Aktualisiert: 28.09.2017 - 14:00

Infekt im Herbst und Winter Erkältung: Vorbeugen ist die beste Behandlung!

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Auch wenn es draußen ungemütlich ist: Spaziergänge an der frischen Luft halten die Schleimhäute feucht, was Erkältung und anderen Infekten vorbeugt. Außerdem entkommen Sie so der Virenlast, die in geschlossenen Räumen häufig hoch ist.

Foto: iStock/LeoPatrizi

Auch wenn es draußen ungemütlich ist: Spaziergänge an der frischen Luft halten die Schleimhäute feucht, was Erkältung und anderen Infekten vorbeugt. Außerdem entkommen Sie so der Virenlast, die in geschlossenen Räumen häufig hoch ist.

Eine Erkältung mit Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit ist lästig. Wie Sie sich gar nicht erst anstecken, lesen Sie hier!

Wie ihr Name schon vermuten lässt, ist die Erkältung teilweise auf mangelnde Wärme zurückzuführen. Vor allem bei kalt gewordenen Füßen mahnen manche Mitmenschen gern vor Schnupfen. Doch durch das Verkühlen allein besteht noch keine Gefahr, sich eine Erkältung einzufangen.

Kommen allerdings trockene Nasenschleimhäute, mangelhafte Vitaminversorgung oder eine schwache Immunabwehr hinzu, erhöht sich das Risiko tatsächlich. Ein Übriges tut die Hygiene, denn sowohl Husten als auch Schnupfen werden durch Erreger in der Atemluft betroffener Personen übertragen.

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Keime im Keim ersticken: So gehts!

Oberstes Gebot, um eine Infektion zu vermeiden, ist daher regelmäßiges Händewaschen. In der Haupterkältungszeit und im Umkreis erkrankter Personen besteht erhöhte Ansteckungsgefahr durch winzige Tröpfchen, die nahezu überall haften können. Vor allem nach der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel und nach dem Aufenthalt in frei zugänglichen Räumen oder stark frequentierten Geschäften raten Experten zu einer gründlichen Reinigung der Handflächen und Fingerspitzen. Dabei auch die Nägel nicht vergessen!

Von den damit berührten Gegenständen übertragen Sie die Erkältungserreger leicht auf Ihre Augen-, Mund- und Nasenschleimhäute. Haben Sie keine Möglichkeit, sich die Hände zu waschen, sollten Sie den Kontakt mit besonders anfälligen Körperstellen meiden oder ein desinfizierendes Feuchttuch benutzen.

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Regelmäßige Spaziergänge als Vorbeugung

Der zweite Experten-Tipp für die Erkältungszeit: Raus mit Ihnen! Auch wenn in der Hauptsaison von Husten, Schnupfen und Co. die warme Stube mehr lockt als ein Spaziergang, sollten Sie dieser Versuchung nur bedingt nachgeben. Durch süßes Nichtstun fehlen Ihrem Körper nicht nur frische Luft, natürliches Licht und Bewegung, sondern auch jene Anreize, die die Widerstandsfähigkeit stärken.

Der mäßige Kontakt mit möglichen Erregern regt Ihren Organismus zur Bildung von Antikörpern an, sodass er sich im Fall eines eindringenden Virus besser zur Wehr setzen kann. Außerdem entfliehen Sie für die Dauer Ihrer Spaziergänge der im Herbst und Winter häufig zu trockenen Raumluft, die Ihre Nasenschleimhäute durchlässiger für Erkältungserreger macht.

Wundermittel Wasser: Feuchte Luft für gesunde Schleimhäute

Doch auch in dieser Hinsicht können Sie mit natürlichen Mitteln vorbeugen: Sorgen Sie dafür, dass die Luft in Innenräumen stets etwas feucht ist. Zu diesem Zweck empfiehlt sich einerseits regelmäßiges, stoßweises Lüften bei weit geöffneten Fenstern; andererseits ein spezieller Befeuchter.

Haben Sie einen solchen nicht im Haus, können Sie sich mit wassergefüllten Gefäßen in Heizungsnähe behelfen. Achten Sie jedoch darauf, diese sauber zu halten und die darin befindliche Flüssigkeit regelmäßig auszutauschen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass mit dem verdunstenden Wasser Keime aufsteigen und die Atemwege ebenso belasten wie eine Erkältung.

Früchte bieten Erkältungserregern Paroli

Ein weiterer Aspekt im Kampf gegen die Wintererkrankung Nummer eins ist die Ernährung: Nehmen Sie so oft wie möglich saisonales Obst und Gemüse zu sich, variieren Sie dieses Angebot durch Tiefkühlfrüchte oder ersetzen Sie Ihre üblichen Würzmittel durch vitaminreiche Kräuter.

Sie liefern Ihnen Vitalstoffe, durch die Ihr Körper die wertvollen Gaben überhaupt erst aus der Nahrung herauslösen und verwerten kann. Eine Voraussetzung, die synthetisch erzeugte Produkte nicht erfüllen und daher möglichst gemieden werden sollten. Viel zu trinken, rundet die Ernährung gegen Erkältung ab, denn es hält ebenfalls die Schleimhäute feucht und funktionsfähig.

Was tun, wenn die Erkältung schon da ist?

Wenn es Sie trotz aller Vorkehrungen erwischt hat, können Naturmittel effektiv und schonend helfen. Vor allem die ätherischen Öle von Lauchgewächsen oder Kräutern wirken gegen Erkältungsbeschwerden.

Knoblauchzehen in heißem Zitronensaft oder Zwiebelstückchen in Honig sollen quälenden Husten buchstäblich über Nacht verschwinden lassen. Das gleiche schnelle Resultat erzielen Thymian- oder Kampfer-Aufgüsse, die als Dampf- oder Vollbad den lästigen Schnupfen abklingen lassen. Als Einreibung mit pflegendem Öl vermengt tun Sie zugleich Ihrer Haut etwas Gutes.

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