Aktualisiert: 06.02.2020 - 15:11

Laufen Sie den Kilos davon So hoch ist der Kalorienverbrauch beim Joggen!

Richtig joggen

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Joggen polarisiert: Die einen lieben es, für andere ist es die reinste Folter. Doch eines lässt sich schlichtweg nicht abstreiten: Der Kalorienverbrauch beim Joggen ist einfach unschlagbar!

Wer unerwünschten Extra-Pfunden den Kampf ansagt, aber eigentlich eher unsportlich ist, entscheidet sich oft fürs Joggen, denn es werden weder Geräte noch teure Mitgliedschaften im Fitnessstudio benötigt. Auch eine komplizierte Choreographie, wie z. B. beim Zumba, oder komische Verrenkungen, wie beispielsweise beim Yoga, sind nicht vonnöten. Wer als gesunder Mensch laufen kann, kann somit auch ganz leicht den hohen Kalorienverbrauch beim Joggen nutzen!

Das ist der Kalorienverbrauch beim Joggen

Durchschnittlich lassen sich bis zu 800 Kalorien verbrennen – je nach Dauer und Intensität. Dabei kommt es allerdings auf verschiedene Faktoren an:

  • Die Geschwindigkeit: Wer schneller läuft, verbrennt auch mehr Kalorien.
  • Das Gewicht: Je höher das Gewicht, desto höher der Kalorienverbrauch.
  • Die Ausdauer: Jogging-Anfänger tun sich meist schwer, lange durchzuhalten (was übrigens völlig normal ist!).

Walking ist daher oft eine gute Alternative, bis man fitter ist. Zudem lässt sich der Kalorienverbrauch so auch steigern. Wer langsamer geht, aber länger durchhält, kann mindestens genauso viele Kalorien oder sogar mehr verbrennen, als diejenigen, die mit Tempo joggen, dafür aber nicht so lange durchhalten.

Auch die Ernährung muss stimmen

Neben dem Kalorienverbrauch ist Joggen auch eine tolle Sportart, um das Herz-Kreislauf-System zu stärken und die Ausdauer zu verbessern. Schon nach kurzer Zeit lassen sich tolle Erfolge erzielen. Übrigens: Moderates .

Problematisch wird’s, wenn durchs Joggen kleine Sünden ausgebügelt werden sollen. Will heißen: Nach 30 Minuten joggen sollten Sie keine ganze Tafel Schokolade verputzen. Der Kalorienverbrauch beim Joggen wird oft überschätzt.

Ein Beispiel: Wenn eine Frau mit 70 kg 30 Minuten lang moderat, aber zügig joggt, verbrennt sie rund 350 Kalorien. Nicht schlecht! Aber: Wenn die Ernährung gleichzeitig nicht stimmt, werden die Kilos auch nicht purzeln. Um beispielsweise eine Pizza oder eine Currywurst ungeschehen zu machen, sollte mindestens eine Stunde lang gejoggt werden!

Wer aber gleichzeitig seine Ernährung umstellt und auf gesunde, ausgewogene Nährstoffe setzt, kann mit dem zusätzlichen Joggen natürlich schneller Erfolge erzielen!

Typische Fehler beim Joggen

Laufen kann jeder mit zwei gesunden Beinen, der auch sonst körperlich fit genug ist – sprich: nicht unter schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder ähnlichem leidet. Dann sollten Sie erst Rücksprache mit Ihren Ärzten halten, bevor Sie sich die Laufschuhe überziehen.

Wer dann soweit ist und loslegen möchte, kann aber dennoch schnell folgende Fehler beim Joggen machen:

  1. Den wohl größten Fehler machen die meisten gleich am Anfang: Sie laufen zu schnell und versetzen ihren Körper in einen Stresszustand. Dabei lautet das Motto beim Joggen ganz klar "Weniger ist mehr". Deshalb lieber langsamer laufen, den Atem unter Kontrolle haben und länger durchhalten. Steigern kann man sich dann peu á peu.
  2. So wichtig wie das Tempo, sind allerdings auch die richtigen Laufschuhe. Hier sollte vor allem auf eine gute Federung geachtet werden, denn die ist vor allem für die Gelenke von größter Bedeutung. Durch die Laufbewegung und den harten Untergrund werden die Gelenke sowie Bänder und Sehnen stark beansprucht. Je besser der Laufschuh, desto schonender die Trainingseinheit. Wer stark übergewichtig oder krank ist, sollte vor dem Jogging-Start unbedingt ein Check-Up beim Arzt machen und sich auch gegebenenfalls einen Schuh empfehlen lassen.
  3. Das Thema Dehnung sollte beim Laufen ebenfalls nicht unbeachtet gelassen werden. Wer sich vor dem Training dehnt, riskiert Verletzungen, da die Muskulatur noch nicht aufgewärmt ist. Nach dem Training streckt das Dehnen allerdings die warmen Muskeln und sorgt so für Geschmeidigkeit und Beweglichkeit – und hilft auch ein wenig gegen Muskelkater.
  4. Ebenfalls ein Thema, das viele gern vernachlässigen: Aufwärmen vor dem Training. Anstatt also gleich los zu sprinten, erstmal warm machen – am besten mit strammem Gehen und langsamem Anlaufen, gerne gepaart mit ein paar Sprüngen und Hampelmännern und Co! Ebenso verhält es sich übrigens auch nach dem Joggen. Nicht sofort stehenbleiben, sondern langsam auslaufen.
  5. Wer den Kalorienverbrauch beim Joggen erhöhen will, sollte vor dem Laufen auf ein deftiges Frühstück verzichten. Eine Banane, ein Apfel oder eine Saftschorle reichen, um den Stoffwechsel zu aktivieren und schnell in den Fettverbrennungs-Modus zu schalten. Ganz aufs Frühstück verzichten sollten Sie eben auch nicht. Der Körper braucht schließlich auch Energie für die Leistung. 200-400 kcal etwa eine Stunde vor dem Lauftraining sind super.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, bewirken Sie nicht nur Ihren höchstmöglichen Kalorienverbrauch beim Joggen, sondern lassen auch die Kilos mächtig purzeln – am effektivesten zusammen mit einer unserer Diäten. Damit Sie auch mit Spaß dabei bleiben, gibt's noch ein paar Tipps von der Laufexpertin für Anfängerinnen. Und wenn der Muskelkater doch kommt, geht's ihm mit ein paar Tipps an den Kragen!

Auch interessant: Unser Überblick zeigt Ihnen den Kalorienverbrauch bei verschiedenen Sportarten. So können Sie statt zu joggen auch aufs Schwimmen setzen, um Kalorien zu verbrennen. Und wenn Ihnen der Blick durch die Wohnung ein schlechtes Gewissen bereitet und Sie feststellen: Puh, eigentlich gar keine Zeit für Sport, solange es hier so aussieht: Auch der Haushalt ist ein echter Kalorienkiller!

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