Aktualisiert: 08.12.2020 - 20:24

Beweglichkeit trainieren So bleiben Sie auch im Alter gelenkig

Von der Redaktion

Die Beweglichkeit nimmt mit dem Alter ab. Doch mit einigen Übungen können Sie Ihre Gelenkigkeit ausbauen.

Foto: Getty Images / Luis Alvarez

Die Beweglichkeit nimmt mit dem Alter ab. Doch mit einigen Übungen können Sie Ihre Gelenkigkeit ausbauen.

Schmerzen bei der Gartenarbeit? Steife Gelenke können im Alter zu Problemen führen. Doch es gibt leichte Übungen, mit denen Sie gelenkig bleiben.

Fit und beweglich sein ist eine wichtige Ressource im Alter. Doch bereits ab dem 40. Lebensjahr können Bänder, Muskeln und Gelenke versteifen und die Beweglichkeit deutlich einschränken. Die Folge: Der ganze Bewegungsapparat kann beeinträchtigt sein.

Wie man mit wenig Aufwand im Alter trotzdem gelenkig bleibt, erklären wir hier. Dafür gibt es nämlich einige Übungen, die nicht schwer sind.

Gelenkig bleiben im Alter: die besten Tipps und Übungen

Dass man weniger beweglich ist, merken Betroffene an unterschiedlichen Stellen im Körper. Mal ist es die Hüfte, mal die Schulter oder das Knie. Wird dagegen nicht aktiv angegangen, kann es im schlimmsten Fall zu Verschleißerscheinungen wie Arthrose führen.

Diese Ernährung hilft übrigens bei Arthrose.

Im höheren Alter ist es völlig normal, dass die Beweglichkeit abnimmt. Denn den im Alltag nicht genutzten Bewegungsumfang büßt man irgendwann ein. Aber schon im mittleren Alter merken einige, dass die Gelenkigkeit von einst verschwunden ist. Überlegen Sie mal: Macht es Ihnen zum Beispiel Beschwerden, etwas vom Boden aufzuheben und sich zu bücken? Oder in der Küche ins oberste Regal zu greifen?

Mit dem "Fleischerhaken" die Gelenkigkeit testen

Eine Übung, mit der man feststellen kann, wie gelenkig man im Alter noch ist, ist der "Fleischerhaken". Klingt martialisch, kennen Sie aber sicher noch aus dem Sportunterricht. Dabei führt man die Hände hinter dem Schulterblatt zusammen. Die obere Schulter rotiert dabei nach außen, die untere Schulter nach innen. Versuchen Sie, die Hände zu berühren. Wenn das klappt, sind Sie sehr gelenkig. Wenn nicht, sollten Sie Ihre Beweglichkeit trainieren.

Wie das Workout in den eigenen vier Wänden gelingt, lesen Sie übrigens hier.

Das gilt vor allem für Betroffene, deren Bewegungsumfang schon in jungen Jahren eingeschränkt ist, zum Beispiel durch regelmäßiges Arbeiten vor dem Computer und vermehrtes Sitzen. Hier sollte man unbedingt mit Dehnübungen und Gymnastik gegensteuern. Der Schneidersitz bietet sich zum Beispiel dafür an.

Vor oder nach dem Sport dehnen? So ist es richtig!

Bewegung in den Alltag integrieren

Wichtig ist aber auch die Bewegung im Alltag. Wenn Sie einem Beruf nachgehen, der viel Arbeit vor dem Rechner verlangt, dann fahren Sie doch häufiger mal mit dem Fahrrad ins Büro.

Weg vom Schreibtisch: Die besten Tipps für die Mittagspause im Homeoffice. Auch nützlich: Diese Tipps helfen bei Verspannungen im Homeoffice.

Es lohnt sich auch immer mal wieder – gerade bei kleineren Wehwehchen –, neue Sportarten auszuprobieren. Eine Kanutour mit der Familie stärkt Rücken und Schultern, ausgiebige Spaziergänge durch die Natur tun den Knien gut – und auch der Geist profitiert.

Hier finden Sie zum Beispiel 9 Gründe für Yoga.

Tipps für mehr Bewegung im Alltag

  • Die Treppe statt den Aufzug nehmen
  • Hausputz erledigen
  • Zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Einkaufen
  • Beim Telefonieren dehnen und Schritte sammeln
  • Kniebeugen machen beim Zähneputzen

Bewegung tut Körper und Seele gut. Gerade wenn Sie merken, dass die Gelenke steif werden und es an einigen Stellen schmerzt, hilft leichte Bewegung, um die Beschwerden zu lindern. Also geben Sie sich einen Ruck und bleiben Sie auch mit wenig Aufwand im Alter noch gelenkig.

Weitere Artikel für mehr Beweglichkeit finden Sie auf unserer Themenseite Sport und Fitness – bleiben Sie geschmeidig!

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