieren. Abhängig von der Konsequenz Ihres Vorgehens kann die medikamentöse Behandlung im Optimalfall auch dauerhaft der Vergangenheit angehören.

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