11.03.2020

Vorbereitet sein Coronavirus: Was machen Halter unter Quarantäne mit ihrem Hund?

Nur weil Herrchen oder Frauchen zu Hause bleiben müssen, können Hunde das nicht auch. Was jetzt zu tun ist!

Foto: iStock/Tetiana Garkusha

Nur weil Herrchen oder Frauchen zu Hause bleiben müssen, können Hunde das nicht auch. Was jetzt zu tun ist!

Sie dürfen die Wohnung nicht verlassen, doch Ihr Hund hat ein natürliches Bedürfnis. Was ist zu tun?

Die gute Nachricht vorweg: Ihr Hund kann nicht am Coronavirus erkranken. Doch die schlechte Nachricht folgt sogleich: Sind Sie als Hundebesitzer an Covid-19 erkrankt, könnten Sie möglichweise vor einem großen Problem stehen. Was sollen Sie mit Ihrem Hund tun, wenn Sie Ihre Wohnung aufgrund der häuslichen Quarantäne nicht verlassen dürfen? Damit Sie nicht in diese schwierige Lage geraten, haben wir ein paar Tipps für Sie, wie Sie sich vorbereiten, damit Ihr Hund im Ernstfall gut versorgt ist.

Quarantäne wegen Coronavirus: Was Hundebesitzer für ihren Vierbeiner tun können

Die häusliche Quarantäne von Herrchen oder Frauchen kann für den Hund dann zur Schwierigkeit werden, wenn vom Besitzer nicht richtig vorgesorgt wurde. Wie man die richtigen Vorkehrungen trifft, erklärte "Dognews" auf Facebook, worüber "Mimikama" bereits berichtete.

Befinden Sie sich aufgrund einer Covid-19-Erkrankung oder eines Verdachts in häuslicher Isolation, dürfen Sie Ihr Zuhause nicht verlassen, um mit dem Hund spazieren zu gehen. Doch der Hund muss trotzdem nach draußen zum Gassigehen. Was können Sie tun? Haben Sie ein Haus mit Garten, können Sie Ihren Vierbeiner erst einmal dort frische Luft schnuppern lassen. Doch auf Dauer ist das keine Lösung. Hundebesitzer, die eine Wohnung bewohnen, können diese Erstmaßnahme gar nicht erst anwenden. Es muss also eine Lösung her, die dem Hund gerecht wird: Das ist eine Person, die den Hund ausführen kann, während der Halter in Quarantäne ist.

Häusliche Quarantäne mit Hund frühzeitig Vorkehrungen treffen

Kümmern Sie sich rechtzeitig um Ihre Vertretung. Organisieren Sie im Vorfeld am besten eine Person aus Ihrem Umfeld, die mit dem Hund vertraut ist – beispielsweise Nachbarn – und ihn in der Zeit, in der Sie in Quarantäne sind, ausführen kann. Haben Sie diese Möglichkeit nicht, kann der Hund vorübergehend in einem Tierheim oder einer Tierpension aufgenommen werden.

Dos and Don'ts im Umgang mit dem Hund während der Quarantänezeit

Hunde lernen von Beginn an, dass sie ihr Geschäft draußen und nicht in der Wohnung verrichten sollen. Zwingen Sie daher Ihren Vierbeiner nicht plötzlich auf ein Katzenklo zu gehen, rät die Expertin der Martin-Rütter-Hundeschule in Kassel Patricia Both. Eine Vertretung für Sie ist in jedem Fall die bessere Option.

Wenn Sie Ihrem Hund in der langen Zeit zu Hause etwas Gutes tun möchten, beschäftigen Sie ihn mit umsetzbaren Bewegungsspielen. Den Auslauf, den Ihr Hund im besten Fall sonst draußen gewöhnt ist, können Sie damit nicht kompensieren, aber für die Abwechslung und die kleine Aktivität wird Ihnen Ihre Fellnase dankbar sein. Verstecken Sie doch einfach mal ein paar Leckerlis in der Wohnung, die Ihr Hund dann suchen muss. Auch kleinere Trainingsübungen, wie Slalomlaufen durch die Beine des Besitzers, sind zu Hause umsetzbar.

Wer sein Haustier noch anders verwöhnen möchte, findet Anregungen auf unserer Themenseite Haustier.

Was die Coronavirus-Lage angeht, bleiben Sie auf dem Laufenden, um rechtzeitig alle Vorkehrungen treffen zu können. Um die aktuelle Newslage im Blick zu behalten, empfehlen wir unseren Coronavirus Sars-CoV-2-Ticker.

Und alle wichtigen Infos zum Coronavirus sehen Sie auch im folgenden Video:

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