18.07.2017

Wirbel um junge Mutter Frau hat ihr Baby beim Sex gestillt

Ein Baby zu stillen, ist eine ganz natürliche Sache. Aber ist es auch ganz natürlich, währenddessen Geschlechtsverkehr zu haben?

Foto: iStock/jgaunion

Ein Baby zu stillen, ist eine ganz natürliche Sache. Aber ist es auch ganz natürlich, währenddessen Geschlechtsverkehr zu haben?

Stillen ist die beste Ernährung fürs Baby – und eigentlich auch eine ganz natürliche Sache. Aber muss man dabei gleich Sex haben? Eine Mutter ist deshalb jetzt in der Kritik.

Dass Stillen die gesündeste und beste Methode ist, um ein Baby zu füttern, ist unbestreitbar. Strittig ist eher, ob Mütter immer und überall stillen sollten, und wie lange. Eine junge Frau aus Kalifornien hat das Thema jetzt um einen weiteren, nun ja, Diskussionspunkt bereichert: in einem Youtube-Video erzählte sie jetzt, dass sie beim Stillen ihres Sohnes Geschlechtsverkehr hatte.

Jede Menge Still-Posts und -Videos

Tasha Maile hat drei Söhne zur Welt gebracht – die junge Mutter stillt ohne Frage oft und gerne und lange. Das ist Ansichtssache – genauso wie die Tatsache, unzählige Still-Fotos und -Videos auf allen möglichen Social Media-Kanälen zu posten.

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Doch Tasha Maile geht noch weiter – sie plauderte in einem Video auf Youtube mit entblößten Brüsten und Baby auf dem Schoß nicht nur munter über die Wonnen des Mutterseins und Stillens, sondern auch darüber, dass sie mit ihrem Ex-Mann Sex hatte, während ihr Sohn auf ihrem Bauch lag und an der Brust nuckelte.

Tasha Maile über Sex beim Stillen

Sex-Aussage löst Shitstorm aus

Kein Wunder, dass ein solches Thema unzählige Kommentare nach sich zieht – die meisten davon nicht gerade nett. Da ist von "widerlich" und "geschmacklos" die Rede, sogar von "inzestuös" – einige User schreiben, dass ihnen die Kinder leid tun, andere bezeichnen Tasha als krank.

Foto mit gepierctem Baby löst Shitstorm aus

Nun sind Stillen und Sexualität sehr intime, persönliche Themen, und jeder muss für sich wissen, wie er damit umgeht – solange dabei niemand zu Schaden kommt. Und das ist bei einem Säugling in einer solchen Situation bestimmt nicht der Fall: Tasha Mailes Sohn war während des Aktes drei Monate alt, sagt sie. Experten gehen davon aus, dass Kinder frühestens mit 18 Monaten fähig sind, sich an Erlebnisse zu erinnern.

Eigentliche Intention geht unter

Die Frage ist, warum die junge Mutter aus San Diego eine solche Aussage öffentlich machen muss. Nicht nur, dass der folgende Shitstorm vollkommen absehbar war: ihr eigentlicher Ansatz, nämlich für mehr Akzeptanz für stillende Mütter zu werben, geht dabei völlig unter. Mehr noch: für viele User bekommt das Thema durch Tasha Mailes Sex-Beichte eine ziemlich schräge Note.

Scheint so, als sei der US-Amerikanerin Publicity wichtiger als ernsthafte Diskussionen rund ums Thema Natürlichkeit und Stillen. Schade.

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