06.03.2019

Wohlbefinden verbessern Partnermassagen machen beide glücklich: So geht's

Eine Partnermassage stärkt nicht nur die Beziehung, sondern verbessert auch das Wohlbefinden und die Gesundheit.

Foto: iStock/Jacob Ammentorp Lund

Eine Partnermassage stärkt nicht nur die Beziehung, sondern verbessert auch das Wohlbefinden und die Gesundheit.

Wann hat Ihr Partner Sie das letzte Mal massiert? Das ist viel zu lange her? Dann sollten Sie das schleunigst ändern! Denn Partnermassagen sind erwiesenermaßen für beide von Vorteil. Wie Sie richtig massieren, erfahren Sie hier.

Nicht nur derjenige, der massiert wird, ist danach entspannter – auch der massierende Partner kann durch die Bewegung und den Körperkontakt Stress abbauen, sein Wohlbefinden verbessern und seine Gesundheit fördern. Diese Aspekte rund um die Partnermassage können Sie selbst herausfinden – untermauert werden sie auch durch die Ergebnisse einer Studie von zwei englischen Forschern.

Zufriedenheit hält nach Partnermassage wochenlang an

Die Forscher Sayuri Naruse und Dr. Mark Moss der Nordumbrischen Universität ließen 38 Teilnehmer einen dreiwöchigen Massagekurs absolvieren – und ihr Befinden in einem Fragebogen festhalten. Vor und nach jeder Sitzung mussten die Teilnehmer Angaben machen zu ihrem Stresslevel, ihrer Beziehungs-Zufriedenheit sowie ihrem physischem und psychischem Wohlbefinden.

Das überraschende Ergebnis: Beide Partner gaben nach dem Massagekurs an, dass sie zufriedener seien. Und nicht nur das! Die Zufriedenheit hielt wochenlang an – wie die Forscher durch einen Fragebogen drei Wochen nach dem Kurs herausfanden. Studienleiterin Sayuri Naruse: "Diese Entdeckungen zeigen, dass Massieren ein angenehmer und zugleich effektiver Weg für Paare ist, um das gegenseitige Wohlbefinden zu verbessern während man seine Zuneigung ausdrückt.“

So massieren Sie den Partner richtig

Eine Partnermassage halt also jede Menge Vorteile. Deshalb sollten Sie am besten auch gleich damit loslegen. Um den Partner zu massieren, ist gar nicht immer ein professioneller Massagekurs nötig. Mit diesen sieben einfachen Griffen können Sie Ihren Schatz richtig verwöhnen. Wichtig ist dabei nur: Fangen Sie langsam und vorsichtig an, denn die Muskeln müssen erst warm werden. Hören Sie auf das Feedback Ihres Partners, so werden Sie schnell spüren und erfahren, was ihm am besten gefällt. Und Sie müssen natürlich nicht jeden Griff anwenden, machen Sie nur das, was Ihnen und Ihrem Partner gefällt.

  1. Eine klassische Massage beginnt mit dem Ausstreichen. Dabei werden vor allem die oberen Hautschichten mit wenig Druck und großflächig auf den Handflächen bearbeitet.
  2. Es folgt das Kneten, es ist in der Regel die Grundlage einer Massage. Dabei wird der typische Massagegriff angewandt, bei dem sich die Hände in kreisenden Bewegungen aufeinander zu bewegen.
  3. Machen Sie nun mit den Händen eine Faust und bewegen Sie diese links und rechts neben der Wirbelsäule den Rücken entlang – und zwar von oben nach unten. Wenn Sie die Wirbelsäule von unten nach oben entlangfahren, öffnen Sie Ihre Hände.
  4. Legen Sie die Handflächen auf eine Seite von der Wirbelsäule und bewegen Sie die Hände anschließend mit ein bisschen Druck durch die Handballen nach Außen. So werden die seitlichen Muskeln gelockert. In der Rückwärtsbewegung lässt der Druck nach. Wiederholen Sie diesen Griff mehrmals an verschiedenen Regionen des Rückens und natürlich auch auf der anderen Seite der Wirbelsäule.
  5. Mit dem nächsten Griff wird der Nacken gelockert. Hierbei sollten Sie ein bisschen vorsichtiger sein. Auch hier können Sie mit leichten Streichen der Handflächen nach außen die Muskulatur lockern. Wenn Sie kleine Knubbel spüren, sollten Sie besonders vorsichtig sein. Wenn es dem Partner gefällt, dann können Sie versuchen diese sanft weg zu massieren.
  6. Nach dem Kneten wird gedehnt. Legen Sie dafür beide Hände gleichzeitig seitlich von der Wirbelsäule ab und bewegen Sie die Hände mit einem gewissen Druck nach außen. Dadurch wird der Rücken auseinandergezogen und die Muskeln können sich entspannen.
  7. Zum Abschluss sollten sie noch einmal mit ganz sanften Druck mit den Händen über den Rücken streichen um die Muskeln noch einmal zu lockern und dem Partner so ein Zeichen zu geben, dass die Partnermassage gleich zu Ende ist.

Auch eine Armmassage kann körperliche Verspannungen lösen und das psychische Wohlbefinden stärken. Lesen Sie, wie Sie es richtig machen.

Fertig? Dann machen Sie doch gleich mit der Handmassage weiter. Erfahren Sie, welche Punkte bei einer Handmassage stimuliert werden sollten und welche Wirkungen die Reflexzonen haben.

Handfestes, Wissenswertes und jede Menge Informationen rund um die Partnerschaft gibt es auch auf unserer Themenseite Beziehungstipps.

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