03.07.2017

3 Fragen zum Hautschutz Ist die Sonne im Süden gefährlicher als bei uns?

Vier von zehn Deutschen,
so eine Forsa-Umfrage,
haben mindestens einen
Sonnenbrand im Jahr.

Foto: iStock/Filipovic018

Vier von zehn Deutschen, so eine Forsa-Umfrage, haben mindestens einen Sonnenbrand im Jahr.

Die wichtigsten Fragen zum Thema gesunde Sommerhaut und Sonnenschutz beantworten unsere Experten hier.

Ist die Sonne im Süden gefährlicher als bei uns?

Ja, etwas. Denn ihre UV-Strahlen treffen senkrechter auf den Körper. Das erhöht die Strahlendosis um zehn Prozent. Direkte Sonne sollte deshalb in der Zeit von 11 bis 15 Uhr vermieden werden. Problematisch wird es besonders im Gebirge. Pro 1000 Höhenmeter nimmt die UV-Strahlung um 30 Prozent zu, weil die schützende Atmosphäre immer dünner wird.

Kann ich hässliche gelbe Sonnencreme-Flecken auf der Kleidung verhindern?

Die Flecken entstehen durch organische UV-Filter, setzen sich vor allem in Baumwolle, Leinen oder Viskose fest.

Was hilft, ist eine Vorwäsche bei 30 Grad ohne Waschmittel. Dann bei 30 Grad in die Hauptwäsche geben. Am besten ein Flüssig-Waschmittel ohne Bleichmittel benutzen. Denn Bleiche oder Waschpulver fixieren die Flecken.

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Was muss ich beachten, wenn ich Sonnenschutzmittel im Ausland kaufe?

Nur in Europa erhält der Verbraucher bei gleichem UVB-Lichtschutzfaktor vergleichbare Produktleistungen. Auch der UVA-Schutz wird einheitlich bestimmt. In Urlaubsländern außerhalb Europas gilt das nicht.

Laut US-Verbraucherorganisation Environmental Working Group in Washington bringen 73 Prozent von 880 Sonnenschutz-Produkten dort nicht die angepriesene Wirkung oder enthalten hautgefährliche Substanzen. Sonnenschutzmittel also ausreichend ins Reisegepäck packen.

>> Bin ich im Wasser vor Sonnenbrand geschützt?

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