18.12.2009

Typ C liebt deftiges und fettes Essen

Von

Foto: Buscopan

Magendrücken und Darmgrummeln – jeder kennt es. Was Sie individuell gegen Bauchschmerzen tun können.


(Foto: Buscopan)">Der menschliche Verdauungstrakt ist ein kompliziertes Gebilde, zu dem neben Magen und Darm auch Leber und Galle gehören. Normalerweise arbeiten alle Organe reibungslos miteinander. Doch verschiedene Einflüsse von außen können das ausgefeilte System unserer Verdauung schnell aus dem Gleichgewicht bringen: fette Speisen, unverträgliche Lebensmittel, seelische Belastungen, Stress und Hektik im Alltag. Bei Frauen kommt noch die Menstruation hinzu. Druck im Oberbauch, Übelkeit, Sodbrennen, Krämpfe im Unterleib – die Liste der Symptome ist lang. Oft wissen wir nicht genau, woher unsere Beschwerden eigentlich kommen.


Deshalb stellen wir Ihnen hier vier Bauchschmerz-Typen vor. Schauen Sie nach, welche Ursachen Ihre Beschwerden haben und wie Sie sich helfen können. Bei Gewichtsverlust, Fieber und anhaltenden Schmerzen – ab zum Arzt!

Typ A

spürt Hektik und Freude in den Organen

Meist gibt es keine organischen Ursachen für das Unwohlsein.
Wenn Sie sich ärgern, krampft sich der Magen zusammen. Bei positiver Aufregung gibt’s Schmetterlinge im Bauch. Ursache: Ihre Seele hat großen Einfluss auf den Verdauungstrakt – spezielle Nervenfasern reagieren überempfindlich. Mediziner sprechen von funktionellen Störungen. Versuchen Sie, Stress abzubauen. Schaffen Sie sich über den Tag verteilt immer wieder Ruhephasen (Lesen, Spaziergänge). Und essen Sie ganz regelmäßig.

Typ B

kämpft gegen eine schwache Verdauung

Bestimmte Stoffe in Speisen lösen diverse Beschwerden aus.
Plötzlich auftretende Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall, aber auch Migräne und Abgeschlagenheit zählen zu den Symptomen einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit. Gerade Erwachsene vertragen oft keine Milchprodukte (Laktose- Intoleranz) oder tun sich schwer mit einigen Getreidesorten (Gluten-Unverträglichkeit). Wenden Sie sich bei einem Verdacht an einen erfahrenen Arzt, um die Auslöser zu suchen. Eine Ernährungsberatung kann langfristig helfen.

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