Aktualisiert: 16.12.2020 - 20:59

Fit und gesund Glücklich bleiben im Corona-Winter: 6 Tipps gegen den Blues

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Was wirklich gegen den Winterblues hilft

Was wirklich gegen den Winterblues hilft

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Als seien graue, kalte Tage nicht schon Stress genug für die Seele, will es uns dieses Jahr wohl ganz besonders schwer machen: Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie belasten die Psyche einmal mehr. Umso wichtiger ist es, sich jetzt ganz besonders um sich selbst zu kümmern. Sechs Tipps helfen dabei, trotz Dunkelheit und Distanz glücklich zu bleiben.

Wie soll man da noch frohe Gedanken haben? Draußen ist es trüb in den wenigen Stunden, in denen es überhaupt ansatzweise hell ist, es ist kalt – und wir können es uns nicht einmal mit Familie und Freunden auf dem Weihnachtsmarkt oder in der guten Stube gemütlich machen, sofern sie nicht zum eigenen Haushalt gehören. Das tut der Psyche gar nicht gut. Daher ist es umso wichtiger, ihr in diesem Winter besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Sie glauben gar nicht, wie gut man mit Sauerkraut und ein wenig Ablenkung entspannen kann. Diese 6 Tipps für mehr Glücklichsein im Winter.

6 Tipps: So bleiben Sie in diesem Winter glücklich

Einer aktuellen Umfrage zufolge ist das Gefühl der Antriebslosigkeit knapp 60 Prozent der Deutschen im Winter durchaus bekannt. In Zeiten eines Lockdowns und der Sorge um die Mitmenschen, vielleicht sogar sich selbst, in vielleicht zermürbendem Homeoffice oder gar ausgesetztem Arbeitsverhältnis aus Corona-Gründen, in Quarantäne, in all diesen sonderbaren Situationen ist es schwierig, noch so etwas wie Glück zu empfinden.

Doch in uns schlummern Mechanismen, mit denen wir gegen Müdigkeit, Antriebslosigkeit und sogar gegen Melancholie ankommen können.

1. Tipp: Sonnenlicht geht auch am Schreibtisch!

Morgens im Dunkeln aufstehen, zum Schreibtisch schleppen, den ganzen Tag dort sitzen und erst lange nach Sonnenuntergang wieder aufstehen. Was in normalen Zeiten schon schwierig war, wird für Home-Office-Arbeitende in diesem Jahr besonders anstrengend. Denn nicht mal der Arbeitsweg (zugegeben, im Winter oft im Dunkeln), noch die kurze Mittagspause in der Sonne mit den lieben Kollegen sind vorhanden. Ein Spaziergang zur Mittagspause verhilft zu Bewegung und lässt Sie mit Tageslicht in Kontakt kommen.

Zusätzlich unglaublich hilfreich: eine Sonnenlichtlampe für den Schreibtisch. Der Effekt: Ihr Körper produziert zum einen Vitamin D, um das Immunsystem zu stärken, zum anderen stimuliert das Sonnenlicht den Stoffwechsel. Die Kraftwerke unseres Körpers, die Mitochondrien, werden durch das Licht so stark beeinflusst, dass sie schneller und besser arbeiten und wir dadurch wacher, glücklicher und leistungsfähiger sind.

2. Tipp: Grün war gestern – heute trinken wir blaue Smoothies!

Smoothies sind aus einem guten Grund das Trendgetränk der vergangenen Jahre: Sie liefern Vitamine, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Der Winter-Smoothie ist in diesem Jahr blau! Besonders Blaubeeren eignen sich gut als Zutat. Sie sind reich an Vitamin C, schützen vor Infektionen und Erkältungen und wirken sich durch die Antioxidationsmittel positiv auf Stress aus. Zudem bringen die Blaubeeren etwas Farbe auf Ihren Homeoffice-Schreibtisch.

Heißer Tipp: Wärmen Sie die Milch oder das Wasser vorher auf, sodass Ihnen der Smoothie beim Trinken auch innere Wärme zur kalten Jahreszeit spendet.

3. Tipp: Autophagie aktivieren mit Intervallfasten

Wussten Sie schon? Wir Deutschen haben während der Corona-Pandemie im europäischen Vergleich bisher am stärksten zugenommen. Doch es kommt noch dicker: Wir verbrennen im Homeoffice bis zu 400 Kilokalorien weniger – essen aber gerade in der Weihnachtszeit natürlich mehr.

Der beste Trick gegen weitere Kilos: Intervallfasten. Mit dieser Methode gönnen Sie dem Körper eine ca. 16-stündige Essenspause und lassen somit meistens eine Mahlzeit aus. Nach 14-16 Stunden des Verzichts setzt die Autophagie ein. Dies ist ein Zellreinigungsprozess, bei dem sich die Zelle von Altlasten befreit. Der Körper stellt auf Fettverbrennung um und recycelt fehlgefaltete Proteine. Mit dieser Methode halten Sie nicht nur Ihr Gewicht, sondern verbessern Konzentration, Wohlbefinden und Schlaf.

Aber Vorsicht: Nicht jeder verträgt diese Fastentechnik: 3 Anzeichen, dass Intervallfasten nicht das Richtige ist. Wer erst einmal vorsichtig testen will,kann es auch mit Mikro-Intervallfasten versuchen. Dabei sind die Essenspausen kürzer.

Mehr zur Autophagie? Das sind die 5 gesündesten Lebensmittel, sagt ein Charité-Professor!

4. Tipp: Zwischendurch auch mal entspannen

Im Arbeitsrausch, wenn wie im Homeoffice schnell Privates mit der Arbeitszeit verschmilzt, ist das Entspannen gar nicht so einfach. Doch gerade während der Arbeit bemerken viele von uns vielleicht diesen einen, besonderen Zustand: das Gefühl, bei einer Tätigkeit komplett die Zeit und andere Sorgen zu vergessen. Das bezeichnen Experten als den Flow-Zustand. Diesen Zustand gibt's natürlich auch im Feierabend: Egal, ob beim Malen, bei Videospielen, Schreiben oder Sporttreiben: Es geht darum, vollkommen in einer Tätigkeit zu versinken.

Dieser Zustand lässt sich nicht erzwingen, er kommt von ganz allein. Jedoch sollten Sie keinen äußeren Ablenkungen ausgesetzt sein. Der Flow wirkt sich positiv auf das Gehirn aus, die Ausschüttung von Adrenalin und Serotonin wird angekurbelt, wir verspüren keine Angst, Sorgen oder Stress.

5. Tipp: Abwarten und weißen Tee trinken

Grüner Tee ist allseits bekannt. Doch haben Sie auch schon einmal vom weißen Tee und seiner Wirkung gehört? Denn: Wer sich in der Winterzeit mit unzähligen Tassen Kaffee wachhält, wird merken: So ganz das Wahre ist das nicht. Man kann den Körper aber mit weißem Tee austricksen. Qualitativ hochwertige weiße Tees enthalten prozentual mehr Koffein als unser morgendlicher Muntermacher Kaffee. Durch die schonende Verarbeitungsweise ist der Koffeingeschmack deutlich milder, aber die Wirkung hält länger an. Zudem enthält er neben einer großen Portion Koffein auch so viel Vitamin C wie 12 Gläser Orangensaft! Beeindruckend, oder?

6. Tipp: Nicht sauer werden – Sauerkraut essen!

Nein, es geht nicht um ein deftiges Mittagessen mit Sauerkraut. Der Trick besteht darin, mehr eingelegte und fermentierte Lebensmittel zu sich zu nehmen. Sauerkraut ist hier nur ein Beispiel. Auch Wein, Käse oder Kefir gehören in diese Gruppe. Gegärte Produkte wirken sich äußerst positiv auf die Darmflora aus und damit auch auf unser Wohlbefinden im Allgemeinen. Zudem beschleunigen sie den Stoffwechsel und stärken das Immunsystem. Ein Biohack, den schon unsere Großeltern kannten. Pro-Tipp: So fermentieren Sie Gemüse ganz einfach selbst!

Solche Biohacking-Tricks können durchaus funktionieren, probieren Sie es einfach aus. Verlieren können Sie schließlich nichts.

Die Tipps stammen vom Intervallfasten-Startup Fastic. Noch mehr Tipps gegen Winterblues und Winterdepression gesucht? Schauen Sie mal hier. Dann kann der Winter ja kommen...

Wichtig: Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung, für die sich niemand schämen muss. Wenn Sie oder jemand in Ihrem Bekanntenkreis sich in einer ernsthaften Krise befinden, sich über längere Zeit antriebslos und traurig fühlen oder sogar an Suizid denken, zögern Sie nicht und kontaktieren Ihren Arzt oder suchen Sie therapeutische Hilfe auf. Auch die Telefonseelsorge sowie die Deutsche Depressionshilfe können in akuten Situationen hilfreich sein.

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Umfrage Statista: Mehr als jeder Zweite hat den Winterblues

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