08.06.2021 - 11:41 Anzeige

Was hilft wirklich? Hilfe, ich schwitze! 5 Tipps gegen starkes Schwitzen

Tipp gegen starkes Schwitzen: Luftzufächern bringt nur für kurze Zeit eine kleine Abkühlung.

Foto: Getty Images / fizkes

Tipp gegen starkes Schwitzen: Luftzufächern bringt nur für kurze Zeit eine kleine Abkühlung.

Starkes Schwitzen kann nicht nur im Sommer ein massives Problem darstellen. Lesen Sie hier, was gegen Hitzewallungen wirklich helfen kann.

Mit dem Sommer beginnt für viele Menschen eine Tortur: Die heißen Temperaturen führen zu Hitzewallungen und starkem Schwitzen. Wie viel ein Mensch schwitzt, ist neurologisch bedingt. Wer besonders stark schwitzt, kann den Sommer oft nicht richtig genießen. Treffen im Freien werden vermieden, der kalte Kühlschrank wird zum besten Freund und das Eis zum Lebensretter.

Dabei gibt es viele Tipps, die starkes Schwitzen deutlich erträglicher machen. Fünf tolle Tipps gegen starkes Schwitzen!

Warum schwitze ich so stark?

Schwitzen ist normal. Der Prozess sorgt dafür, dass der Körper bei hoher Anstrengung oder Überhitzung herunterkühlt. Dafür werden die Schweißdrüsen aktiviert, die Schweiß an die Haut abgeben. Der Mensch schwitzt. Bei jeder 80. Person wird starkes Schwitzen festgestellt. Der Fachbegriff hierfür ist Hyperhidrose.

Wieso Menschen vermehrt schwitzen, ist bisher ungeklärt. Es wird aber davon ausgegangen, dass eine Veränderung im Hormonsystem dafür verantwortlich sein könnte. So entdeckten Ärzte, dass die Hyperhidrose nachweislich häufig mit der Pubertät beginnt.

Tipp 1: Ventilator aufstellen

Ob in einer heißen Dachgeschosswohnung oder dem besonnten Wohnzimmer – im Sommer ist es selbst in den eigenen vier Wänden schnell warm. Schnelle Abhilfe schafft ein Turmventilator wie der von Brandson*. Dank seiner drei Belüftungsmodi können Sie entscheiden, wie sehr Ihr Raum herunterkühlen soll. Gerade, wenn die Schweißperlen bereits einen Film auf die Haut legen, ist das superangenehm.

Tipp 2: Der richtige Stoff

Die Kleidung entscheidet, wie wohl oder unwohl Sie sich beim Schwitzen fühlen. Luftdurchlässige Stoffe wie Viskose oder Leinen können gerade bei starker Hitze Retter in der Not sein. Sie kühlen dank der leichten Fasern den Körper herunter. Saugen sie doch mal Schweiß auf, transportieren Sie ihn einfach weiter.

Da Viskose und Leinen nicht am Körper kleben, sondern die Silhouette charmant umspielen, müssen Sie keine Angst vor Schweißflecken haben. Eine leichte Brise erfrischt Ihr Gemüt. Das ist wichtig, da starkes Schwitzen unter anderem gerade unter psychischer Belastung verstärkt wird.

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Tipp 3: Antitranspirant mit Aluminiumchlorid

Wer trotz einiger Maßnahmen noch stark schwitzt, der sieht sich gezwungen, auf Antitranspirantien mit Aluminiumchlorid auszuweichen. Die Deos haben eine größere Menge an Aluminiumsalzen, die die Schweißporen verstopfen und so das Schwitzen unter den Achseln oder anderen Körperpartien verhindern.

Antitranspirantien sind für starke Schwitzer fast unumgänglich: Doch wie steht es um das gesundheitliche Risiko? In der Vergangenheit wurde oft über mögliche krebserregende Eigenschaften diskutiert.

Die Menge an über Deos aufgenommenem Aluminium ist aber viel zu gering, um gesundheitliche Probleme hervorzurufen. Ein Zusammenhang zwischen aluminiumsalzhaltigen Deos und Brustkrebs oder Alzheimer ist laut Bundesinstitut für Risikobewertung wissenschaftlich nicht belegt.

Tipp 4: Schweiß-Pads

Manchmal ist es ein Job-Interview oder die Präsentation vor dem Chef, die Sie ins Schwitzen bringt. Um unschöne Schweißflecken unter den Armen zu vermeiden, können Achselpads genau das Richtige sein. Einfach in das Oberteil kleben. So müssen Sie sich keine Sorgen darüber machen, dass tellergroße Schweißränder auf der Kleidung sichtbar werden. Das beruhigt vor allem auch Ihre Psyche.

Tipp 5: Fußbad für schnelle Abkühlung

Für eine rasche Erfrischung sorgt nicht nur das Eis am Stiel, so lecker es auch ist, ein Fußbad erfüllt die Aufgabe deutlich besser. Ist ein See, Brunnen oder Kanal zur Abkühlung gerade nicht in der Nähe, können Sie sich zu Hause ein entspanntes Fußbad gönnen. Wer an Schweißfüßen leidet, kann etwas Lavendelöl hinzugeben. Das wirkt antibakteriell und gleichzeitig gegen den unangenehmen Schweißgeruch.

Hausmittel gegen starkes Schwitzen: Was hilft?

Um Geld zu sparen, können Sie sich auch an alltägliche Hausmittel wagen, die die Schweißproduktion vermindern sollen. Einige Hausmittel sind jedoch nur kurze Helfer oder bewirken laut Hyperhidrose-Patienten recht wenig bis gar nichts. Da jeder Körper aber anders reagiert, könnte darunter trotzdem das ein oder andere tolle Hilfsmittel sein.

Folgenden Hausmitteln wird eine schweißmindernde Wirkung nachgesagt:

  • Salbei: Salbeibonbons oder Salbeitee (mit frischen Salbeiblättern) sollen nächtlichen Schweiß reduzieren.
  • Apfelessig: Der Essig soll den pH-Wert der Haut neutralisieren. Über Nacht einwirken lassen und morgens abduschen. Ein netter Nebeneffekt: Apfelessig hilft gegen Schweißgeruch. Wichtig: Bei empfindlicher Haut sollten Sie davon absehen, da die Säure zu Hautreizungen führen kann.
  • Backpulver und Natron: Eine Paste aus Backpulver, Natron und Wasser kann Wunder wirken. Auf die Achseln schmieren und nach 15 Minuten abwaschen. Die Mischung soll nicht nur Gerüche entfernen, sondern auch überschüssigen Schweiß aufsaugen. Wichtig: Bei empfindlicher Haut sollten Sie davon absehen, da Backpulver zu Hautreizungen führen kann.

Starkes Schwitzen muss nicht hingenommen werden

Leidtragende probieren vieles aus, um ihr starkes Schwitzen zu bekämpfen. Empfehlenswert ist in jedem Fall der Besuch beim Hausarzt oder Hautarzt, um über mögliche Behandlungen zu sprechen. Es gibt nämlich auch Eingriffe, die das starke Schwitzen vermindern können. Wichtig ist: Eine hohe Lebensqualität steht an oberster Stelle!

Mehr Tipps gefällig rund ums Schwitzen? Hier lesen Sie, welche sechs Hausmittel gegen Schwitzen helfen können. Außerdem: Besonders gegen Schwitzen bietet sich der Stoff Leinen an: Darum sollten Sie im Sommer nicht auf Leinen verzichten!

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