22.01.2019

Für eine sanfte Umstellung Mondstein und Fluorit sind Heilsteine bei Wechseljahrbeschwerden

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Die energetisierende Wirkung von Heilsteinen bei Wechseljahrbeschwerden wird zum Beispiel über Heilsteinwasser zu sich genommen.

Foto: imago/Action Pictures

Die energetisierende Wirkung von Heilsteinen bei Wechseljahrbeschwerden wird zum Beispiel über Heilsteinwasser zu sich genommen.

Heilsteine bei Wechseljahrbeschwerden sind in der chinesischen Medizin Therapie-Alltag. Hierzulande setzt nicht jeder auf ihre Wirkung.

Hitzewallungen mit Schweißausbrüchen, Scheidentrockenheit, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen: Die Symptome in der Menopause können Frauen arg zusetzen. Heilsteine sollen bei Wechselbeschwerden helfen.

Häufig beginnen die Wechseljahre ab Mitte 40. Die Eierstöcke produzieren allmählich weniger Geschlechtshormone und der Eisprung bleibt häufiger aus. Die Fruchtbarkeit nimmt ab, bis irgendwann die Monatsblutungen ausbleiben und die Frau damit nicht mehr fruchtbar ist. Die Menopause ist eine hormonelle Umstellung, die einige Jahre dauern kann. Der Fachbegriff für die Wechseljahre lautet Klimakterium.

Während einige Damen das Klimakterium mit Hormon-Therapie begleiten, suchen andere nach sanfteren Methoden durch die Zeit der Umstellung und landen vielleicht auch bei der Heilsteinkunde. Der Glaube an eine heilende Wirkung von Steinen entwickelte sich erst den 60er-Jahren in der esoterischen Fraktion der Hippie-Bewegung. Die heilende Wirkung soll auf dem gesunden Energiespektrum qualitativ hochwertiger Steine beruhen. Wissenschaftlich erwiesen ist die Wirkung nicht und sie ersetzt auch nicht die Konsultation eines Arztes. Aber wie sagt der Volksmund: Der Glaube versetzt Berge.

Wie wirken Heilsteine bei Wechseljahrbeschwerden?

Heilsteine bei Wechseljahrbeschwerden sind natürlich vorkommende Edelsteine und Kristalle, die dazu fähig sind, mit menschlichen Körperzellen in Kontakt zu treten. Sie bestehen aus Mineralien und Spurenelementen, sind jedoch mehr als die Summe ihrer Teile. Im Gegensatz zu unserem werden Heilsteine in vielen anderen Kulturkreisen als "lebende Steine" bezeichnet, da sie von schöpferischen Quellen informiert sind und diese Information auf Zellbasis weitergeben. Diese Energetisierung soll zu Heilung und Wohlbefinden führen.

Kranke und medikamentös überbehandelte Zellen sollen über die Heilsteine wieder die Information bekommen, die sie über ihren gesunden Zustand benötigen. Diese Wirkung kann auch über Zellwasser vermittelt werden. Schwingungen und Frequenzen spielen dabei eine große Rolle.

Anwendung von Heilsteinen

Heilsteine können beispielsweise äußerlich angewendet werden, wenn sie direkt in Kontakt mit der Haut kommen. Eine Heilsteinkette ist dafür ein Beispiel. Durch den permanenten Einsatz können die Kräfte der Steine auf den Körper übertragen werden und dort ihre Wirkung entfalten.

Am Hals liegen mehrere Nervenzentren (Halsnervengeflecht, Armgeflecht), weshalb sich diese Körperregion besonders anbietet, um die Steine hier als Schmuckstück zu tragen. Auch die Handinnenflächen eignen sich als Berührungspunkte gut, wegen der hohen Meridian- und Nervendichte, allerdings ist hier die ständige Berührung aus praktischen Gründen nicht möglich. Heilsteine können jedoch auch in der Hosen- oder Handtasche getragen werden.

Eine weitere Anwendung ist ihr Zusatz zu Bädern. In diesem Fall kommt zu ihrer energetisierenden Wirkung kommt hier die Abgabe von Mineralien an das Badewasser hinzu.

Die innerliche Anwendung ist durch das Einnehmen von Heilsteinwasser möglich. Der Vorteil: Die heilende Wirkung ist schneller spürbar, allerdings baut sie sich auch schneller wieder ab, weswegen Heilsteinwasser mehrmals täglich zu sich genommen werden sollte.

Heilsteine bei Wechseljahrbeschwerden

Der vielleicht wichtigste Stein bei der Linderung von Beschwerden in der Menopause ist der Mondstein. Er ist ein Kalium-Aluminium-Silikat und gehört in die Feldspatgruppe. Seine Fundgebiete sind Sri Lanka und Indien, Brasilien, USA und Madagaskar. Auf die Frau hat der Mondstein eine intensive Wirkung. Ihm wird ein harmonisierender Effekt des Hormonhaushaltes zugesprochen. Er wirkt direkt auf die Drüsen und bewirkt, dass Hormone wie Adrenalin, Östrogen, Insulin und Testosteron in die Organe gelangen, wo sie gebraucht werden. In der Menopause hilft der Mondstein, die körperlichen und seelischen Belastungen auszugleichen, die mit dem Klimakterium einhergehen. Er wirkt also auch auf die Psyche der Frau ausgleichend. Als Anhänger oder Kette auf der Brust getragen heilt er Geschwüre und Erkrankungen der Organe des Lymphsystems.

Ebenfalls von großer Bedeutung ist der Fluorit mit Pyrit. Der Fluorit wird auch Flußspat genannt und wird in Deutschland auch heute noch im Schwarzwald gefunden, außerdem in Spanien, England, Mexiko und China. Wegen seiner vielfältigen Kristallformen und Farben ist er auch ein beliebter Schmuck- und Sammlerstein. Fluorit mit Pyrit (eine metallische Eisen-Schwefelverbindung, die golden glänzt) gleicht Hormonschwankungen auf natürlichem Weg aus. Er soll helfen, typische Wechseljahrbeschwerden wie Hitzewallungen, Herzrasen, trockene (Schleim-)Haut und Gewichtszunahme zu lindern. Der Heilstein spielt auch für die Sexualität im Alter eine große Rolle und soll gegen frühzeitige Altersschwäche wirken.

Neben diesen zwei Steinen können auch andere Heilsteine bei Wechseljahrbeschwerden angewendet werden: Der dunkelgrüne Dioptas hat beispielsweise eine beruhigende Wirkung auf die Psyche, was vor allem bei Stimmungsschwankungen in der Menopause helfen kann. Ein Chalcedon unter dem Kopfkissen soll gegen Schlafstörungen helfen. Auch der Rubin wird bei Menstruationsbeschwerden und vor allem zum Ende der Monatsblutung empfohlen, da er – auf der Haut getragen – die Hormonproduktion harmonisiert. Der rote Turmalin gilt schlechthin als Stein der Frau, da er vor Erkrankungen der primären und sekundären Geschlechtsorgane schützen und für eine sanfte Umstellung in den Wechseljahren sorgen soll

Heilsteinwasser selbst herstellen

Heilsteinwasser lässt sich problemlos selbst herstellen, wenn die jeweiligen Steine vorhanden sind, die es Internet gibt. Für Heilsteinwasser wird Leitungswasser oder Wasser aus der Flasche mit den jeweiligen Heilsteinen energetisiert. Bauchige Gefäße aus Glas mit einem Fassungsvermögen von ein bis zwei Litern eignen sich besonders gut, da hier beim Einschenken keine Steine ins Trinkglas fallen können. Im Handel sind auch extra dickwandige Glaskrüge mit Spezialeinsatz für die Steine erhältlich. Geben Sie Wasser hinein und danach die Steine hinzu. Warten Sie mindestens 10 Minuten – danach kann das Wasser getrunken werden.

Die hier genannten Heilsteine eigenen sich zur Herstellung von Heilsteinwasser. Das gilt jedoch nicht für jeden Stein. Informieren Sie sich vor der Herstellung gründlich darüber, wie intensiv Steine wirken, welche davon für die Herstellung von Heilsteinwasser infrage kommen und welche besser auf der Haut getragen werden sollten.

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