21.02.2016

Allrounder Kokosöl: Heilmittel für Gesundheit und Schönheit

Foto: © iStock / zeljkosantrac

Kokosnussöl schmeckt nicht nur gut. Auch für Beauty, Gesundheit und die Diät lässt sich Kokosöl wunderbar einsetzen.

Freunde der asiatischen Küche haben es im Regal stehen, doch wer auch in Sachen Beauty etwas auf sich hält, sollte Kokosöl beim nächsten Einkauf nicht vergessen. Kokosnussöl ist nämlich nicht nur lecker, sondern auch ein wahres Wundermittel für Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden. Wir verraten, was Kokosöl alles kann!

Haar- und Kopfhaut-Probleme

Das exotische Öl mit dem feinen Kokosduft pflegt und schützt das Haar, verleiht ihm Feuchtigkeit und hilft gegen Schuppen, schnell fettendes Haar, trockene und juckende Kopfhaut und Spliss.

Trockene Haut

Wer zu trockener Haut neigt, sollte die Bodylotion stehen lassen und auf reines, natives Kokosöl zurückgreifen. Die feste Masse schmilzt bereits in der Hand, lässt sich wunderbar verteilen und zieht schnell ein, ohne einen fettigen Film zu hinterlassen. Wer gerne badet und sich das eincremen sparen möchte, kann in das eingelassene Badewasser etwas Kokosöl tun. Wer unter spröden Lippen leidet, sollte den Labello mal weglassen und stattdessen Kokosöl verwenden. Wirkt Wunder!

Schürfwunden

Dank der bakterientötenden, antiviralen und antifungalen Wirkung, schützt Kokosöl vor eventuellen Infektionen und unterstützt den Heilungsprozess der Haut. Kleinere Schnittwunden und Hautabschürfungen heilen durch Kokosöl schneller ab und die Narbenbildung wird vermindert. Selbst Operationsnarben können durch die tägliche Anwendung sauberer verheilen.

Pilz- und Virus-Infektionen

Es muss nicht immer gleich ein Produkt aus der Apotheke oder vom Arzt sein! Kokosöl enthält 50 Prozent Laurinsäure, welche eine pilz- und virenwidrige Umgebung schafft. Durch die Anwendung von hochwertigem Kokosnussöl wird der Selbstheilungsprozess der Haut unterstützt. Hautpilze wie z.B. Fußpilz oder auch Warzen, die durch Viren ausgelöst werden, werden nach kontinuierlicher Anwendung kleiner und können sogar ganz verschwinden.

Cellulite

Jeder kennt diese unschönen Dellen an Po und Oberschenkel. Mit Kokosöl lassen sich diese jedoch ganz leicht mindern! Nach dem warmen Duschen das Kokosöl einfach in die feuchte Haut einmassieren. Die Feuchtigkeit wird so in die Zellen transportiert und dort gespeichert. Durch die Massage dringen die Nährstoffe des Kokosöls tief ein und versorgen so die Zellen mit wichtigen Vitaminen und Mineralien. Wichtig: Vorher drei bis vier Gläser Wasser trinken, damit die gelösten Schlacke aus dem Gewebe später durch den Urin aus dem Körper ausgeschieden werden können. Bei regelmäßiger Anwendung lassen sich so beispielsweise auch Schwangerschaftsstreifen verhindern bzw. mildern.

>> So bekämpfen Sie Cellulite

Insekten- und Zeckenschutz

Stechmücken, Bremsen, Kriebelmücken, Zecken und andere Insekten haben eines gemeinsam: Sie können Laurinsäure "nicht riechen"! Die im Kokosöl zu 50 Prozent enthaltene Fettsäure bietet etwa sechs Stunden lang relativ wirksamen Schutz vor Krabbel- und Fluginsekten.

Deo-Ersatz

Die enthaltene Laurinsäure wirkt antibakteriell. Kokosöl eignet sich daher auch super als Deo-Ersatz! Nach dem Duschen einfach auf die Achseln schmieren. Der exotische Duft spricht für sich. Die pflegenden Eigenschaften wirken sich nach der Rasur zudem positiv aus.

Alzheimer

Das von Alzheimer betroffene Gehirn kann nur noch unzureichend Glucose als Energiequelle nutzen. Aus Kokosöl jedoch können sogenannte Ketone hergestellt werden. Diese Ketone können vom Gehirn als Treibstoff eingesetzt werden und den Energielieferanten Glukose ersetzen. Das Ergebnis: Die Symptome nehmen ab, die Krankheit schreitet langsamer voran und kann sich sogar bessern.

Kokosnussöl kann also definitiv mehr als nur gut schmecken. Solange es kaltgepresst und naturbelassen ist, bietet es eine perfekte Fett- bzw. Öl-Alternative zum Kochen, Braten, Backen und Frittieren. Durch die hohe Hitzestabilität hält es selbst hohen Brattemperaturen stand. Das Positive: Es entstehen keine Transfette, die als besonders krebserregend gelten.

Beim nächsten Einkauf sollte Kokosöl also ganz oben auf der Liste stehen!

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