03.08.2018

Kopfhaut schützen Warum der Sonnenschutz für die Kopfhaut so wichtig ist

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Scheitelträger und Menschen mit dünnem Haar sollten bei Ihrer Sonnenschutz-Routine die Kopfhaut nicht vergessen. Erfahren Sie, warum der Sonnenschutz für die Kopfhaut nicht nur für Glatzenträger wichtig ist.

Foto: iStock/OJO Images

Scheitelträger und Menschen mit dünnem Haar sollten bei Ihrer Sonnenschutz-Routine die Kopfhaut nicht vergessen. Erfahren Sie, warum der Sonnenschutz für die Kopfhaut nicht nur für Glatzenträger wichtig ist.

Wenn es um Sonnenschutz geht, gerät die Kopfhaut gerne in Vergessenheit. Dabei ist sie besonders empfindlich. So beugen Sie Sonnenbrand vor.

Wenn Sie Sonnenschutz hören, denken Sie dann auch an Ihre Kopfhaut? Wenn nicht, sollten Sie Ihre Sonnenschutz-Routine noch einmal überdenken, denn die Kopfhaut ist besonders empfindlich, was Sonnenlicht angeht. An sonnigen Sommertagen besteht für die Haut ein besonders hohes Risiko, denn UV-Licht kann nicht nur schmerzenden Sonnenbrand verursachen, sondern auf Dauer auch Hautkrebs! Wie Sie Ihre Kopfhaut vor der Sonne schützen, erfahren Sie hier.

Wer besonders auf den Sonnenschutz der Kopfhaut achten sollte

Wer einmal einen Sonnenbrand auf dem Kopf hatte, weiß wie schmerzhaft das sein kann. Eigentlich ist die Kopfhaut zwar durch die Haare geschützt, doch wer permanent den gleichen Scheitel ohne einen Sonnenschutz trägt, muss nicht lange auf einen Sonnenbrand warten. In diesem Fall treffen die UV-Strahlen ungehindert auf die Kopfhaut.

Gefährdet sind allerdings auch Frauen mit schütterem oder besonders dünnem Haar. Die Schutzfunktion der Haare reicht in diesem Fall nicht aus, weshalb mit einem Sonnenschutz für die Kopfhaut zusätzlich nachgeholfen werden sollte, um einen Sonnenbrand oder gar einen Sonnenstich zu vermeiden.

Wer kurzes Haar oder gar eine Glatze trägt, setzt sich bei unzureichendem Sonnenschutz ebenfalls einer großen Gefahr aus, die ganz leicht zu vermeiden ist.

Erfahren Sie mehr über die Symptome eines Sonnenstichs und wie er am besten behandelt wird.

So können Sie Ihre Kopfhaut am besten vor der Sonne schützen

Die Kopfhaut gehört zu den empfindlichen Sonnenterrassen des Körpers – genauso wie Nase, Stirn und Schultern. Das bedeutet, dass sie bei Sonnenschein besonders viel mit UV-Licht bestrahlt wird. Der Schutz ist demnach also auch besonders wichtig. Das Dumme ist: Zwar dienen die Haare als Schutz vor der Sonne, wenn es ums Eincremen geht, sind sie aber einfach nur im Weg. Meistens ist das genau der Grund, weshalb man den Sonnenschutz auf der Kopfhaut ganz weglässt. Ein Fehler, denn mittlerweile gibt es genügend Produkte, Hilfsmittel oder Tipps, die keinerlei Nachteile für das optische Erscheinungsbild mit sich bringen:

  • Sonnenspray: Verständlicherweise wollen Sie sich Ihre Haare nicht mit fettiger und vor allem weißer Sonnencreme versauen. Um dennoch genügend Sonnenschutz für die Kopfhaut zu haben, können Sie sich ein transparentes Sonnenspray kaufen und es ganz einfach auf Ihr Haupt sprühen. Der Lichtschutzfaktor sollte Ihrer Haut entsprechen. Wenn Sie ein Spray mit LSF 50 wählen, können Sie allerdings nichts falsch machen.
  • Hut oder Tuch: Es geht doch nichts über ein paar Accessoires, oder? Wenn sie dann auch noch funktional sind, umso besser. Mit einem Hut oder einem Kopftuch bewahren Sie Ihre Kopfhaut kinderleicht vor schädlichen UV-Strahlen. Aber Achtung: Strohhüte und Mützen mit Lochmuster bieten keinen ausreichenden Schutz für die Kopfhaut. Am besten wählen Sie eine Mütze aus mehrlagigem Stoff – idealerweise mit eingearbeitetem UV-Schutz.
  • Scheitel wechseln: Eine schöne Strandfrisur kann zum absoluten Hingucker werden. Wenn Sie darauf nicht verzichten wollen, denken Sie wenigstens daran, täglich den Scheitel zu wechseln, damit Ihre Kopfhaut der Sonnenstrahlung nicht immer an der gleichen Stelle ausgesetzt ist.

Erfahren Sie auch, mit welcher After-Sun-Haarpflege Sie Ihre Haare nach dem Sonnenbaden regenerieren.

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Möglichkeiten als Sonnenschutz für die Kopfhaut gibt es also genügend. Sie müssen nur daran denken. Und zwar nicht nur im Urlaub am Strand, sondern auch, wenn Sie längere Aktivitäten in der Natur planen. Vor allem in den Bergen, wo die Luft dünner und sauberer ist oder Schnee die UV-Strahlen zusätzlich reflektiert. Vorsorge ist immer noch besser als Nachsorge.

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