02.05.2021 - 11:41

Endlich ein Ende in Sicht? Bald mehr Impfstoff als Teminanfragen? Spahns Prognose

Noch muss man für einen Impftermin anstehen. Wird das bald schon anders sein?

Foto: Getty Images/ Andreas Rentz

Noch muss man für einen Impftermin anstehen. Wird das bald schon anders sein?

Noch ist es nicht gerade einfach, an einen Impf-Termin gegen das Coronavirus zu kommen. Das soll aber schon bald ganz anders werden...

Immer mehr Menschen werden hierzulande gegen das Coronavirus geimpft und der Trend nimmt weiter an Fahrt auf. Neben den großen Impfzentren wurden auch Arztpraxen eingespannt, es gibt mobile Teams – und bald schon treten auch Betriebsärzte auf den Plan. Während man jetzt noch auf einen Termin für den langersehnten Pieks warten muss, könnte sich das Szenario bald ändern. "Bereits in ein paar Wochen werden wir voraussichtlich mehr Impfstoff haben als Terminanfragen", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn im Gespräch mit WELT AM SONNTAG.

Mehr Impfstoff als Terminanfragen: Impfende Betriebsärzte tragen dazu bei

Diese Nachricht machte bereits in der vergangenen Woche Mut und Hoffnung: Schon ab Juni sollen auch Betriebsärzte Impfungen gegen das Coronavirus durchführen können. Somit könnten Arbeitnehmer die Spritze direkt von der Firma erhalten.

Nun hat das Bundesgesundheitsministerium zum ersten Mal weitere Informationen dazu herausgegeben. Laut einem Bericht der WELT AM SONNTAG dürfen Betriebsärzte spätestens ab der Woche des 7. Juni loslegen und Arbeitnehmer impfen. Und auch eine Prognose wurde mitgeliefert: Demnach sollen Betriebsärzte mit mindestens 500.000 Dosen pro Woche in die Impfkampagne einbezogen werden.

Spahn scheint zumindest guter Dinge zu sein. "Gerade Betriebsärzte sollen dann helfen, mit niedrigschwelligen Impfangeboten zu überzeugen“, sagte er gegenüber der Sonntagszeitung. Auf diesem Wege sollen auch jene fürs Impfen gewonnen werden, die "nicht das Gegenargument suchen, sondern die Gelegenheit".

Impfkampagne nimmt an Fahrt auf

Nachdem der Start der Impfkampagne gegen das Coronavirus nur sehr schleppend vonstatten ging, scheint es nun endlich vorwärts zu gehen. Mittlerweile ist es längst nicht nur in den großen Impfzentren möglich, den Pieks zu erhalten – Arztpraxen, mobile Impf-Teams und bald auch Betriebsärzte können Impfwilligen die Spritze setzen.

Und auch am vorhandenen Impfstoff soll es nicht scheitern: Das Gesundheitsministerium veröffentlichte eine Lieferprognose mit dem Stand vom 30. April, der nach für Betriebsärzten und Arztpraxen wöchentlich je mehr als drei Millionen Dosen von Biontech/Pfizer erwartet werden. Und es steigt weiter: Nach 3,4 Millionen Impfdosen in der Woche ab dem 31. Mai sollen in den folgenden drei Wochen mehr als 3,6 Millionen Dosen folgen – in der anschließenden Woche ab dem 28. Juni sogar mehr 3,7 Millionen.

Und natürlich geht es auch in den kommenden Wochen im Mai weiter: Hier sollen Arztpraxen jeweils 1,6 Millionen Dosen pro Woche von Biontech/Pfizer bekommen – in den ersten beiden Maiwochen außerdem jeweils mehr als eine Million Dosen von Astrazeneca.

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Bereits letzte Woche stellte Spahn in Aussicht, dass ab Juni alle geimpft werden können – und Kanzlerin Angela Merkel bekräftigte diese Aussage beim Impfgipfel.

Biontech-Chef Şahin stellt Corona-Impfung für Kinder ab Juni in Aussicht Auch das wären überaus erfreuliche Neuigkeiten!

Sie haben bereits einen Termin ergattert, können diesen aber aus Gründen nicht wahrnehmen? Im Video verraten wir Ihnen, was passiert, wenn Sie Ihren Impftermin absagen müssen:

Impftermin absagen – und dann?
Impftermin absagen – und dann?

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Quellen: welt.de, t-online.de, ntv.de

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