Aktualisiert: 06.09.2021 - 13:23

Natürliches Heilmittel Kurkuma: Das kann die unterschätzte Wurzel!

Trendgewürz Kurkuma: Wie gesund ist das Superfood wirklich?

Trendgewürz Kurkuma: Wie gesund ist das Superfood wirklich?

Kurkuma gilt als das absolute Superfood. Es verspricht eine heilende Wirkung und dient als Würzmittel. Was viele aber vergessen: Kurkuma kann der Gesundheit auch schaden. Darauf sollte geachtet werden!

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Kurkuma ist in der europäischen Küche erst seit ein paar Jahren etwas verbreiteter, gilt aber immer noch als exotisch. Besser bekannt ist die Wurzel dank ihrer stark gelb färbenden Wirkung bei indischen Gerichten. Kurkuma kann aber viel mehr und ist äußerst gesund!

Wie wir den Tag starten, entscheidet oft über den weiteren Verlauf. Sport am Morgen, ein ausgewogenes Frühstück oder eine ausgiebige Dusche lassen Sie entspannt und mit guter Laune starten. Ergänzen Sie die Morgenroutine doch einfach um ein Glas Kurkuma-Wasser. Kurkuma ist nämlich äußerst gesund und steckt voller wohltuender Inhaltsstoffe.

So gesund ist Kurkuma

Kurkuma war jahrelang vor allem als beliebte Zutat in Currys bekannt. Doch mittlerweile hat sich die Knolle, die zur Familie der Ingwergewächse zählt, sozusagen ihre eigene Fanbase erobert: ob als goldene Milch, Geschmacksnote in Porridge oder als Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform. Der Wurzelstock der Pflanze, der verarbeitet wird, besteht zum Großteil aus ätherischen Ölen, Zucker, Eiweiß und dem Farbstoff Curcumin, der für die gelbe Färbung verantwortlich ist. Kurkuma gilt als sogenanntes Superfood. Hat es das auch verdient?

1. Kurkuma bekämpft Entzündungen

Kurkuma gehört zur gleichen Pflanzenart, zu der auch Ingwer gehört. Ebenso wie Ingwer hat Kurkuma eine antiseptische Wirkung und bekämpft somit Entzündungen. Die Wirkung soll angeblich sogar besser sein, als die von manchen Medikamenten. Auch der Arthrosevorbeugung dient Kurkuma, es ist etwa Teil einer speziellen Gewürzmischung, die bei Arthrose helfen kann.

2. Kurkuma schützt unser Gehirn

Kurkuma wird nachgesagt, dass es Alzheimer vorbeugen kann, da es Ablagerungen bestimmter Eiweißkomplexe im Gehirn verhindert, die wiederum mit Alzheimer in Verbindung gebracht werden. Außerdem reicht ein Gramm Kurkuma bereits um das Arbeitsgedächtnis für sechs Stunden zu verbessern. Auch gegen Depressionen soll das Gewürz helfen können.

3. Kurkuma verbessert unsere Verdauung

Kurkuma gilt als verdauungsfördernd, da die Inhaltsstoffe die Leber dazu anregen, mehr Gallensäuren auszuschütten. Das Gewürz lindert damit Blähungen und Völlegefühl und unterstützt somit unser allgemeines Wohlbefinden über den Tag. Auch die Fettverdauung fördert die Knolle. Die entzündungshemmende Wirkung unterstützt die Heilung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen.

4. Kurkuma unterstützt die Leber

Kurkuma regt die Leber wie erwähnt an, mehr Gallenstoff auszuschütten. Das wiederum hilft dem Körper, Fett besser zu verdauen. Menschen mit einer Erkrankung der Gallenblase sollten beim Verzehr von Kurkuma allerdings Vorsicht walten lassen.

5. Kurkuma schützt das Herz

Bereits ein Gramm Kurkuma und der darin enthaltene Wirkstoff Kurkumin schützt das Herz und die Gefäßgesundheit so effektiv wie eine Stunde Sport.

6. Kurkuma als Krebsprophylaxe

Forscher-Teams haben beobachtet, dass Tumore nach einer hochdosierten Gabe von Kurkuma langsamer wuchsen und überdies freie Radikale stabilisierten. Daher wird Kurkuma eine prophylaktische Wirkung bei Krebs attestiert.

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Wie können Sie die positiven Effekte von Kurkuma nutzen?

Sie können sowohl Kurkumapulver im warmen Wasser auslösen, als auch am Vorabend ein paar Scheiben frische Kurkuma-Wurzel mit ein paar Scheiben Ingwer in ein Glas oder eine Flasche geben und mit kaltem Wasser auffüllen. Am Morgen haben Sie ein erfrischendes Getränk, das Sie durch den Tag begleitet. Wer noch einen Wohlfühlcharakter hinzufügen möchte, sollte unbedingt unsere goldene Milch ausprobieren.

Oder probieren Sie doch mal unseren gerösteten Blumenkohl mit Kurkuma und Joghurt-Dip!

Wer sollte Kurkuma mit Vorsicht genießen?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät dazu, vor allem beim Verwenden von Kurkuma in Kapselform eine Menge von zwei Milligramm isoliertem Piperin pro Tag über Nahrungsergänzungsmittel nicht zu überschreiten. Da Kurkuma vor allem die Verdauung fördert, kann es auch zu unangenehmen Reaktionen wie Übelkeit, Durchfall oder Sodbrennen kommen.

Schwangere und Stillende können die Gelbwurz bedenkenlos genießen, sollten jedoch die Finger von Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel lassen, warnt die Verbraucherzentrale Deutschland. Dasselbe gilt für Menschen, die an Gallensteinen leiden.


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