19.03.2020 - 11:20

Verbesserung der Lage? Coronavirus: In China erstmalig keine inländischen Neuinfektionen mehr verzeichnet

In China gibt es keine inländischen Neuinfektionen. Doch die Sorge bleibt, dass es durch infizierte Rückkehrer erneut einen Ausbruch geben könnte.

Foto: iStock/caoyu36

In China gibt es keine inländischen Neuinfektionen. Doch die Sorge bleibt, dass es durch infizierte Rückkehrer erneut einen Ausbruch geben könnte.

Während sich eine Verbesserung der Lage in China zeigt, kämpft Italien als derzeit am schlimmsten vom Coronavirus betroffenes Land in Europa verzweifelt gegen die Pandemie an.

Erfreuliche Nachrichten kommen derzeit aus China: Seit Anfang Januar, als es dort zum Coronavirus-Ausbruch kam, sind laut der Deutschen Presse-Agentur nun erstmals inländische Neuinfektionen ausgeblieben. Sorge bereiten trotzdem rückkehrende infizierte Bürger. Währenddessen nehmen die dramatischen Zustände in Italien weiter zu.

Keine inländischen Neuansteckungen mit dem Coronavirus in China

In China trauen sich die Menschen langsam wieder auf die Straße. Innerhalb der Staatsgrenzen hat sich nun erstmals über einen Tag lang niemand neu infiziert. Trotz dieser positiven Meldung kommt es dort dennoch zur Sorge. Befürchtet wird, dass es zu einer zweiten Ansteckungswelle kommen könnte. Denn Rückkehrer, bei denen es sich größtenteils um Chinesen handelt, die glauben, dass der Höhepunkt der Corona-Krise in ihrem Land überstanden ist, könnten erneut für eine Ausbreitung sorgen. 34 neu importierte Fälle meldete am Donnerstag die Pekinger Gesundheitskommission. Das war die bisher höchste Zahl an erkrankten Einreisenden nach China. Insgesamt sind 189 importierte Coronavirus-Fälle verzeichnet. Rückkehrer werden streng kontrolliert und überwacht.

Weiter dramatische Zustände in Italien

Anders hingegen in Italien, dort lässt sich die Lage aktuell nicht in den Griff bekommen. Insgesamt gibt es offiziell über 35.700 mit dem Coronavirus infizierte Menschen. 3000 Personen sind bereits an Covid-19 gestorben. Davon 475 verstorbene Erkrankte an einem Tag (Stand 19.03., 8 Uhr).

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