18.12.2009

12. Lachen und Liebe nicht vergessen

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Unsere Körperabwehr schützt uns gegen eine Unzahl von Krankheiten. Sie können diese natürlichen Abwehrkräfte unterstützen! Hier die besten Immun-Turbos – damit Schnupfen & Co. keine Chance haben.

Gesund ist alles, was Spaß macht: ein gemütliches Essen mit Freunden, Zärtlichkeit, lustvoller Sex, die Beschäftigung mit einem geliebten Hobby. Über das Nerven- und Hormonsystem beeinflusst die psychische Verfassung den Zustand der körpereigenen Abwehrkräfte. Wir sind besonders anfällig für Infektionen, wenn uns Sorgen bedrücken. Und umgekehrt funktioniert die Abwehr gut, wenn wir uns wohlfühlen oder frisch verliebt sind. Versuche haben gezeigt, dass Lachen den Gehalt an Immunglobulin im Blut ansteigen lässt. Legen Sie sich heitere Bücher und komische Filme zu. Versuchen Sie, auch im Alltag möglichst viel von der lustigen Seite zu sehen – und wieder häufiger mit Ihrem Partner zu kuscheln.

13. Ausdauertraining aktiviert Helferzellen

Körperliche Bewegung führt zur Aktivierung der Helfer- und der krebsabwehrenden Zellen – vor allem, wenn Sie Ihre Ausdauer trainieren. Dazu eignen sich Sportarten wie Walking, Radfahren oder Schwimmen. Schon mit drei Trainingseinheiten à 30 Minuten wöchentlich lässt sich ein spürbarer Effekt erzielen. Aber Vorsicht, übernehmen Sie sich nicht. Überanstrengung führt zu Stressreaktionen, und die sind eher schädlich. Gehen Sie Ihr Training langsam an. Empfehlenswert ist eine Pulsfrequenz von 170 minus Alter.

14. Singen stärkt die Abwehrkräfte

Schon sechzig Minuten Singen geben dem Immunsystem neuen Schub. Das haben Frankfurter Wissenschaftler gezeigt, als sie bei Chorsängern die Menge der Immunglobuline vom Typ A – einer besonderen Art von Antikörpern – bestimmten. Also trällern Sie ruhig lauthals Ihre Lieblingssongs mit. Auch wenn Sie falsch singen, Ihr Immunsystem dankt es Ihnen.

15. Gute Hautpflege

Ist die Haut trocken, spröde und rissig, bietet sie Krankheitserregern jeder Art Zugang. Sie sollten daher alles vermeiden, was übermäßig entfettet: Dazu gehören aggressive Seifen und Duschgels, zu langes und zu heißes Baden und Duschen, aber auch Waschmittelreste in der Wäsche. Besonders trockene Haut braucht Pflege mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Nachtkerzenöl, Olivenöl oder Urea.

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