03.08.2017 - 14:19

Studie belegt Zu viel Schokolade kann Männer depressiv machen

Zu viel Zucker kann bei Männern eine Depression auslösen.

Foto: iStock/tataks

Zu viel Zucker kann bei Männern eine Depression auslösen.

Wenn Männer zu viel Zucker zu sich nehmen, dann ist das nicht nur schlecht für die Figur. Der Verzehr von Schokolade und Co. kann sich auch negativ auf die Psyche auswirken.

Männer müssen jetzt ganz stark sein. Denn zu viel Zucker ist bei ihnen nicht nur schädlich für die Figur und die Zähne, sondern auch für die Psyche. Der übermäßige Verzehr kann negative Folgen haben. Das ist das Ergebnis von Forschern des University College London die ihre Studie im Fachblatt "Scientific Reports" veröffentlichten.

Männer mit einem hohen Zuckerkonsum leiden häufiger an Depressionen

Dabei zeigte sich, dass Männer, die oft Kuchen, Schokolade, Softdrinks und anderen Süßkram naschten, vergleichsweise mehr unter , Angststörungen und mentalen Problemen litten als diejenigen, die wenig Zucker konsumierten.

Das konkrete Ergebnis der Forscher: Männer, die mehr als 67 Gramm Zucker täglich zu sich nahmen, hatten innerhalb von fünf Jahren ein um 23 Prozent höheres Risiko für psychische Krankheiten als diejenigen, die weniger als 39,5 Gramm am Tag aßen. Bei Frauen konnten die Wissenschaftler keinen Trend zwischen Zucker und seelischen Krankheiten feststellen. Die Gründe dafür sind unklar.

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Empfehlung: 6 Teelöffel pro Tag

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sollte ein Erwachsener höchsten sechs Teelöffel Zucker (ca. 25 Gramm) pro Tag verzehren. Der durchschnittliche Zuckerverbrauch liegt hierzulande allerdings bei 24 Teelöffel pro Tag.

Zum besseren Einschätzung: Eine Tafel Schokolade (100 g) enthält ca. 60 Gramm Zucker, ein Liter Cola ca. 110 Gramm Zucker.

Daten von mehr als 7000 Menschen analysiert

Für die Studie haben Ernährungsexpertin Dr. Anika Knüppel und ihre Kollegen die Daten von mehr als 7000 Menschen analysiert. Die Probanden mussten über mehrere Jahrzehnte regelmäßig über ihre Gesundheit, ihren Lebensstil und ihre Ernährung Auskunft geben. Die Teilnehmer wurden nach ihrem Zuckerkonsum in drei Gruppen geteilt – genauer untersucht wurde jene, die am meisten davon zu sich nahmen.

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