31.03.2016

Wenn der Körper reagiert Hausmittel gegen Haarausfall: Haarverlust natürlich heilen

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Damit Sie und Ihr Schopf glänzen: Es gibt ein paar wirkungsvolle Hausmittel gegen Haarausfall.

Foto: imago/Westend61

Damit Sie und Ihr Schopf glänzen: Es gibt ein paar wirkungsvolle Hausmittel gegen Haarausfall.

Ob kreisrunder Haarausfall oder sich durchweg lichtendes Haar, für viele Frauen ist Haarausfall eine psychische Belastung. Natürliche Mittel und überlieferte Heilmethoden können Abhilfe schaffen.

Haarausfall belastet: Wenn Sie merken, dass Sie mehr Haare verlieren als sonst und sich kahle Stellen bilden, sollten Sie aufkeimende Panik aber vermeiden. Denn Hausmittel gegen Haarausfall gibt es einige. Der Haarverlust lässt sich in vielen Fällen mit natürlichen Mitteln heilen.

Zunächst einmal ist der Verlust von bis zu einhundert Haaren pro Tag ist als normal einzustufen. Altes wird durch Neues ersetzt und bildet damit einen natürlichen Kreislauf. Wird die Haardichte spontan spürbar dünner und reagiert die Kopfhaut plötzlich schmerzempfindlich, wird dadurch angezeigt, dass etwas im Organismus nicht in Ordnung ist. Der Haarausfall wird durch eine Störung innerhalb der Kopfhaut ausgelöst, die wiederum von verschiedenen Faktoren ausgelöst werden kann.

Hausmittel gegen Haarausfall: Was ist dran?

Bei einigen Menschen ist dieser Haarausfall auch erblich bedingt und betrifft konkrete Kopfbereiche, wie beispielsweise die typischen Geheimratsecken. Störungen der Leber, der Schilddrüse oder Infektionskrankheiten können das Gleichgewicht Ihres Körpers beeinflussen und dafür sorgen, dass sich die Blutzusammensetzung ändert und damit bestimmte Werte erhöht oder erniedrigt werden. Auf diese Weise werden die Zellen der Kopfhaut nicht ausreichend versorgt. Vitaminmangel und fehlende Spurenelemente wie Eisen und Zink bewirken ebenfalls eine Unterversorgung der Zellen, die die Haarwurzeln normalerweise fest einschließen sollen. Hausmittel gegen Haarausfall können Sie daher gut mit in die Ernährung integrieren: Eisen- und Zink-haltiges Essen sowie ausreichend Obst sind schon die halbe Miete.

Gegen viele Ursachen können natürliche Mittel helfen. Erst einmal sollten Sie jedoch bei starkem Haarausfall einen Arzt – am besten den Hautarzt – aufsuchen. Dieser kann ernsthafte körperliche Probleme ausschließen.

Haarausfall kann auch psychische Gründe haben

Da die Kopfhaut unmittelbar mit dem Blutkreislauf in Kontakt steht, lässt sich anhand des Zustandes der Haare eine Aussage über die Gesamtversorgung des Körpers treffen. Giftstoffe im Körper wie Nikotin, Zahnfüllungen oder dauerhaft zu nehmende Medikamente geben ihre Bestandteile ebenfalls in die Blutbahn ab, die im Kopfbereich direkt unter der Kopfhaut liegt und belastende Substanzen ins Gewebe abgeben kann.

Immer häufiger wird Haarausfall auch durch schwere seelische Belastungen ausgelöst. Heftige Emotionen wie Angst, Stress, Wut oder Unsicherheiten sorgen dafür, dass vom Gehirn Botenstoffe freigesetzt werden, die die Zusammensetzung des Blutes verändern. Halten diese Zustände langfristig an, verliert die Kopfhaut durch unzureichende Zellversorgung ihre Fähigkeit, die Haarwurzeln festzuhalten und es kommt zum Haarverlust.

Suchen Sie sich am besten einen Ausgleich gegen den Stress. Ein Besuch im Spa kann Wunder wirken, wenn Sie richtig abschalten. Aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft tun dem Körper gut.

Im Herbst aber ist ein etwas stärkerer Haarausfall tatsächlich normal – jedenfalls bis zu einem gewissen Grad.

Haarausfall mit natürlichen Mittel und Heilmethoden besiegen

Lichtet sich das Haar oder bilden sich kahle Stellen auf dem Kopf, sollten Sie Ruhe bewahren. Reduzieren Sie das Waschen, um die Haare nicht zusätzlich zu belasten. Ersetzen Sie Haargummis durch Spangen, da die Haare durch das Zusammenziehen mechanisch beansprucht werden. Bürsten sollten Sie so wenig wie möglich und auch der Föhn sollte im Schrank bleiben. Lufttrocknen lassen strapaziert die Haare und auch die Haarwurzeln weit weniger.

Achten Sie auf Ihre Ernährung und lassen Sie Zuckerhaltiges weg. Übermäßiger Kaffee- und Alkoholgenuss sollte ebenfalls umgehend reduziert werden. Stattdessen sind vitaminreiche und eisenhaltige Nahrungsmittel zu empfehlen. Ihr Körper muss sich wieder in ein Gleichgewicht einpendeln und dazu gehört eine gesunde Ernährung, die das Blutbild positiv beeinflusst.

Pflanzliche Tinkturen können unterstützen

Tinkturen sind ebenfalls tolle Hausmittel gegen Haarausfall In der Apotheke erhalten Sie getrocknete Brennesselblätter. Kochen Sie daraus einen hochkonzentrierten Tee und tragen Sie diese Flüssigkeit mehrmals täglich auf die Kopfhaut auf. Auf diese Weise lässt eventuelles Brennen der Haut nach und entzündliche Stellen klingen ab. Im Reformhaus erhalten Sie außerdem Kieselerde, mit der Sie den Neubildungsprozess der Haare unterstützen können.

Shiatsu und Akupunktur als Heilmethode gegen Haarausfall

Als sofortige und dauerhafte Hilfe sollten Sie auf eine Heilmethode zurückgreifen, die sich an die Prinzipien von Shiatsu und Akupunktur anlehnt. Das sogenannte "Japanische Heilströmen" bietet dabei einen Handgriff und eine Körperhaltung, die auf das Nerven- und Gefäßsystem wirken und in den meisten Fällen sofortige Linderung bringen.

  • Dazu setzen Sie sich aufrecht hin, umfassen mit der rechten Hand Ihren linken Zeigefinger und neigen gleichzeitig Ihren Kopf so weit es geht auf die linke Schulter.
  • Nach ungefähr drei Minuten verlagern Sie den Kopf diagonal nach vorne und halten ihn in dieser Position ebenfalls drei Minuten gesenkt.
  • Das Brennen der Kopfhaut wird verschwinden und nach wenigen Tagen werden Sie feststellen, dass immer weniger Haare ausfallen.
  • Wenden Sie diese Übung konsequent mehrmals täglich an und Sie werden nach meist nur wenigen Wochen an den kahlen Stellen wieder neue Haarspitzen fühlen können.

Kombinieren Sie am besten diese Methoden – also alternative Heilmethoden sowie Hausmittel gegen Haarausfall. Dennoch sollten Sie wie gesagt einen Arzt aufsuchen, wenn sich der Haarausfall nicht bessert.

Eine Studie der Stiftung Warentest hat untersucht: Was hilft wirklich gegen Haarausfall?

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