Aktualisiert: 30.10.2020 - 21:57

Neuer Trend "Moon Breathing" Besser einschlafen dank japanischer Atemtechnik

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Schlafprobleme? Die japanische Atemtechnik "Moon Breathing" könnte beim Einschlafen helfen!

Foto: iStock.com/fizkes

Schlafprobleme? Die japanische Atemtechnik "Moon Breathing" könnte beim Einschlafen helfen!

Können auch Sie manchmal schlecht einschlafen? Dagegen hilft "Moon Breathing". Die japanische Atemtechnik wirkt gezielt bei Schlafproblemen.

Schlaf ist essenziell für unser Wohlbefinden. Doch immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen und haben Probleme, in der Nacht zur Ruhe zu kommen. Häufige Folgen: Am nächsten Morgen ist man kraftlos, unkonzentriert und weniger leistungsfähig.

Es gibt allerdings einige Techniken, wie man besser in den Schlaf findet. Ein neuer Trend kommt jetzt aus Japan: "Moon Breathing" ist eine Atemtechnik, mit der man besser einschlafen kann. Wir erklären, wie sie funktioniert und wie Sie sie ganz einfach anwenden können.

"Moon Breathing": Besser einschlafen mit japanischer Atemtechnik

Die Technik "Moon Breathing" wird auch im Yoga angewendet, dort kennt man sie unter dem Namen "Chandra Bhedana". Sie beruht grundsätzlich auf einem japanischen Konzept namens "Kaizen". Dieses zielt darauf ab, dass alle Bereiche des Lebens verbessert werden sollen und sich Körper und Geist entspannen.

Das kann mit dieser Atemtechnik ganz hervorragend gelingen. Denn sie ist einfach und so gut wie überall einsetzbar. Vor allem beim Einschlafen kann sie Wunder wirken und auch so gegen Schlafprobleme helfen. Hier finden Sie wertvolle Tipps bei innerer Unruhe und Schlafstörungen. Auch gut zu wissen: Diese Gute-Nacht-Tees helfen beim Einschlafen.

Parasympathisches Nervensystem wird reguliert

Der Fokus dieser Übung liegt auf dem parasympathischen Nervensystem. Es ist für die Regulation des menschlichen Körpers sehr wichtig, da es Stress abbaut. Außerdem senkt es den Blutdruck und die Herzfrequenz und trägt so zum erholsamen Schlaf bei. Und wie Sie mit Achtsamkeitstraining weniger gestresst sind auf lange Sicht, erfahren Sie hier. Auch ganz wichtig: Achtsamkeit hilft auch in Coronavirus-Zeiten.

So funktioniert "Moon Breathing":

  1. Setzen Sie sich ganz entspannt entweder in eine aufrechte Position oder – sollten Sie sich im Bett befinden – bleiben Sie dort liegen. Wählen Sie die Position, in der Sie sich am wohlsten fühlen. Schließen Sie nun die Augen.
  2. Schließen Sie das rechte Nasenloch mit dem rechten Daumen. Dann legen Sie den Zeigefinger und den Mittelfinger der rechten Hand in die Handinnenseite. Strecken Sie den Ringfinger und den kleinen Finger aus.
  3. Atmen Sie nun durch durch das linke Nasenloch langsam und tief ein.
  4. Mit dem Ringfinger der rechten Hand schließen Sie das linke Nasenloch, nehmen den Daumen vom rechten Nasenloch und atmen langsam wieder aus.

Weniger Grübeln und negative Gedanken

Das Einatmen durch das linke Nasenloch ist wichtig, da das Konzept davon ausgeht, dass auf der linken Seite des Körpers das parasympathische Nervensystem liegt.

Die vier Schritte des "Moon Breathing" sollen solange wiederholt werden, bis man merklich ruhiger und entspannter wird. Außerdem soll es dafür sorgen, dass man weniger ins Grübeln und in negative Gedankenkreise kommt. Eine amerikanische Studie belegt: Weniger grübeln kann das Leben verlängern.

"Moon Breathing" – eine effektive und einfache Übung, mit der auch Sie sicher besser einschlafen können.

Weitere hilfreiche Artikel finden Sie auf unseren Themenseiten Entspannung und Stressbewältigung und Yoga.

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