18.05.2018

Für erholsame Nächte Mit diesen Tipps finden Sie erholsam in den Schlaf

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Künstliches Handy-Licht stoppt die Produktion von Melatonin. Die Folge: Sie bleiben wach und haben Probleme einzuschlafen. Unsere Tipps für erholsamen Schlaf helfen.

Foto: iStock/millann

Künstliches Handy-Licht stoppt die Produktion von Melatonin. Die Folge: Sie bleiben wach und haben Probleme einzuschlafen. Unsere Tipps für erholsamen Schlaf helfen.

Gerade in lauen Sommernächten fällt das Einschlafen oft schwer. Mit unseren Tipps finden Sie garantiert einfacher in den Schlaf.

"Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen", wusste schon Immanuel Kant. Denn Schlaf ist Erholung und dient dem Menschen zweifelsohne als Energiequelle. Wer nicht gut schläft, ist nicht nur müde, sondern auch schlecht gelaunt und unausgeglichen. Studien belegen sogar, dass zu wenig Schlaf krank machen kann. Mit unseren Tipps für erholsamen Schlaf kämpfen Sie dagegen an.

Tipps für erholsamen Schlaf: 5 schlaue Punkte für die beste Nachtruhe

Nicht alle Menschen haben das Glück, problemlos in den Schlaf zu finden. Grund ist oft die Gestaltung des Schlafzimmers – und gerade in lauen Sommernächten macht vielen außerdem die Temperatur zu schaffen. Doch mit einigen Kniffen können Sie das Schlafzimmer zu einer wahren Ruhe-Oase umfunktionieren – und wieder schöne Träume haben.

Tipp 1: Elektronische Geräte verbannen

Auch wenn Fernsehen im Bett gucken für viele Menschen ein Abend-Ritual ist, sollten Sie dies unbedingt vermeiden. Denn zum einen bewirkt das helle künstliche Licht, dass weniger Melatonin – das Schlafhormon des Körpers – freigesetzt wird. Die Folge: Man wird nicht müde und bleibt wach. Je nachdem, was Sie im TV gucken, kann Sie das vom Einschlafen außerdem abhalten. Eine romantische Liebeskomödie mag Sie nicht besonders aufregen, ein Thriller oder Horrorfilm dagegen schon.

Ähnlich wie beim Fernseher hält uns auch der leuchtende Bildschirm des Smartphones vom Schlummern ab. Ist es außerdem nicht auf lautlos gestellt, nerven die ständigen Klingeltöne, sobald eine neue "WhatsApp"-Nachricht angekommen ist. Zusammengefasst: Das Handy lenkt extrem ab – und hat deshalb im Schlafzimmer nichts zu suchen. Sollten Sie ihr Smartphone aber weiter als Wecker benutzen wollen, bietet es sich an, zeitnah vor dem zu Bett gehen den Flugmodus einzustellen und das Gerät weit weg zu legen.

Tipp 2: Unordnung beseitigen

Einer der Tipps für erholsamen Schlaf, die auch insgesamt das Wohlbefinden zuhause steigern, heißt Ordnung. Wenn man von der Arbeit kommt, möchte man sich oft nur von allen Sachen entledigen. Das Schlafzimmer kann dadurch schnell mit Klamotten, Schuhen und anderen Dingen zugemüllt werden. Vermeiden Sie diese Unordnung! Ein chaotisches Schlafzimmer, in dem Koffer und Wäscheständer herumstehen, bringt Ihnen keine innere Ruhe. Die Erholung sollte mit dem Gang ins aufgeräumte Schlafzimmer beginnen – dazu gehört übrigens auch ein gemachtes Bett mit frischer Bettwäsche…

Schlafmangel macht krank, die Folgen reichen von Übergewicht bis zu Herz-Kreislauf-Beschwerden und Depressionen. Ein "Schlaftracker" kann dabei helfen, den Schlaf zu verbessern.

Tipp 3: Hitze vermeiden

Ein warmes Schlafzimmer mit abgestandener Luft strapaziert den Körper. Besonders im Sommer sollten Sie Hitze vermeiden. Achten Sie darauf, eine konstante Raumtemperatur zwischen 15 bis 19 Grad zu haben und häufig zu lüften. Das sorgt für optimales Klima und hilft beim Ein- und Durchschlafen. Im Winter könnten diese Temperaturen manch einem zu kühl sein. Unterschiedlich dicke Bettwäsche sorgt dafür, dass Sie sich im Winter "einmummeln" können und trotzdem ein angenehmes Klima vorfinden.

Tipp 4: Arbeit verlagern

Bei wenig Wohnraum findet der Schreibtisch mit den Aktenordnern oft Platz im Schlafzimmer. Das geht manchmal nicht anders. Dennoch hilft es nicht, im wahrsten Wortsinne mit der Arbeit vor Augen einzuschlafen. Schaffen Sie sich nach Möglichkeit einen Arbeitsplatz in einem anderen Raum. Und: Vermeiden Sie das Arbeiten am Laptop im Bett. Es ist zwar oft verlockend, aber aus zwei, drei beantworteten E-Mails kann schnell mehr Arbeit werden. Und die Arbeit sollte man nie mit ins Bett nehmen.

Tipp 5: Kein Streit im Bett

Wenn Sie und Ihr Partner sich in der Wolle haben, tragen Sie den Streit bloß nicht im Schlafzimmer aus. Denn – wie bereits erwähnt – soll dieser Raum Ihrer Ruhe und Erholung dienen. Und selbst wenn der Streit direkt aus der Welt geschafft wird: Selten schläft man beruhigt und mit einem guten Gefühl ein. Tun Sie sich selber diesen Gefallen und streiten Sie – wenn es schon sein muss – außerhalb des Schlafzimmers.

Übrigens können auch Zimmerpflanzen im Schlafzimmer für bessere Nächte sorgen:

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Tipps für erholsamen Schlaf gibt es viele, die meisten sind leicht umzusetzen. Versuchen Sie es! Ihr Körper wird es Ihnen am Morgen nach dem Aufstehen danken. Sie können zum Beispiel auch mit der richtigen Atemtechnik leichter zum Einschlafen kommen – oder mit dem Schlafhormon Melatonin nachhelfen.

Schlaf ist gut für Körper und Seele. Finden Sie weitere Informationen zu Entspannung auf unserer Meditation-Themenseite.

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