11.04.2016

Endlich schmerzfrei 35 Tipps für einen starken Rücken - Teil 1 "Richtig sitzen und liegen"

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Foto: © iStock / gpointstudio

Rund 70 Prozent der Deutschen haben es im Kreuz, 60 Prozent von ihnen sind Frauen. Wir zeigen, wie Sie dagegen ankämpfen können.

Was nur wenige wissen: Oft sind es gerade die kleinen Dinge des Alltags, die ihre Wirbelsäule strapazieren. Wir verraten, wie Sie Ihren Rücken immer und überall gut behandeln.

1. Unterstützung beim Baden

Entspannten Wellness-Spaß in der Badewanne haben Nacken und Schultern mit einem Spezialkissen (ca. 15 Euro), das dem leichten Druck des Daumens nachgibt. Es sollte sich der Wannenform flexibel anpassen und ca. 5 cm hoch sein.

2. Auf dem Rad

50 Prozent der Freizeitbiker haben Schmerzen. Besser sitzen hilft: Das Bein sollte in der unteren Pedalstellung nicht ganz durchgedrückt sein, in der oberen ausreichend Platz zwischen Oberschenkel und -körper lassen. Die Sattelhöhe stimmt, wenn sich das Knie waagerecht über der Pedalachse befindet. Lenker so einstellen, dass die Arme leicht gebeugt sind.

3. Zwei Matratzen

Wer das Bett mit seiner besseren Hälfte teilt, sollte zwei Matratzen kaufen. Der schwerere Partner braucht eine härtere, das "Leichtgewicht" eine weichere Matratze, damit der Rücken auch nicht zu tief einsinkt.

4. Im richtigen Licht

Wer am PC gleichzeitig ins Helle und auf seinen dunkleren Bildschirm blicken muss oder ständig durch Lichtreflexe geblendet ist, weicht unbewusst mit seinem Oberkörper aus. Es entstehen schmerzhafte Zwangshaltungen. Stellen Sie Ihren Monitor deshalb so auf, dass die Blickrichtung auf den Bildschirm parallel zum Fenster verläuft.

5. Tiefstapeln

Ist das Kissen zu hart oder zu hoch, knickt der Kopf beim Schlafen ab. Das führt zu Nackenverspannungen. Ideal: Das Kissen füllt den Bereich zwischen Matratze, Nacken und Schultern aus, passt sich ohne zu drücken an. Die optimale Kissenhöhe ergibt sich aus der halben Höhe Ihres Handrückens. Am besten: Mikrofaser-Füllung (ca. 55 Euro).

6. Abstand halten

Lehnen Sie beim Autofahren den gesamten Rücken an den Sitz an. Der Hinterkopf hat Dauer- Kontakt mit der Nackenstütze. Denn wer mit seinem Oberkörper wie festgetackert am Lenkrad sitzt, erhöht den Tonus seiner Rückenmuskeln um über sage und schreibe 30 Prozent.

Wie gut sind Sie zu Ihrem Rücken? Machen Sie den Test unter www.bildderfrau.de/ruecken

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Quelle: Bild der Frau 089052015

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