09.11.2018

Sportliche Tipps Laufen im Winter: Das sollten Sie beachten

Laufen im Winter macht Spaß und ist gut für die Gesundheit → und mit der richtigen Kleidung geht so einiges. Was Sie beachten müssen, wenn Sie in den kommenden Monaten Laufen, erfahren Sie hier.

Foto: iStock/svetikd

Laufen im Winter macht Spaß und ist gut für die Gesundheit → und mit der richtigen Kleidung geht so einiges. Was Sie beachten müssen, wenn Sie in den kommenden Monaten Laufen, erfahren Sie hier.

Bewegung in den Wintermonaten ist wichtig – welche gesundheitlichen Vorteile das Laufen im Winter hat und was Sie beachten sollten, erklären wir Ihnen hier.

Der Winter kommt und bringt viel Schnee und Kälte mit sich. Viele wollen sich dann nur noch im warmen Zuhause verstecken, aber gerade bei den kalten Temperaturen sollte man rausgehen und sich bewegen.

Wer regelmäßig joggt, für den ist die Kälte der kommenden Monate kein Hindernis. Denn die kalten Temperaturen haben sogar positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Was Sie beim Laufen im Winter beachten sollten, erklären wir Ihnen.

Laufen im Winter: Gut für die Gesundheit

Wer fürchtet, sich beim Laufen im Winter zu erkälten, der kann beruhigt sein, denn das Laufen wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Laut Studien soll ein regelmäßiges Ausdauertraining die Wahrscheinlichkeit einer Grippeerkrankung nämlich sogar senken.

Der Professor für Sportmedizin, Kuno Hottenrott, erklärte Stern gegenüber: "Selbst im Winter stärkt leichter Sport das Immunsystem." Viren und Bakterien sollen durch das gestärkte Immunsystem abgewehrt und eine Erkältung somit verhindert werden.

Auch für den Körper ist das Laufen – zu jeder Jahreszeit – gut, denn mit Ausdauertraining kann man effektiv abnehmen.

Laufen bei Krankheiten: Das sollte man beachten

Regelmäßiges Ausdauertraining schützt natürlich nicht komplett vor Krankheiten. Sollte es einen bereits erwischt haben, muss aber nicht unbedingt auf das Lauftraining verzichtet werden. Es gibt allerdings einige Dinge, die beachtet werden sollten:

Bei einem leichten Schnupfen können Sie ohne Bedenken weiter joggen. Dabei sollten Sie allerdings darauf achten, in einem langsamen, gleichmäßigen Tempo zu laufen – und sich gut einzupacken, am besten mit zwar atmungsaktiver, aber warmer Laufkleidung. Bei einer Erkältung ist es besonders wichtig, die durchgeschwitzte Kleidung nach dem Laufen schnellstmöglich auszuziehen.

Wer allerdings Fieber hat oder stark erkältet ist, sollte sich eine Auszeit nehmen, denn der Sport würde das Immunsystem weiter schwächen. Also lieber einmal aussetzen, als über Wochen krank zu sein. Denn wer eine Erkältung verschleppt, kann sogar Lunge und Herz gefährden.

Bei diesen Temperaturen nicht mehr joggen

Vorsicht ist aber bei zu kalten Temperaturen walten zu lassen: Ab minus 10 Grad sollte das Lauftraining pausiert werden. Experten warnen, dass die kalte Luft sich negativ auf die Lunge auswirken könnte. Das merken Sie wahrscheinlich schon beim Atmen. Die Kälte macht sich schmerzhaft in den Atemwegen bemerkbar.

Wer trotz der kalten Temperaturen joggen geht, sollte in jedem Fall seine Atmung kontrollieren. Treten Lungenschmerzen auf, sollten Sie das Tempo reduzieren und langsam und gleichmäßig weiter laufen.

Gute Alternativen zum Laufen im Winter sind Wintersportarten wie Langlauf oder Schlittschuh fahren . Oder Sie schwenken beispielsweise aufs Schwimmen in der Halle um.

Die richtige Bekleidung ist wichtig

Das A und O beim Laufen im Winter ist die richtige Kleidung, denn nur dick anziehen reicht nicht. Besonders wichtig ist Funktionskleidung, diese sollte im Zwiebellook getragen werden. Empfohlen wird lange Funktionsunterwäsche, über der Funktionsshirt und Funktionshose getragen werden.

Um vor Wind, Regen und Schnee geschützt zu sein, sollten Sie sich eine eine regenabweisende Laufjacke zulegen. Bei kälteren Temperaturen können Sie diese durch eine gefütterte Laufjacke ersetzen.

Vor allem Hände und Kopf sollten Sie für unterwegs ausreichend schützen. Da die Hände beim Laufen kaum genutzt werden, kühlen sie schnell aus und sollten darum mit Handschuhen vor der Kälte geschützt werden. Da der Körper vor allem über den Kopf viel Wärme verliert, sollten Sie sich ein Stirnband oder eine Mütze aufsetzen. Das ist übrigens generell ein guter Tipp, wenn Sie schnell frieren, aber im Winter draußen unterwegs sind – ob sportlich motiviert oder nicht.

Das wichtigste beim Laufen im Winter ist reflektierende Kleidung. Da es früher dunkel wird, können Jogger leichter übersehen werden. Um sich und auch andere zu schützen, sollten Sie deshalb darauf achten, zumindest reflektierende Elemente auf der Kleidung zu haben.

Vor dem Laufen drinnen aufwärmen

Egal ob Sommer oder Winter – bevor es losgeht, sollten Sie sich aufwärmen. Im Winter sollten Sie das nach Möglichkeit noch drinnen machen. Einfache Dehnübungen, wie Sie sie im Sommer auch machen würden, reichen auch im Winter aus.

Auch nachdem Joggen sollten Sie sich langsam auslaufen, sonst drohen Muskelverspannungen und Dehnungen.

Weitere Tipps für den Winter gefällig? Wir verraten Ihnen, wie Sie im Winter richtig Heizen.

Mehr zu den Themen Erkältung und Sport und Fitness, finden Sie auf unseren Themenseiten. Dort finden Sie auch mehr Mode-, Deko- und Haushaltstipps für den Winter.

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