Aktualisiert: 23.03.2020 - 10:25

Ausgangsbeschränkungen Zahnarztbesuche während der Corona-Krise: Ja oder nein?

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Planbare Zahnarztbesuche während der Corona-Krise sollten, wenn möglich, erst einmal verschoben werden.

Foto: 4 PM production/Shutterstock.com

Planbare Zahnarztbesuche während der Corona-Krise sollten, wenn möglich, erst einmal verschoben werden.

Als Einrichtungen des Gesundheitswesens gehören Zahnarztpraxen zu den Institutionen, die auch in der Corona-Krise weiterhin geöffnet bleiben. Doch kriegen wir noch Termine?

Zu Zeiten der Corona-Krise haben viele Geschäfte, Büros und Gastronomien geschlossen. Dies gilt allerdings nicht für Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen. Erfahren Sie hier, in welchen Fällen ein Zahnarztbesuch notwendig ist und welche Behandlungen Sie besser verschieben sollten.

Zahnarztbesuch in der Corona-Krise

Eine deutschlandweite Regelung zur Terminvergabe in Zahnarztpraxen besteht natürlich nicht. Dennoch handeln einzelne Bundesländer wohl nach den Empfehlungen der jeweiligen Landeszahnärztekammer.

In Rheinland-Pfalz zum Beispiel sollen aktuell nur noch Patienten behandelt werden, die akute zahnmedizinische Beschwerden haben. Planbare und nicht zwangsläufig notwendige Vorsorgeuntersuchungen, professionelle Zahnreinigungen und andere kleinere Behandlungen sollen nach Möglichkeit verschoben werden.

Denn beim Zahnarzt besteht ein besonders hohes Infektionsrisiko. Grund dafür ist der intensive Kontakt zwischen den medizinischen Angestellten und den Patienten, was einer Übertragung des Coronavirus in die Karten spielt.

Zahnmedizinische Notfälle müssen behandelt werden

Zurzeit ist es demnach ratsam, beabsichtigte Zahnarzttermine erstmal zu verschieben. Wenn Patienten bereits Symptome einer Atemwegserkrankung aufweisen, sollte man erst recht zu Hause bleiben und erst um einen Termin bitten, nachdem man wieder genesen ist.

Dennoch gilt: Bei Schmerzpatienten und im Notfall müssen Zahnärzte behandeln. Das gebietet eine berufsrechtliche Verpflichtung zur Notfallbehandlung (laut Paragraph 2, Abs. 5, Satz 2, Berufsordnung).

Laut den Richtlinien von Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) bedürfen akute zahnärztliche Notfälle von Covid-19-Infizierten und Menschen, die unter Quarantäne stehen, einer Behandlung in Schwerpunktpraxen. Patienten, die davon betroffen sind, sollten sich in diesen Fällen telefonisch bei ihrem Hauszahnarzt, der Hotline der Kassenzahnärztlichen Vereinigung ihres Bundeslandes oder der Landeszahnärztekammer melden.

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Es ist derzeit besonders wichtig seine Verabredungen und Termine auf das Minimum zu reduzieren, um sich und andere nicht anzustecken. Nur so gelingt es uns, die Verbreitung von Covid-19 zu verlangsamen.

Wir geben außerdem Tipps, wie Sie sich vor dem Coronavirus schützen können.

Außerdem: Sehen Sie in unseren Videos die wichtigsten Informationen, Verhaltensregeln und Tipps rund um das Virus:

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