Aktualisiert: 14.10.2019 - 14:01

Husten stillen Bronchitis: Diese 7 Hausmittel helfen sanft und sicher

Bronchitis lässt sich gut mit Hausmitteln – wie etwa bestimmten Tee-Arten – behandeln.

Foto: iStock/Sasha_Suzi

Bronchitis lässt sich gut mit Hausmitteln – wie etwa bestimmten Tee-Arten – behandeln.

Sanfte, aber wirksame Hilfe gegen Bronchitis liefern bewährte und neue Hausmittel. Warum gerade bei Bronchitis Hausmittel so sinnvoll sind, lesen Sie hier.

Wenn in der kalten Jahreszeit Bronchitis grassiert und viele Husten haben, steckt man sich schnell mal an. Die Auslöser für Bronchitis sind meist Erkältungs- und Grippeviren. Medikamente gegen diese Viren gibt es nicht, auch Antibiotika helfen nicht, da sie nur gegen Bakterien wirken. Allerdings wirken einige Hausmittel gut gegen Bronchitis.

Hausmittel gegen Bronchitis: Natürliche Hilfe gegen Husten

Bei Bronchitis heißt es deshalb, dem Immunsystem die nötige Zeit zu geben, um die Viren zu besiegen und die Symptome lindern. Medikamente müssen oft nicht sein, das Beste ist, dem Körper genügend Ruhe und Zeit zum Kurieren zu geben. Besonders gut gelingt das mit diesen sieben Hausmitteln, die sich teilweise auch für Kinder eignen:

1. Viel Tee trinken!

Trinken Sie viel heißen Tee, am besten Kräutertee aus Holunder, Kamille, Eukalyptus, Salbei, Thymian oder Spitzwegerich. Die Wärme des Getränks beruhigt den angegriffenen Hals (bitte nicht zu heiß genießen!), die Wirkstoffe in den Heilpflanzen tun ihr Übriges. Kamille beruhigt, Thymian und Salbei wirken etwa antibakteriell. Zudem helfen manche Tees auch beim Einschlafen. Und eine erholsame Nacht hilft dem Körper beim Regenerieren immer.

2. Inhalieren hält die Atemwege feucht

Inhalieren Sie mit Salzwasser – geben Sie dazu medizinisches Salz (aus der Apotheke) in heißes Wasser und atmen Sie den aufsteigenden Wasserdampf (Vorsicht, nicht verbrühen!) über die Nase ein und über den Mund wieder aus. Kinder unter sechs Jahren können das meist noch nicht richtig, sorgen Sie bei kleinen Patienten einfach mit Kräutertee-Schalen auf der Heizung für Luftfeuchtigkeit – oder greifen Sie auf ein für Kinder geeignetes Inhalationsgerät zurück.

Wer gleichzeitig die Nase frei machen will, kann ein bis zwei Tropfen Pfefferminz- oder Eukalyptusöl zum Wasser zufügen. Aber vorsichtig dosieren! Bei Kindern sollten Sie auf ätherische Öle verzichten.

3. Die Zwiebel steckt voller helfender Inhaltsstoffe

Zwiebelsaft beruhigt und desinfiziert: Einfach eine Küchenzwiebel in Würfel oder Scheiben schneiden und zusammen mit etwa 400 ml Wasser und einem Esslöffel Kandiszucker oder Honig langsam aufkochen. Dann abkühlen lassen, durch ein feines Sieb oder Kaffeefilter abseihen, den Saft auffangen und löffelweise über den Tag verteilt trinken. Schmeckt auch Kindern. Zwiebeln enthalten Stoffe, die gegen Keime wirken und Entzündungen abbremsen.

Das Ganze funktioniert auch als Tee: Dazu einfach den Saft möglichst warm trinken.

Gegen Halsschmerzen helfen so einige Hausmittel. Die wichtigsten sehen Sie im Video:

Hausmittel bei Halsschmerzen
Hausmittel bei Halsschmerzen

4. Rettich enthält schleimlösende Öle

Rettichsaft wirkt gegen Entzündungen: Höhlen Sie einen großen Rettich aus und füllen Sie in die Öffnung Kandiszucker oder Honig. Stellen Sie den Rettich in ein hohes Gefäß, etwa in einen Messbecher, und lassen Sie das Ganze im Kühlschrank etwas "reifen". Zucker und Honig lösen sich vollständig auf und nehmen dabei Rettichsaft auf. Davon täglich dreimal einen Esslöffel voll einnehmen. Rettich, vor allem schwarzer Rettich, enthält ätherische Öle, die Schleim lösen und antientzündlich wirken.

5. Wunderwurzel Ingwer stärkt die Abwehrkräfte

Ingwer ist gesund in vielerlei Hinsicht Kaufen Sie frischen (Bio-)Ingwer, schneiden Sie ihn in Scheiben und übergießen Sie ihn mit heißem Wasser. Mindestens zehn Minuten ziehen lassen. Bei Bedarf mit Honig süßen und warm trinken. Ingwer stärkt die Abwehr und hilft dabei, zähen Schleim zu lösen. Mit weiteren Ingwer-Rezepten bringen Sie Abwechslung ins Spiel.

Übertreiben sollten Sie es aber nicht: Ingwer kann auch Nebenwirkungen mitbringen. Beobachten sollten Sie den Konsum der Knolle etwa, wenn Sie unter Sodbrennen leiden oder eine Schilddrüsenüberfunktion haben.

6. Stinkig, aber wirksam: Knoblauch

Knoblauch – wer kann, isst am besten täglich eine frische Knoblauchzehe, aufgeschnitten, gesalzen und aufs Butterbrot gelegt, oder in etwas Olivenöl knusprig gebraten, dann ist der Knoblauch nicht mehr so scharf.

Wer sich am Geruch stört, kann Unangenehmen Knoblauchgeruch mit ein paar Tricks loswerden.

7. Kartoffelwickel unterstützen mit Wärme

Kochen Sie für Kartoffelwickel fünf mittelgroße Kartoffeln in der Schale. Legen Sie die Kartoffeln in ein Geschirrtuch. Die Kartoffeln zerdrücken, ein weiteres Tuch darüber legen und diesen Wickel (Achtung, nicht zu heiß!) auf die Brust legen. Die Wärme kann hartnäckigen Schleim lösen und sorgt für eine bessere Durchblutung der Bronchien, was die lokalen Abwehrkräfte aktiviert. Kartoffelwickel sind als Hausmittel aber nicht die einzige lindernde Anwendung mit der tollen Knolle.

Läuft zusätzlich die Nase? Die 10 besten Hausmittel gegen Schnupfen haben wir auch für Sie gesammelt. Und wenn Sie gleich eine ausgewachsene Erkältung lahmlegt – Hausmittel helfen auch hier. Jedoch nicht alle, von denen wir es denken!

Noch mehr Tipps gegen Halsschmerzen hält unsere Themenseite für Sie bereit. Gute Besserung!

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