Aktualisiert: 22.10.2020 - 21:28

Wohlfühloase Interior Detox: Ein Zuhause, das guttut

Das Ziel von Interior Detox: eine Wohnung, die Ihnen guttut und möglichst wenig anstrengend für Körper und Geist ist.

Foto: iStock.com/asbe

Das Ziel von Interior Detox: eine Wohnung, die Ihnen guttut und möglichst wenig anstrengend für Körper und Geist ist.

Detox dürfte mittlerweile den meisten ein Begriff sein. Durch gezieltes Entgiften sollen Schadstoffe ausgeschieden werden. Doch wussten Sie, dass Detox auch für Ihre vier Wände funktioniert?

Wer den Begriff Detox hört, denkt unweigerlich an Smoothies und Saftkuren: Durch eine gesunde Ernährung und gezielte Entspannungsmaßnahmen soll der Körper beim Entgiften unterstützt werden. Doch wie entgiftet und entschlackt Ihr Körper auch sein mag, wenn mit Ihren eigenen vier Wände etwas nicht stimmt, wird sich das auf Ihr Wohlbefinden niederschlagen. Wir verraten Ihnen, wie Sie in Ihrer Wohnung nicht nur wohnen, sondern außerdem den wohltuenden Effekt dieser verstärken. Interior Detox heißt das Zauberwort!

Interior Detox: Entgiften – optisch und von innen heraus

Beim Interior Detox wird ein beruhigender, minimalistischer und natürlicher Look angestrebt. Ziel des Vorgangs ist, dass alles so konzipiert und aufeinander abgestimmt ist, dass Ihre Wohnung so gesund wie möglich ist. Weder Ihr Körper noch Ihr Geist sollen sich unnötig anstrengen müssen.

Wenn Sie Ihre Wohnung einem Interior-Detox-Makeover unterziehen möchten, ist es wichtig, zu beachten, dass es sich beim Interior Detox um ein ganzheitliches Konzept handelt. Sie entgiften Ihre Wohnung nicht nur optisch, sondern auch von innen heraus. Das bedeutet: Neben erfüllenden Tätigkeiten wie dem Dekorieren und Einrichten fallen auch weniger spaßige Tätigkeiten an: Ausgiebiges Entrümpeln und Putzen stehen Ihnen bevor!

Schritt 1: Entrümpeln und Putzen!

Bevor Sie sich mit den angenehmen Aspekten von Interior Detox beschäftigen, gilt es, Ihre Wohnung von Grund auf auszumisten. Keine Sorge, Sie müssen jetzt nicht zur Hardcore-Minimalistin werden. Doch zu viel Kram beschwert nicht nur mental, sondern müllt auch Ihre Wohnung unnötig zu. Das erschwert einerseits das Putzen: Wer kann sich schon zum Staubsaugen und Wischen durchringen, wenn er auf jeder Oberfläche zig Dinge hochheben muss, um darunter Staub zu wischen? Darüber hinaus strengen zu viele Dinge die Augen an. Es ist einfach viel beruhigender, den Blick über glatte Flächen und Boxen schweifen zu lassen anstatt jeden Tag auf ein Regal blicken zu müssen, aus dem Ihnen alles entgegenfällt.

Unterziehen Sie Ihre eigenen vier Wände einem ausgiebigen Frühjahrsputz – auch die Ecken, Boxen und Zwischenräume, über die Sie für gewöhnlich nur allzu gern hinwegblicken. Dazu gehört auch, Sicherheitsmaßnahmen gegen Krabbelviecher zu ergreifen: Füllen Sie beispielsweise alle Ihre Vorräte in verschließbare Behälter, um Lebensmittelmotten vorzubeugen. Ätherische Öle und Duftsäckchen helfen gegen Kleidermotten. Befolgen Sie außerdem unsere Tipps gegen Teppichkäfer, Stinkwanzen oder Maden.

Schritt 2: Die richtigen Materialien

Der nächste Schritt ist der Materialiencheck: Welche Materialien dominieren in Ihrer Wohnung? Interior Detox setzt auf Naturmaterialien wie Holz, Kork, Stein und Wolle. Aluminium oder Plastik hingegen sollen tunlichst vermieden werden, da sie oft giftige Weichmacher enthalten.

Außerdem sollten Sie checken, ob Sie auf bestimmte Materialien oder Farbstoffe allergisch reagieren und diese gegebenenfalls ausmustern. Sind Sie gegen Hausstaubmilben allergisch, befolgen Sie Tipps für Allergiker, legen Sie sich beispielsweise spezielle Bettwäsche zu. Auch eine Allergie gegen Schimmelpilze ist möglich. Gehen Sie sicher, dass sich kein Schimmel in Schnittblumen oder der Blumenerde Ihrer Zimmerpflanzen gebildet hat.

Schritt 3: Entspannung für Körper und Geist

Den Grundsatz, der beim Entrümpeln galt, verfolgen Sie auch beim Dekorieren und Einrichten. Auch hier sollten Sie Ihre Augen möglichst wenig anstrengen müssen, die Farben und Materialien in Ihrer Wohnung sollten miteinander harmonieren. Wählen Sie erdige, natürliche Farben, die gut zusammenpassen und Ihre Augen entspannen. Dass Sie Naturmaterialien den Vorzug geben sollten, wurde ja bereits erwähnt. Achten Sie außerdem darauf, nicht zu viele verschiedene Materialien zu verwenden: Wenn er nicht gekonnt inszeniert wird, wirkt ein Materialmix oft ramschig und unordentlich und bedeutet unnötige Anstrengung für Ihre Augen und Ihren Geist.

Damit nicht nur Ihre Augen, sondern auch Ihr Körper in Ihrem Zuhause möglichst wenig Mühe hat, empfiehlt es sich auch, benutzerfreundlich umzuräumen. Konkret gesagt bedeutet das: Je häufiger Sie etwas benutzen, desto leichter erreichbar sollte es sein. Stellen Sie beispielsweise Geschirr, das Sie jeden Tag verwenden, in eines der oberen Schrankfächer, damit Sie sich nicht so oft bücken müssen.

Schritt 4: Verwandeln Sie Ihr Drinnen in Draußen

Frische Luft ist gesund! Da Sie aber ja schlecht Ihr Lager draußen im Wald aufschlagen können, müssen Sie ein wenig schummeln. Mit den richtigen Tipps und Tricks holen Sie sich die Natur ganz einfach in Ihre Wohnung. Der wohl wichtigste Aspekt: Licht! Klar – nicht jeder ist mit bodentiefen Fenstern gesegnet. Doch auch hier können Sie mit ein paar Tricks Abhilfe schaffen, zum Beispiel indem Sie auf helle Wände und Vorhänge setzen und darauf achten, die Fensterbänke nicht vollzustellen, um möglichst wenig vom Fenster zu verdecken.

Ein weiteres, effektives Mittel, um sich Natur in Ihre Wohnung zu holen, sind natürlich Grünpflanzen. Diese imitieren nicht nur die Umgebung draußen, sondern sorgen außerdem für bessere Luft und bewiesenermaßen für bessere Laune. Damit sind Sie ideal für Interior Detox! Egal, ob Bambus, Rankpflanze oder Monstera: Wählen Sie Ihre Zimmerbegrünung ganz nach Ihrem Geschmack.

Mehr zum Thema Detox finden Sie auf unserer Themenseite. Hier erfahren Sie unter anderem, wie Sie täglich detoxen: Mit diesen 5 Lebensmitteln entgiften Sie ohne Aufwand!

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